Zauberzeug. // Wohltuendes Gesichtsöl Mandel von Weleda.

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Was Kosmetik angeht, bin ich im Laufe der Jahre zum Überzeugungstäter geworden. Habe ich ein Produkt gefunden, das mich begeistert, bleibe ich ihm treu.
Gutes soll man teilen und deshalb verrate ich euch ab jetzt immer mal wieder, welches Zauberzeug sich so in meinem Badezimmerschränkchen findet.

Weleda Mandel Gesichtsoel

Anfang diesen Jahres habe ich den Entschluss gefasst, wo es eben geht auf Plastik zu verzichten. Das ist gar nicht so einfach, besonders wenn es um Kosmetik geht.
Unser Badezimmer steht voll mit Tiegelchen und Döschen aus, genau, Plastik.
Mir war der Vorsatz jedoch wichtig genug, um ernsthaft nach Alternativen zu suchen.

Ein richtiger Überraschungserfolg gelang mir bei meiner Gesichtspflege.
Bis dahin schwor ich auf die Crème Fraîche von NUXE, die ich aber leider nur in Kunststoffverpackungen finden konnte.
Ich war ehrlich geknickt bei dem Gedanken, mich davon zu trennen und stöberte Land auf und Land ab nach einem halbwegs würdigen Ersatz.
Tatsächlich gibt es einige Gesichtscremes, die im Glastiegel daher kommen. Doch irgendwas ist ja immer, weshalb sich die eine wegen ihrer Konsistenz, die nächste wegen ihres Geruchs und eine andere wegen fieser Inhaltsstoffe disqualifizierte.

Auftritt Weleda. Mit den Produkten des Herstellers für natürliche Schönheitspflege hatte ich bis dato eher durchwachsene Erfahrungen gemacht. Die Körperöle fangen, zumindest an meinem Körper, nach kurzer Zeit fürchterlich an zu müffeln, das Deo funktioniert schlicht und ergreifend nicht und von der Wildrosen Gesichtscreme spielte meine Haut verrückt.
Ich weiß deshalb nicht mehr genau, weshalb ich mich gerade bei Weleda nach einer neuen Pflege umgesehen habe und ich bin noch heute ein wenig darüber verwundert, aber ich wurde fündig:

In einer kleinen, hübsch-blauen Flasche fand ich die Lösung für mein Problem.
Das Wohltuende Gesichtsöl aus der Mandel-Serie brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen.
Ein erster Blick auf die Inhaltsstoffe ließ mich jubilieren, denn die Liste war sehr kurz (genau drei Zutaten) und ich konnte mit jedem aufgeführten Begriff auch etwas anfangen (guckt mal auf eure Cremedosen – habt ihr zu jedem Inhaltsstoff eine Vorstellung, worum es sich dabei in etwa handelt?).
Mandelöl, Pflaumenkernöl, Auszug aus Schlehenblüten.
In meinen Ohren klingt das schonmal ziemlich gut.

Und was sagt meine Haut dazu? Bingo, sagt sie!
Kein Spannen, kein Jucken, keine trockenen und schuppigen Stellen. Pickel auch nicht mehr als sonst (gefühlt sogar etwas weniger). Übrigens: glänzen tut da, wider Erwarten, auch nix übermäßig. Aber gesund aussehen tut sie, meine Haut.
Richtig ergiebig ist das Öl auch noch. Obwohl ich es ab und an auch zum abschminken verwende (einfach ein paar Tropfen Öl auf eine feuchtes Wattepad geben und ran an die Kriegsbemalung), komme ich mit der ersten Flasche jetzt schon bestimmt fünf Monate hin und sie ist noch mehr als halb voll.

Ihr seht, ich bin mehr als überzeugt von dem Zeug. Dass der Deckel des Fläschchens aus Plastik ist tut meiner Euphorie keinen Abbruch. Denn erstens habe ich auf meiner Suche kaum eine Creme entdecken können, deren Verpackung wirklich komplett auf Kunststoff verzichten würde und ‚nur ein bisschen Plastik‚ ist zumindest in meiner Welt besser als ‚komplett Plastik‚. Und zweitens ist das Gesichtsöl wie gesagt sehr ergiebig, weshalb man es nur selten nachkaufen muss und somit deutlich weniger Müll anfällt als bei anderen Produkten.

Kein wunder also, dass das Gesichtsöl innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in meinem Badezimmer ergattern konnte.

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