Neulich (und nicht ganz so neulich): Nikki Lane, Dresden und Suppe.

Blumen am Dresdner Elbufer

Letztes Wochenende noch auf Dresdens Straßen. Heute schon wieder auf dem Sofa in Wattenscheid-Eppendorf. Mit scharfer Suppe, Halsweh und Netflix. Und einer Hutobsession.
An letzterer ist Dresden vollkommen unschuldig, das ist vorher passiert. Und zwar wie folgt:

Nikki Lane at Studio 672 in Cologne

Vorletztes Wochenende war ich zum aller, aller ersten Mal alleine auf einem Konzert. Also, so ohne Begleitung.
Fand ich erstmal ziemlich blöd, aber ich wollte halt unbedingt hin und niemand wollte mit und deshalb bin ich dann eben alleine gefahren.

Bin ich froh, dass ich das gemacht hab! Denn das Konzert von Nikki Lane war verdammt toll. Ich glaube, jeder im Publikum war hinterher ein bisschen ganz schön doll in die „First Lady of Outlaw Country“ verknallt.
Und ihr Hut! Oh, boy. Ich träume noch immer von ihrem Hut. Den hat sie leider nicht abgeben wollen, aber einen Pin hat sie mir geschenkt. Höchstpersönlich.

Wie gesagt, ich bin mehr als froh, dass ich gefahren bin, so ganz alleine.

Bevor ich hier jetzt weiter von Nikki Lane und ihrem Hut träume, mir noch 100 Mal das Video zu Right Time angucke und überlege, ob ich lieber die rechte oder die linke Niere verkaufe um einmal ihren gesamten Shop zu bestellen (der Versand für ein einzelnes T-Shirt kostet allein 45 Dollar – WTF?!), mache ich direkt mit der nächsten Schwärmerei weiter:

Zwinger Dresden

Dresden. Drei Tage war ich mit meiner Mama da. Wir hatten erstklassiges Wetter. Haben unfassbar viel gesehen und noch viel mehr nicht gesehen, weil drei Tage einfach zu wenig sind.
Jetzt haben wir eine lange Liste, voll mit „Beim nächsten Mal“.

Dieses Mal jedenfalls war richtig schön. Die Führung durch die Semperoper. Überhaupt: Die grandiosen Stadtführerinnen, an die wir geraten sind. Auf den Stufen von St. Trinitatis sitzen, Schokoladen- und Nougat-Eis von Camondas essen und dabei das Gewusel auf dem Schlossplatz und der Augustusbrücke beobachten. Das Erich Kästner Museum. Der Milchladen von Pfunds Molkerei. Die kühle Brise zwischen den Springbrunnen im Zwinger. Und mehr Kunst und Architektur als das Auge fassen kann.

Hebedas Dresden

Ausserdem war da noch die Neustadt. Die ja gar nicht mehr so neu ist. Für all die kleinen Restaurants und Cafés, kleinen Läden und interessanten Leute war nicht annähernd genug Zeit.
Aber schon ein Spaziergang durch die Äußere Neustadt war spannend. Ein kurzer Besuch in der Kunsthofpassage war noch drin, dann ging es schon wieder über die Elbe. So viel zu sehen. So wenig Zeit.

Beim nächsten Mal.

Scharfe Gemüsesuppe

Mitgebracht habe ich mir ein paar Postkarten aus den Gemäldegalerien im Dresdener Zwinger und fiese Bazillen. Hals aua, Nase dicht, Kopf heiss. Juchu.
Darüber, dass ausgerechnet hier absolut nichts von dem seit Tagen angekündigten Mistwetter zu sehen ist, kann ich nur belustigt den Kopf schütteln, während ich hier zwischen Taschentuchbergen liege, mit heißem Tee in der einen und scharfer Gemüsesuppe in der anderen Hand.

Immerhin habe ich sehr unterhaltsame Gesellschaft. Newton schnarcht La Paloma und auf Netflix vertreibt mir Mr. Selfridge die Zeit zwischen Teekochen und Taschentuchnachschub holen.
Die erste Folge war nur so „geht so“, aber jetzt bin ich schon bei Staffel zwei und froh, dass ich mit meinem verrotzen Kopf zu faul war, mir voreilig eine andere Serie zu suchen.

So. Es ist schon wieder Zeit für einen frischen Tee und Hunger hab ich auch schon wieder. Und wie kann es sein, dass schon wieder eine Packung Taschentücher leer ist?! Erstmal Netflix anschmeissen…

3 thoughts on “Neulich (und nicht ganz so neulich): Nikki Lane, Dresden und Suppe.

  1. Fee

    Ich habe auch kopfschüttelnd zugeschaut wie meine Wetter App die Unwetterwarnung jede Stunde weiter nach hinten schob, das Wetter hat wohl nen Bogen um den Ruhrpott gemacht.
    Die Suppe sieht lecker aus, hoffe sie hilft! Gute Besserung!

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  2. Dana | hello-danane

    Danke für den Musik-Tipp. Klingt echt super. Ich spule das Lied wahrscheinlich jetzt auch erstmal rauf und runter. 😉

    Dresden und wie ich finde die Neustadt sind super. 1 min entfernt vom vorletzten Bild wohnt eine Freundin. Ich wollts nur mal ewehnt haben. 😉

    Liebste Grüße

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  3. E von Boxofpages

    Ich hasse es auch alleine auf Konzert zu gehen. Hab einmal getan und nie wieder. Lol. Zum Glück deine Erfahrung war besser als meine 🙂
    Ich bin leider noch nie in Dresden. Will mal den Sommerfest an der Elbe besuchen. Irgendwann. 😀

    PS: ich hab gerade eben dein Blog entdeckt. Mir gefällt!

    – E.

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