Wachgeschrubbt! Ein Kaffeepeeling Rezept.

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Selbstgemachtes Kaffeepeeling

Ein Körperpeeling mit frischem Kaffee und leckerem Kokosöl? Dafür kann ich mich sogar als Teetrinkerin begeistern.
Dieses Zeug duftet nicht nur himmlisch, es macht auch streichelweiche Haut und ist im Handumdrehen (ha!) selbst angerührt.
Und das mit Zutaten, die fast jeder in seiner Küche findet:

Selbstgemachtes Kaffeepeeling Naturkosmetik

Für mein selbstgemachtes Kaffeepeeling nehme ich:

+ Kokosöl
+ gemahlenen Kaffee
+ Oliven- oder Mandelöl
+ Rohrohrzucker
+ etwas Honig

Und in Herbst und Winter sorgen eine Prise Zimt und ein paar Tropfen Orangenöl für das gewisse Etwas.

Selbstgemachtes Kaffeepeeling

Zunächst die Öle mit etwas Honig vorsichtig erwärmen, bis sich das Kokosöl vollständig verflüssigt hat. Am einfachsten geht das in einem Wasserbad auf dem Herd. (Oder es herrscht eine Affenhitze und euer Kokosöl hat sich schon von ganz alleine verflüssigt – dann braucht ihr nur noch alles zusammen rühren.)
Der Honig muss sich nicht richtig aufzulösen, sobald Zucker und Kaffee untergerührt werden, lässt er sich gut verteilen.

Ich nehme meist drei bis vier Esslöffel Kokos- und etwa zwei Esslöffel Olivenöl. Letzteres sorgt dafür, dass das Kokosöl nicht wieder so fest wird, sobald das Peeling auf den kalten Badezimmerfliesen steht.

Selbstgemachtes Kaffeepeeling

In das flüssige Öl-Honig-Gemisch rühre ich dann erst etwa zwei Esslöffel Rohrohrzucker ein.
Dessen Konsistenz finde ich für ein Peeling besonders angenehm. Wer so einen Schnickschnack nicht im Haus hat, der kann auch auf ganz normalen Haushaltszucker zurück greifen – der ist ja eh ein alter Peelingklassiker.

Selbstgemachtes Kaffeepeeling

So. Jetzt wird der Kaffee untergerührt. Ich klaue meistens meinem Mann etwas von seinem Kaffeepulver. Man kann aber auch prima getrockneten Kaffeesatz nehmen. (Da ist dann zwar nicht mehr so viel Koffeein drin, was ja angeblich straffe Haut machen soll, aber gut riechen und toll peelen kann der allemal.)

Ich vergesse irgendwie immer darauf zu achten, wieviel Kaffeepulver ich genau verwende. Ich schätze mal so acht bis zehn Kaffeelöffel. Im Grunde gehe ich beim Anrühren des Peelings aber einfach immer streng nach Gefühl vor und gebe solange Pulver dazu, bis mir die Konsistenz zusagt. Ich mag es zum Beispiel gerne grob, aber jeder Jeck ist ja bekanntlich anders.

Selbstgemachtes Kaffeepeeling

Irgendwann ist genug gerührt (ich komme mir dabei immer ein bisschen wie eine Kräuterhexe vor, hihi). Dann fülle ich das fertige Kaffeepeeling in ein altes Weckglas. Man kann das Zeug aber natürlich auch prima in einem ausgespülten Senfglas oder so aufbewahren.

Da keine leicht verderblichen Zutaten drin sind, braucht das Peeling nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ich habe es im Badezimmer in der Dusche stehen, wo es jeden Morgen auf mich wartet. Zwei Wochen hält es so mindestens. Länger bin ich mit einer Portion noch nie hingekommen, deshalb kann ich über die genaue Haltbarkeit nichts sagen.
Manchmal sammelt sich das Öl unten im Glas, aber dann braucht man einfach nur einmal gut umrühren und alles ist wieder paletti.

Selbstgemachtes Kaffee Peeling

Jetzt steht einem perfekten Start in den Tag eigentlich nichts mehr im Weg. Ab sofort gibt es leckeren Kaffee schon unter der Dusche. Was will man mehr? Einfach etwas von dem Kaffeepeeling mit sanften, kreisenden Bewegungen überall da verteilen, wo ihr es haben wollt. Mmmmmhhh, herrlich…

Zwei Ratschläge nur noch (ich spreche aus Erfahrung):

Duscht euch nach dem Peelen ordentlich ab. Richtig ordentlich. Sonst könnte es passieren, dass ihr im Verlauf des Tages Kaffe an den unmöglichsten Körperstellen findet.
Und stellt sicher, dass ihr, wenn ihr fertig seid, hinter euch sauber macht und einen eventuellen Ölfilm in Dusche oder Wanne beseitigt. Mitbewohner jedweder Natur werden es euch danken, wenn sie euch etwas von euerem Kaffeepeeling mopsen können, ohne dabei eine unfreiwillige Schlitterpartie hinzulegen.

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