Wer bin ich und wenn ja, wie müde? // Tausend Fragen an mich selbst von und mit PINKEPANK

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Tausend Fragen an mich selbst

„Wer bin ich eigentlich noch, seit ich Mutter bin?“

Diese Frage stellte Johanna sich kürzlich auf ihrem Blog. Um genau zu sein stellt sie sich dort eine ganze Reihe Fragen. Tausend Stück werden es am Ende sein. Und Johanna beantwortet die Fragen nicht nur selbst, sie gibt sie auch weiter. An alle, die Lust haben mitzumachen.

Wer ich bin, als Mutter und sonst so, weiß ich eigentlich. Uneigentlich bin ich mir manchmal doch nicht so sicher und obendrein sind zu wissen, wer man ist und sich dementsprechend zu verhalten, das innere Bild auch nach außen zu tragen, zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe. Deshalb stelle ich mich diesen tausend Fragen an mich selbst und lasse mich überraschen, was dabei so raus kommt.

Weil tausend Fragen eine ganze Menge sind, die man weder auf einen Schlag beantworten, noch lesen möchte, teilt Johanna den Fragenbatzen in freundliche Zwanziger-Häppchen, die sie ab sofort wöchentlich kredenzt. Heute beantworte ich also die ersten zwanzig von tausend Fragen an mich selbst:

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Man sollte meinen, dass ich als relativ frischgebackene Mutter ständig irgendwas zum ersten Mal tue. Aber mir fällt beim besten Willen nichts ein. Was mich jetzt ganz schön fuchst. Entweder, ich mache zu selten etwas Neues. Oder ich rechne mir das nicht wirklich an. Vorsatz für die kommenden Tage: Etwas zum ersten Mal tun. Und dann einfach auch mal stolz drauf sein, etwas ausprobiert zu haben.

2. Mit wem verstehst du dich am besten? Johanna hatte die Befürchtung, dass ihr Antwort merkwürdig klingen könnte, doch meine lautet hier genauso: Mit mir selbst. Ich verstehe mich mit mir selbst so gut, dass ich auch problemlos viel Zeit mit mir verbringen kann.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Weil ich nicht direkt nochmal sagen will „Mit dem Gleichen wie Johanna“, und zwar unnötigem im Internet Rumpimmeln, antworte ich mit meinem anderen Zeitvertreib: Ich verschwende zu viel Zeit damit, mir völlig abstruse Szenarien auszudenken, in die ich geraten könnte. Andererseits will ich seelisch und moralisch darauf vorbereitet sein, wenn der Tourbus von Deap Vally dann wirklich mal bei uns vor der Haustür liegen bleibt. Oder die Zombieapokalypse eintritt. Oder…

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Dad Jokes! Auch als Mutter.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Kommt ganz darauf an vor wem. Und warum. Also, ja manchmal macht es mir was aus.

6. Woraus besteht dein Frühstück? Haferflocken mit Mandelmilch, Banane, Kiwi, Leinsamen und Kakaonibs. Und Kaffee. Jeden Morgen. Jedes Mal sowas von lecker.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Dem Hund. Der bekommt im Vorbeigehen immer einen Schmatzer auf seine Runkelrübe.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Ich glaube, ich habe ihren Pragmatismus. Auch wenn der bei mir völlig andere Formen annimmt, als bei ihr. Manche sagen zudem, ich sähe ihr ähnlich. Und wir teilen eine Vorliebe für Nougat.

9. Was machst du morgens als erstes? Momentan fütter ich morgens als erstes unseren Sohn. Und den Hund.

10. Kannst du gut vorlesen? Find ich ja schon. Aber bisher lese ich eigentlich nur dem Kind vor und das kann sich vielleicht einfach noch nicht beschweren.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Puh, weiß ich so genau gar nicht mehr. Aber ich muss zumindest bis in die Grundschulzeit noch an’s Christkind geglaubt haben. Da kann ich mich ganz dunkel dran erinnern.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Eine Torte, um meinen hundertsten Geburtstag zu feiern!

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Disziplin.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Wenn wir wirklich von Fernsehen reden und nicht von Netflix und dergleichen, dann ist es auf jeden Fall „The Good Fight“.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? 2013, im Wiener Prater. (Wieder was gelernt: Man geht „in den Prater“, nicht „auf den Prater“.)

16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt, dass niemand mehr anders kann, als all meine Falten zu bewundern.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An den Wanderurlaub, den ich 2013 mit meiner Mama in den Schweizer Alpen gemacht habe. Allein diese klare Bergluft…

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Bitter. Obwohl das eher eine Geschmacksrichtung ist. Aber ich bleibe dabei. Bitter.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Es war schwer genug, einen Namen für unseren Sohn zu finden. Da behalte ich meinen gerne und spare mir den Stress, mich für einen anderen entscheiden zu müssen.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Erst vor Kurzem, als ich Junior und mich für einen Baby Yoga Kurs anmeldete. Aber wir machen das jetzt. Wird sicher lustig.

20 down, 980 to go. Wer bei Johannas Projekt mitmachen oder die Antworten von anderen Bloggern lesen will, der guckt einfach in ihren Post und die Linksammlung an dessen Ende. Ich gucke mir gleich schonmal die nächsten zwanzig Fragen an, die hat Johanna nämlich auch schon verraten 🙂

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  1. Hallo! Die Wiener gehen in den Prater, nicht auf den Prater. 😉 Liebe Grüße aus Wien. Marina

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