WWET // Back to Black

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WWET – Was würde Ellen tragen

Back to Black

Wenn man keine Zeit für Kleidung hat, in der man sich nicht wirklich wohl fühlt, greift man gerne auf eine sichere Nummer zurück. In meinem Fall lautet diese Nummer #allblackeverything.

Back to Black

Enge, schwarze Jeans mit hohem Bund. Darin kann ich mich auch hundert Mal nach erfolgreich weggestrampelten Mini-Socken bücken, ohne der ganzen Welt ein besonders entzückendes Maurerdekolleté zu präsentieren. Sogar dann, wenn ich einen gefährlich kurzen Pulli dazu trage. So einen von der Sorte, die meine Mutter schon immer schwer behämmert fand: Dicker Strick, Rollkragen – und bauchfrei. `Tschuldige Mama, aber ich mag das so.

Die hohen Clogs sind vielleicht auch nicht die praktischsten Schuhe in meinem Regal, aber hey, solange ich Junior noch nicht hinterher rennen muss nutze ich gerne jede Gelegenheit, sie zu tragen. Die sind tatsächlich überraschend bequem, auch wenn ich zum Spazierengehen lieber meine Vans anziehe. Tanzen geht darin jedenfalls super!

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Der Nachteil von schwarzen Klamotten ist, dass Hunde- und Babysabber darauf nicht zu übersehen sind. Zum Glück bin ich da erstens mittlerweile echt abgehärtet und kann so Sabberflecken ignorieren wie ungebetene Ratschläge auf Social Media. Und zweitens ist mittlerweile der Großteil meines Kleiderschrankinhalts schwarz, matchy-matchy, so habe ich immer schnell was zum Umziehen rausgezogen.

Shoppen ist übrigens auch weniger stressig, wenn man den ganzen Laden einfach direkt nur nach allen schwarzen Teilen absucht. Oder man testet die Geduld der Verkäufer, indem man bei jedem dritten Kleidungsstück fragt: „Entschuldigung, gibt es das auch in Schwarz?“.

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Als Teenager war ich tatsächlich ein riesiger Gothic-Fan. Allerdings nur von der Musik. Aus mir heute unerfindlichen Gründen wollte ich eine ganze Zeit lang alle Farben tragen, nur kein Schwarz. Schwarz passierte bei mir nur im Gesicht: Der Kajal wurde vor dem auftragen noch kurz über dem brennenden Feuerzeug angeschmolzen, damit die Pandaaugen auch auf gar keinen Fall Gefahr laufen, übersehen zu werden. Fragt mich nicht, ich weiß es doch auch nicht.

Bevor hier jetzt irgendwer meint, dass es bei mir total trist und farblos zugeht, sei gesagt: Ich kann auch anders. Grade gestern erst habe ich mir einen nicht-schwarzen Pullover bestellt. Er ist weiß.

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  1. Ah -wie bei mir!! Hab da immer so phasen, wo ich denke mir mal was Farbiges zu kaufen und dann hängt das dann nur im Schrank rum…Meine Lieblingsteile sind alle schwarz oder auch grau.und wenn dann mal wieder ne Kollegin fragt, ob ich nachher noch zu einer Beerdigung muss, sag ich ja und das Thema ist erledigt……War übrigens mal ne richtige Metalbraut und davon ist das Schwarz tragen übriggeblieben…

  2. Herrlich geschrieben wie immer und schwarz ist schick, praktisch und zeitlos. Bei mir gibt es zwar auch farbige Teile im Schrank, dennoch trage ich gerne dunkelblau, grau oder schwarz (besonders Hosen/Röcke). Das passt einfach immer zu allem und überhaupt der Mann liebt alles zwischen „warmen Grautönen“ oder alles was „schwärzer ist als das schwärzeste Schwarz“ 😉
    LG Silke

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