Sieben Tage… krank.

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Gesund-werden

So, da ist es passiert. Letztes Mal noch stolz erzählt, dass ich durchgehalten habe, muss ich nach der zweiten Woche schon gestehen:
Nix war’s mit Neujahrsputz und Hausschrubberei.

Aber ich habe einen Grund: Monsterrotz.
Während ich am Montag noch planmäßig die gesamte Weihnachtsdeko im Keller verschwinden ließ und am Dienstag dann eben jenen Keller (zumindest grob) aufräumte, läuft seit Mittwoch hier alles etwas auf Sparflamme. Mich hat es erwischt: Die Nase dicht, der Kopf dröhnt, atmen ist eher unangebracht.

Was ich neben Tee trinken aber doch geschafft habe:
Mein Arbeitszimmer einrichten, den Dreckwäscheberg deutlich verkleinern, die Unmengen saubere Wäsche wegfalten, die Hundedecken und den Flurteppich waschen.
Mein Ehemann und Superheld hat darüber hinaus übermenschliches geschafft: Der Pappmüll, der während des Umzugs und Möbelkaufens angefallen ist und den Großteil unseres (nicht grade kleinen) Kellers einnahm, ist endlich weg. Zwei Fahrten zur Deponie waren nötig, doch jetzt kann ich unten endlich räumen, wie ich lustig bin.

Da das mit dem Putzen in der vergangen Woche nicht so wirklich geklappt hat und weil nächstes Wochenende meine Schwiegermutter kommt, nehme ich den Vorsatz für die nächsten sieben Tage einfach noch einmal. Ich habe ja schließlich auch nirgends behauptet, dass man nicht einen Vorsatz doppelt nehmen kann.

Und weil Staubsaugen und Staubwischen diesmal nur die halbe Miete sind, kommt hier eine kleine Liste mit Dingen, die ich bis nächsten Montag erledigt haben will:

– Fenster putzen (besonders das in der Küche…)
– Sofa enthaaren
– Vorhänge waschen (weiße Vorhänge und Hund sind eine mutige Kombi)
– Laub wegharken
– vor dem Haus kehren
– Briefkasten abwaschen (der staubt ganz schön ein)
– im kompletten Keller die Böden wischen
– Kühlschrank sauber machen

Wenn ich einmal dabei bin, werden mir sicher noch mehr putzenswerte Dinge ins Auge fallen. Und mit einer angekündigten Schwiegermutter gehen einem solche Dinge ja immer besonders gründlich von der Hand, oder?

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  1. oh Fenster putzen. Gut, dass du das sagst! Das muss ich bei meinem Freund auch mal wieder machen. Wenn ich das nicht machen würde… Ach, die Männer.

    Sollte ich ihn heiraten, werde ich keine Schwiegermutter haben. Gut für mich (eventuell), nicht so schön für meinen Freund.

    • Du, ich liebe meine Schwiegermutter. Was das angeht habe ich riesen Schwein.

      Ich muss zugeben, dass ich normalerweise warte, bis meine Mama zu Besuch ist und sich aus Mitleid meiner Fenster erbarmt 😀

  2. MONSTERROTZ!? Hahahaha, ich bin gerade abgebrochen – andere würde es vielleicht etwas netter verpacken, aber klar, es ist wie es ist. Monsterrotz. 😀

    Also zum Post: Gerne kann ich auch so eine Art Fortsetzung schreiben, wenn es gewünscht ist, meine Liebe! Hab deine Mail auch nicht vergessen und werd dir noch drauf antworten heute Abend!

    Ganz liebe Grüße

    Carolina

    • Hier wird nix nett verpackt 😀

      Eine Fortsetzung ist sehr gewünscht! Würde das äußerst gern lesen. Mach dir wegen der Mail kein Stress, Liebes. Bis bald!

  3. Monsterrotz ist jetzt wirklich der allerbeste Ausdruck den ich jemals für so eine heftige Erkältung gelesen oder gehört habe! Wirklich die perfekte Umschreibung!
    Ich wünsche dir gute Besserung, so was kann einfach totaaaal anstrengend sein.

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