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Baby Strampler und Ultraschallbild

Zuallerallerallererst einmal: Tausend Dank für die unzähligen lieben Glückwünsche! Wie viele von euch sich mit uns freuen, das haut mich ganz schön um.

So. Jetzt aber Butter bei die Fische. Es kamen direkt auch eine ganze Reihe Fragen auf und ich dachte, bevor es hier nächste Woche mit dem „normalen“ Blogalltag weiter geht, bekommt ihr ein paar Antworten von mir:

Wisst ihr schon, was es wird?
Japp 🙂

Und?! Was wird es?
Ein Junge. Und ja, ein Mädchen wäre auch schön gewesen. Wir freuen uns vor allem, dass unser Kind bisher einen rundum gesunden Eindruck macht. (Wir spielen aber ehrlich gesagt weder in #teamblau, noch in #teamrosa mit. Höchsten #teampommes. Aber was Kindersachen angeht, ich hätte für eine Tochter nicht groß anders eingekauft, als ich es für unseren Sohn tun werde. Und vielleicht steht das Kind ja nachher weder auf Blau noch auf Rosa, sondern eher auf Schlammgrün.)

Oh, wie toll! Habt ihr schon einen Namen?
Nein. Und nachdem ich den Fehler begangen und unsere bisherigen Optionen den Lieben in unserem Umfeld mitgeteilt habe, sag ich da glaube ich nix mehr zu, bis das Kind offiziell beim Amt gemeldet ist 😀 Zur Namensgebung hat einfach jeder eine Meinung und die verschiedenen Vorlieben gehen da offenbar ganz schnell auseinander.
Uns fällt es so schon schwer genug, uns mit uns selbst und miteinander einig zu werden, was dieses Thema angeht…(Nee, Streit gibt es deshalb natürlich nicht. Aber jemandem einen Namen für’s restliche Leben zu verpassen ist ne ganz schön heftige Aufgabe, oder? Für die nächsten fünf bis zehn Hunde allerdings stehen die Namen allerdings schon lange fest, haha.)

Wann kommt es denn?
Das wüsste ich auch gern. Bisher konnte ich die Hauptperson dieser ganzen Veranstaltung allerdings noch nicht persönlich fragen, weshalb ich mich da nicht tiefergehend zu äußern werde. Gerüchten zufolge kommen Kinder nämlich einfach, wann sie wollen. Und nicht unbedingt genau dann, für wann sie angekündigt sind 😉

Wie weit bist du jetzt?
Netter Versuch, Schlaumeier! Hehe. Nee, ganz im Ernst. Ich weiß, dass da bei vielen einfach aufrichtiges Interesse herrscht. Aber es gibt doch immer ein paar, die um den errechneten Termin rum dann alle fünf Minuten nachfragen. Was lieb gemeint ist, aber ich versuche echt, diesen ganzen Schwangerschaftszirkus so entspannt wie möglich anzugehen. Und ich glaube, dass es sehr unentspannt ist, wenn man gegen Ende andauernd aufgeregten Freunden und Bekannten sagen muss, dass sich noch nix tut.
Ausserdem scheint unter Schwangeren dieses andauernde Sich-Vergleichen-Müssen noch viel, viel ausgeprägter zu sein, als es so untereinander ja eh schon der Fall ist. Wessen Bauch ist größer/ kleiner/ runder/ höher/ tiefer, wer spürt sein Kind früher, wer nimmt wieviel zu und wieviel wie schnell wieder ab, wer ist schneller/ besser/ weiter. Da nicht mitzumachen fällt auch mir manchmal richtig schwer. Besonders beim ersten Kind schielt man ja gerne mal nach links und rechts, wie es die anderen so machen. Ist ja auch spannend und schön, andere Frauen in einer ähnlichen Situation kennen zu lernen! Aber ich versuche zumindest was mich angeht, da die Zahlen und Werte aussen vor zu lassen. Alles gaaaanz entspaaaaaannt eben.

