Oh La La, willst du eine Pizza?

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Pizzen

Ein halbes Jahr lang hatte ich Zeit, darüber nachzudenken, was man in einem funktionstüchtigen Backofen so alles backen könnte. Neben Brot und Schokoladen-Kirsch-Kuchen kam mir besonders eines immer wieder in den Sinn: Pizza.

Zuerst waren da die Abende, an denen zum Kochen die Lust fehlte und ich mir eine ordentliche Tiefkühlpizza herbei sehnte.
Meiner Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Bald kam ich auf den Gedanken, dass so eine Pizza ja vielleicht noch viel besser schmeckt, wenn man sie selber macht. Also, so richtig, nicht diese fürchterlichen Teigrohlinge zum selbst belegen, pfuibah.

Der neue Ofen kam und es brannte mir auf der Seele. Pizza!
Mein Ansatz? Schlicht. Denn sind wir mal ehrlich – Spaghetti-Pizza mit Sauce Hollandaise und ähnliche Schweinereien sind ja ganz lustig, aber beim Essen ist es wie mit allem anderen auch: Das Gute kann so einfach sein.

Gestern morgen habe ich mir flugs einen Teig geknetet:

2 TL Trockenhefe in 250 ml lauwarmen Wasser auflösen und mit 450 gr Mehl, 1 TL Salz und einem Schuss Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten.
Mit den Händen bitteschön. Dauert so etwa zehn Minuten.
Das kann man dann entweder direkt auf vier Portionen aufteilen, zu Kugeln formen und auf einem bemehlten Holzbrett unter einem feuchten (sauberen!) Küchentuch gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Oder man packt den Teig, wie ich, in den Kühlschrank und verarbeitet ihn erst später.

Tomatenstrauch

Während der Teig so vor sich hin ging, ging ich in den Garten und plünderte unseren Tomatenstrauch. Mein Plan: Pizza Margherita!

Tomaten

Die Tomätchen habe ich halbiert und etwas ausgedrückt, damit meine Pizza nachher nicht wegschwimmt.

Knoblauchöl

Dann habe ich noch fix drei Knoblauchzehen gerieben und in ordentlich Olivenöl getränkt. Tomatensoße auf der Pizza? Das kann ja jeder!

Pizza Margherita

Als sie genug gegangen waren habe ich die Teigbollen auf Backpapier ganz dünn ausgerollt. Die Backbleche heizten derweil im Backofen ordentlich vor. Was die Temperatur angeht, da müsst ihr schon selber gucken. Unser neuer wird irgendwie irre heiß und ich habe die Pizzen nachher bei 180°C im Pizzaprogramm gebacken.

Die Pizza Margherita habe ich dann mit etwas Knoblauchöl eingerieben und meine Tomaten aus dem Garten darauf gelegt. Ein wenig Salzen, ein paar Blättchen Basilikum zerrupft und zum Abschluss noch mit Parmesan berieselt.

Knoblauchpizza

Weil die Tomaten nicht reichten habe ich dann noch eine Knoblauchpizza gebacken, mit ordentlich Knoblauchöl und ein paar Salbeiblättern. Salzen und Parmesan drauf – ab in den Ofen!

Knoblauchpizza

Nach einer knappen viertel Stunde durften die Schätzchen dann auch schon wieder raus. Dieser Duft! Himmlisch.

Pizza Margherita

Und weil ich gestern ganz alleine zuhause war, habe ich höchstpersönlich alle vier Pizzen verdrückt. Japp. Das habt ihr richtig gelesen. Ich habe an einem Tag VIER Pizzen gegessen. Und wäre ich nicht zu faul gewesen, gestern Abend noch eine Portion Teig zu machen, es wären noch mehr geworden.

Oh La La, Pizza wunderbar!

Kommentare 3

  1. „… Pizza wunderbar!“

    Die sieht super lecker aus.
    Ich bin echt nicht der Koch- und Backtyp. Aber das sieht so verdammt gut aus, dass ich das unbedingt mal probieren sollte. Ach, was. MUSS!

    Liebste Grüße

  2. Hmmm… da bekomme ich direkt wieder Hunger! So ganz ohne Tomatensauce habe ich das noch nicht probiert, aber das steht als nächstes auf meiner Liste!

    Was ich mich aber frage: Wieso erwähnst du, dass du alle Pizzen allein gegessen hast?
    Das habe ich mir doch sofort gedacht. MICH hätte überrascht, wenn du geschrieben hast, dass es „den anderen“ auch gut geschmeckt hätte.

    Kchr kchr kchr

    <3

  3. Jammie! Das sieht echt lecker aus. Und da wir auf unserem Balkon ja jetzt auch Kräuter und Tomaten haben, werde ich das wohl schnellstmöglich nachmachen.

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