Sieben Tage… Heimwerkern?

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Flur

Letzte Woche hatte ich ja eine schöne kleine Liste aufgeschrieben, mit Dingen, die ich zu erledigen dachte.

Tja. Mal wieder falsch gedacht. Von den Dingen, die ich darauf festgehalten habe, habe ich grade einmal die Hälfte erledigt. Jetzt könnte ich natürlich sauer mit mir sein und mich ganz doll schämen, weil ich mal wieder einen Vorsatz in den Sand gesetzt habe.

Das würde ich wohl auch, wenn ich nicht so einige andere Projekte angegangen wäre und andere Baustellen in Angriff genommen hätte. Jetzt habe ich zwar weder die Küchenrollos, noch das Regal oder das Badezimmerschränkchen aufgehangen (kann dafür nicht auch einfach ein Handwerker vom Himmel fallen? Ich hasse bohren), dafür habe ich meine Steuerunterlagen gesucht. Und gefunden. Ich habe einiges an meinem Arbeitszimmer getan und ein paar Dinge ausprobiert, die ich schon länger ins Auge gefasst hatte.

Mein Vorhaben, in diesem Monat nicht unnötig Geld auszugeben, läuft bisher auch gut. Trotz einiger Versuchungen bin ich standhaft geblieben. Um einen dm-Besuch kam ich zwar nicht drumherum (Nagellackentferner-Notstand), habe aber tatsächlich nix unnötiges mitgenommen. Und auch bei einem Bummel durch die Stadt habe ich erfolgreich allen Reizen widerstehen können.

Ich hatte also eine durchaus erfolgreiche Woche. Trotzdem ist meine Laune heute morgen nicht die beste, fragt mich nicht warum. Irgendwie ist alles ganz schön blöd. Einfach so. Weil das an Montagen nunmal so gehört. Oder weil der Mond im falschen Sternzeichen steht. Was weiß ich. Ich bin grumpig.

Und weil das ja kein Zustand ist, weder für mich noch für meine Leid erprobten Mitmenschen, lautet mein Vorsatz für die kommenden Tage schlicht und einfach: Positiv denken. Die Ruhe bewahren. Und niemandem den Kopf abreissen. Ob das wohl gut geht…

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  1. Guter Vorsatz. Wenn der nicht gelingt (ist einfach manchmal so), einfach den Raum verlassen. Ich weiss auch oft nicht woher das kommt. Aber vorbei geht es immer.

    & wie erschreckend wäre es wenn du deine Vorsätze alle erledigt hättest. Dann käme ich mir ganz schön hinter dran vor. 😉

    Liebste Grüße

    • Danke für die lieben Worte und das gute Gefühl, mit meinem Versagen dein Gewissen besänftigt zu haben. So hat alles auch seine guten Seiten.

  2. Määäähhhh… Ich fühle mit dir, ich bin auch nicht gut drauf. 🙁 Aber bald kommt der Frühling, dann geht es uns sicher besser. Fühl dich gedrückt! :*

  3. Ich hasse Bohren so sehr, dass sich immer mehr Regale und Bilderrahmen in der Abstellkammer anhäufen. Ob die irgendwann mal hängen…

    • Ich hab‘ hier auch so viele Bilder und Regale und Rollos rumliegen… Trotz Leitunssuche habe ich immernoch Angst, was anzubohren, was irgendwie wichtig sein könnte.

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