Na, Schwangerschaftsgelüste? Haha!
Hmmm, es gib schon so ein paar Sachen, auf die besonders in den ersten Monaten ungewöhnlich großen Appetit hatte. Sprudelwasser mit Zitrone. Essigchips. Nudeln mit Butter. Und nach wie vor und immer wieder Pommes. Wenn dieses Kind am Ende goldbraun und knusprig raus kommt wäre es nicht verwunderlich.
Dafür kann ich momentan irgendwie gar nichts mit Pizza anfangen. Was sowohl meinen Mann als auch mich leicht an der Elternschaft zweifeln lässt.
Allen, die meinen ich würde jetzt plötzlich Gewürzgurken in Schokopudding dippen oder mein Müsli mit Aioli essen, muss ich aber leider enttäuschen. Die Großartigkeit von Weckbrötchen mit Leberwurst und Rübenkraut habe ich schon Jahre vor meiner Schwangerschaft entdeckt!

Und was ist jetzt mit Newton?
Na, der wird großer Bruder! Bisher ist er mit Kindern immer super toll umgegangen, deswegen machen wir uns da jetzt erstmal keinen großen Kopp. Am Anfang müssen wir uns eh alle aneinander gewöhnen und dann sind wir halt einfach ein Rudelmitglied mehr.
Dass sich bei mir irgendwas verändert hat, das wusste Newton wohl tatsächlich als erster. Noch bevor ich überhaupt auf die Idee kam, ich könnte schwanger sein, ließ er beim Spazierengehen plötzlich den Beschützer raushängen. Ausserdem schläft er plötzlich nicht mehr nur quer über Beine verteilt, sondern legt sich immer öfter vor meinen Bauch. Der kleine, plattnasige Bodyguard. Er weiß noch nicht warum, aber er ist im SpitzBordeaux Dogge-pass-auf-Modus.

Babys, wen interessiert denn Babys? Woher hast du die Schuhe, die du auf deinem Instagram Foto trägst?
Die hab ich von meiner Mama zu Weihnachten bekommen. Und meine Mama hat die Schuhe von Amazon. Hier sind sie*.

Wirst du Bilder von deinem Kind im Internet zeigen?
Bestimmt. Wie genau die aussehen werden und in welchem Rahmen sich das bewegen wird, wird sich aber noch finden. Mit dem Zeigen von Ultraschallbildern haben zum Beispiel weder mein sonst sehr privater Mann noch ich ein Problem. Wenn wir mal ehrlich sind, sehen die doch eh alle ziemlich gleich aus. Und man muss ja nicht unbedingt eins nehmen, auf dem der Nachwuchs bereitwillig sein Geschlecht präsentiert.

Habt ihr schon alle Kindersachen beisammen?
Überhaupt gar kein bisschen. Bis jetzt haben wir genau einen Strampler. Aber auch nur, weil ein Shop für American Football Devotionalien vor ein paar Wochen einen großen Schlussverkauf hatte und mein Mann sich da ordentlich mit Pullis und Shirts eingedeckt hat. Da hat er halt direkt auch seinem Sohn eine Kleinigkeit vom Lieblingsverein bestellt. Die gab es immerhin damals für den Hund auch (allerdings hat der keinen Strampler bekommen, sondern ein Football-Plüsch-Quietscheding).
Warum soll ich denn hier wochenlang bei jedem Schritt über Kinderwagen, Babybett und hassenichgesehen stolpern, wenn die Läden in ein paar Monaten ganz sicher auch noch schöne Sachen haben?

Du, ich hab noch die ganzen Sachen von meine Kindern im Keller. Soll ich dir was schicken?
Das ist ein wahnsinnig liebes und großzügiges Angebot, also erstmal ein großes Dankeschön!
Aber mittlerweile haben uns so viele Leute die alten Sachen ihrer Kinder angeboten, wir müssten wahrscheinlich Lagerräume mieten, würden wir alles annehmen. Aber vielleicht magst du ja ein paar Dinge auch gerne an Einrichtungen für Bedürftige abgeben? Da freut man sich ganz bestimmt über gut erhaltene Baby- und Kindersachen!

Puh. Das sollte jetzt so im Großen und Ganzen eure Fragen beantworten, ihr Neugiernasen. Irre, wieviel Interesse ihr an meinem Bauch habt 😀 Zu einigen Punkten werde ich in Zukunft bestimmt noch mal etwas ausführlicher was schreiben. Aber in der nächsten Woche geht es glaub ich erstmal mit dem „Normalprogramm“ weiter. Ich hab mich lange nicht über dämliche Diätprogramme aufgeregt…

