Nicht Sonntag, sondern Montag, Einunddreißigster März

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Garteneinblick

Ihr merkt es schon: Das Internet stand in den letzten Tagen (Wochen…) nicht besonders weit oben auf der langen Liste meine Prioritäten.

Erst war mein Mann unterwegs, dann ich, dann wieder er. Wir haben unseren Hund endlich (!) von seinem Schnupfen befreit und sobald das Wetter halbwegs einladend war, gab es für mich nur eines. Raus. Und wenn ich nicht unterwegs, Strohwitwe, beim Tierarzt oder draussen war, dann war ich müde. Frühjahrsmüde. Kennt ihr das? Jedenfalls War nicht viel Zeit und Hirnkapazität für Je suis Huck übrig.

Deshalb gibt es, von obigem Schnellschuss einmal abgesehen, auch kaum Fotos, die das, was ich gleich erzähle, belegen (ein, zwei Aufnahmen findet ihr vielleicht noch bei instagram).

So. Nu nicht mehr lang schnacken, Kopp in‘ Nacken! Wie stand es in der letzten Woche um meine Vorsätze?

Mein Yoga, das muss ich zugeben, musste ein wenig zurückstecken. Ich war an den vergangenen Abendenden einfach viel zu platt für so was! Ab heute hau ich auf dem Gebiet aber wieder voll rein. Ehrenwort.

Schon länger spukt mir das Ungeheuer Plastik im Kopf herum. Bilder von Mülldeponien, Plastik-Inseln im Ozean, verendete Tiere. Auf der anderen Seite ein Blick in unseren Kühlschrank, in unser Badezimmer, in unsere Mülltonne: Plastik. Und zwar jede Menge davon. Das meiste absolut unnötig. Inwieweit man zunächst auch mit weniger Plastik auskommen kann, ohne sich einzuschränken, das interessiert mich sehr.
Mein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufe ich etwa nicht mehr fertig eingeschweisst, sondern lose. Kleinteiliges, was sich nicht gut unverpackt transportieren lässt (etwa Tomaten und Trauben), verpacke ich in einer Papiertüte, anstatt im Plastikbeutel. Unser Edeka hat an der Gemüsetheke tatsächlich Papiertüten hängen. Klasse!
Davon abgesehen gibt es natürlich noch viele, viele andere Bereiche, in denen sich was am Plastik-Konsum sparen lässt. Kosmetik steht als nächstes auf meiner Liste. In der vergangenen Woche habe ich mir dann noch aus Interesse den Film Plastic Planet von Werner Bote angeschaut. Der Film selbst ist eher solala, aber einige der Bilder sind echt beeindruckend. Ich fühle mich nun jedenfalls in meinem Vorhaben bestärkt.

Zu guter letzt hat unser Garten auf der ‚heimelig‘-Skala einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht: Wir haben Gartenmöbel. Endlich. Der Kauf war sehr, sehr spontan, weil uns beim semi-spontanen Planen einer Grillparty auffiel, dass wir (von einer Friesenbank abgesehen) draussen keinerlei Sitzmöglichkeiten haben. Mein Superman ist also Freitagabend noch schnell zu IKEA und hat das Möbeldefizit beseitig (aufgebaut habe ich die Dinger dann aber, hier herrscht eine strenge Aufgabenteilung).
Samstagabend waren dann ein paar Freunde zum Grillen da und was soll ich sagen: Ich war vollgefressen bis zum Grillkoma. Uiuiui. Ich weiß aber aus verlässlicher Quelle, dass es nicht nur mir so ging…
Von diesem schönen Abend habe ich leider kein einziges Foto. Wer neugierig ist, der guckt mal bei der Juli vorbei. Die zeigt in ihrem Wochenrückblick nämlich ein paar klitzekleine Eindrücke.

So. Die Sonne kommt raus, ich muss auf die Terrasse. Wäre ja unverantwortlich, die neuen Möbel so unbeaufsichtigt dem guten Wetter zu überlassen. Kommt gut in die neue Woche!

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  1. Just in diesem Moment bin ich schon wieder so vollgefressen wie letzten Samstag. Dabei habe ich „nur“ Leberkässalat gespachtelt. Naja…tonnenweise 🙂

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