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Kommentare 9

  1. Hallo liebe Ellen, als missgreenfrog folge ich dir schon eine ganze gute Weile liebend gerne auf Insta, aber erst jetzt habe ich mitbekommen das du einen ganz außergewöhnlichem tollen Blog hast . Ich bin begeistert und werde mich heute zwischen dem Lernen gemütlich durch den Blog lesen. Ich freue mich riesig über deine Schwangerschaft und wünsche dir alles Gute für diese so wundervolle Zeit . Allerliebste Grüße aus Oldenburg, Kerstin

  2. Hey, da spielen wir ja im gleichen #team, wenn man es so nenen will. Wobei auch bei uns ein Mädchen wohl eher blau als rosa getragen hätte.
    Einen Namen, für den wir uns aber noch nicht entschieden haben, geben wir auch erst zur Geburt bekannt. Dann heißt das Kind wie es heißt und keine braucht mehr zu diskutieren.
    Und ich glaube gegen Vergleiche und Ratschläge (auch gut gemeinte) immun zu werden und seinem eigenen Instinkt zu folgen ist in der Schwangerschaft schon mal ein gutes Training für später. Sowas hört ja mit der Geburt nicht auf.
    Das wichtigste zu aller Zeit ist doch eh, dass es Kind und Mutter bzw. der Familie gut geht.

  3. Etwas müde um die Augen, zaubern sie mir wieder ein Lächeln ins Gesicht.Was…? Deine herrliche Art zu schreiben. ☺💆🏻

  4. Ich liebe liebe liebe deine Art zu schreiben und die Art wie du die Welt anschaust . Aus so ganz normalen Dingen des Alltags zauberst du etwas ganz besonders 😊Wie schön , dich hier gefunden zu haben liebe Ellen

  5. die Britt 24. Januar 2017

    Yay, ich hab die frohe Botschaft erst heute hier auf dem Blog gelesen. 😀
    Freut mich riesig für euch, dass ihr bald ein Zwergenmenschlein bei euch habt!
    Du wirst bestimmt die coolste Mami, die ich kenne! 😉 😉
    Alles Liebe für euch!
    Und DANKE dass Newton „großer Bruder“ werden darf und nicht abgeschoben wird, jetzt wo sich Nachwuchs angekündigt hat. ♥

    • Danke, Britt! An der Sache mit der Coolness wird spätestens der Nachwuchs irgendwann stark zweifeln 😉

      Wir haben mit Newton einfach großes Glück. Er ist ein toller, kinderlieber und sehr geduldiger Hund. Ausserdem sind wir in der glücklichen Situation, dass wir sehr viel Zeit haben, uns nach der Geburt ganz langsam und vorsichtig aneinander gewöhnen zu können. Es gibt da kein Datum, zu dem das alles „laufen“ muss.
      Andere Hundehalter haben da vielleicht andere Vorraussetzungen. Es gibt Hunde, die einfach nicht gut mit Kindern klar kommen. Und das kann schnell gefährlich werden. Anstrengend für alle Beteiligten ist so eine Situation alle mal. Und wenn man als Eltern dann noch schnell wieder in einen geregelten Alltag zurück finden muss, dann fehlt auch einfach die Zeit, vernünftig mit dem Hund zu arbeiten. Dann kann es am Ende einfach wirklich die beste Lösung, auch zum Wohl des Hundes, sein, ein neues Zuhause für den Vierbeiner zu suchen.
      Auch wenn man immer wieder von Leuten liest, die ihren Hund einfach eiskalt irgendwo aussetzen, weil er lästig geworden ist, glaube ich nicht, dass den meisten Familien, die sich in dieser Situation wiederfinden, die Entscheidung auch nur annähernd leicht fällt.
      Deshalb bitte ich dich um ein bisschen Nachsicht mit Menschen, die den Hund zu Gunsten des Nachwuchses „abschieben“.
      (Ich muss zugeben, ich denke oft im ersten Moment auch erst „Na, das hättet ihr euch aber echt mal früher überlegen können. Und der arme Hund darf es jetzt ausbaden, ihr Idioten.“. Aber ich habe selbst auch schon die Situation erlebt, dass ein Hund überhaupt nicht mit dem Kind zurecht kam und deutlich aggressiv wurde. Die Eltern musste beide schnell wieder in ihre Jobs zurück, da war einfach keine Zeit und keine Ruhe um die Situation zu entschärfen. Den Hund in gute Hände anzugeben war dann tatsächlich die beste Lösung, grade auch für den Hund, der wieder in einer für ihn stressfreien Umgebung leben konnte.)

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