Lieblinge 2013

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2013-Weihnachten

Man soll das Jahr nicht vor Silvester loben.
Darum sage ich es mal so: Bisher war 2013 ein ziemlich gutes Jahr. Ein super gutes Jahr sogar.
Zuletzt verwöhnte es uns mit einem wundervollen Weihnachtsfest. Und das muss was heissen, fing unser Weihnachten doch mit Hundekotze an. Drei Tage gutes Essen im Kreise unserer Familie lassen sowas aber schnell vergessen.

Und auch sonst war es ein Jahr, an das ich mich wohl noch oft und gerne zurück erinnern werde:

2013-Blog

Anfang Februar ging Je suis Huck an den Start und nach langen Jahren des Rumdödelns auf verschiedenen Blogs und Blögchen habe ich nun endlich meine kleine Heimat in dieser großen, bunten Blogger-Welt gefunden. Im Mai fuhr ich dann mit schicken Visitenkarten im Gepäck und Gen an meiner Seite zu der Blog-Konferenz The Hive. Ganz schön aufregend war das.

2013-Schnee

Wir hatten Schnee. Mannometer, was hatten wir Schnee. Wenn ich mich nicht irre wurde das Foto hier oben im März aufgenommen, als ich im Zuge der lit.Cologne ein paar Tage im rheinischen Vorgebirge verbrachte.

2013-Bochum

Nach sieben Jahren in Bochum war ich 2013 endlich in Starlight Express. Mama war zu Besuch und durfte sich über ein ganzes Bochum-Wochenende freuen, inklusive Bergbau Museum und Currywurst. Genauer: Currywürsten. Wir haben uns einmal durch die örtlichen Imbisse gefuttert und beschlossen, dass es am Bratwursthäuschen am Engelbertbrunnen im Bermuda3eck am allerallerbesten schmeckt.

2013-Mann

Wie auch in all den Jahren zuvor durfte ich in den vergangenen 365 Tagen immer wieder feststellen, dass ich einen absolut liebenswerten, superheldesquen, grandiosen, klugen, lustigen und überhaupt rundum tollen Spinner geheiratet habe.

2013-Wien

Im Juli habe ich ein Wochenende in Wien verbracht und würde am liebsten sofort zurück. Nicht zuletzt, weil ich einen Dinosaurierknochen anfassen durfte!

2013-Sommer

Den Sommer habe ich gefühlt auf Achse verbracht. Ein Highlight war sicher das Stoned from the Underground. Ich würde nächstes Jahr gern wieder hin. Mal sehen, ob sich das irgendwie machen lässt.
Während ich im Sommer 2012 ein Piratenleben geführt habe, hat es dieses Jahr nur zu einem Blitz-Ausflug zum See gereicht. Und mit Blitz wäre der Kern auch schon getroffen: Nach fünf Minuten Tretboot-Spaß mussten wir vor einem mega Gewitter flüchten.

2013-Natur

Wenn ich eines besonders genossen habe in diesem Jahr, dann ist wohl die Natur. Ob beim Wandern in den Schweizer Alpen oder auf diversen Spaziergängen durch Bochum-Eppendorf. Draussen ist einfach schöner.

2013-Konzerte

Drinnen kann auch toll sein, wenn drinnen denn eine gute Band spielt. Auf Konzerten waren wir 2013 reichlich (aber natürlich nie genug). Unter anderem: D.A.D, Orange Goblin, Clutch (war leider garnichtmal so gut), Five Horse Johnson (war sehr, sehr gut), High on Fire, Eyehategod…

2013-Tattoo

Meinen Geburtstag im September habe ich beim Tätowierer verbracht. Mein linker Arm ist seit dem immer wieder in Bearbeitung, bis dass er bald endlich voll ist. Dann geht es auf der anderen Seite weiter.

2013-Newton

Seit Ende September wohnt dieser kleine Clown bei uns: Newton. Eine Bordeaux Dogge zu adoptieren war die beste Entscheidung des ganzen Jahres. Der kleine Stinker macht mich wahnsinnig. Meistens wahnsinnig glücklich. Manchmal nur wahnsinnig.

2013-Umzug

Mit der Entscheidung, einen Hund ins Haus zu holen, musste dann auch das passende Haus her. Gesagt, getan: Im Herbst wurde renoviert was der Baumarkt her gab und im November konnten wir dann endlich einziehen. Seit dem habe ich schon unzählige Schrauben in IKEA-Möbel-Einzelzeile geschraubt und der Strom an Nachschub aus dem Schweden-Himmel reisst bisher nicht ab.

2013-Haus

Auch wenn noch einiges fehlt: Langsam wird’s. Ausgepackt ist, Newton hat höchstpersönlich geholfen. Alle übrigen Kartons sind in den Keller verbannt. Mittlerweile fühlen wir uns hier so richtig wohl.

2013-Essen

Eines, das gab es das ganze Jahr über: Gutes Essen. Und zwar reichlich. Ich verbringe meine Zeit mittlerweile richtig gern in der Küche und so langsam kommen dabei Ergebnisse heraus, die ich auch anderen Leuten vorsetzen kann. Noch besser als selber kochen ist nur: Essen gehen.
(Wer jetzt glaubt, dass ich hiermit zu meinen guten Vorsätzen für’s kommende Jahr überleite und über etwaige Abnehm-Pläne berichte, der vertut sich ganz gewaltig. Zwar habe ich ein paar Dinge, an denen ich 2014 arbeiten will, mein Gewicht zählt aber nicht dazu. Auf 12 neue Monate voller Schlemmereien!)

Rund um diese Highlights hier ist noch einiges anderes passiert. Wir haben uns unser erstes Auto gekauft und haben auf diversen Touren durch die Weltgeschichte ordentlich Kilometer gemacht. Ich habe viele spannende Menschen getroffen. Es gab die üblichen Dramen und jede Menge Anlässe für herzliches Gelächter. Meinen Studentenjob habe ich hinter mir und fange das neue Jahr mit neuen Herausforderungen an. Ich habe es geschafft, meine Haare nicht abzuschneiden oder grün blau zu färben (ok, sie waren grün, aber nur aus Versehen und nur für ein paar Tage). Nachdem ich mich ewig davor gedrückt hatte war ich endlich wieder beim Zahnarzt und es war garnicht mal so schlimm. Auf letzteres bin ich besonders stolz.

Ja, 2013, wenn du auf den letzten Metern nicht noch die dicke Keule auspackst, dann warst du eines der besten Jahren überhaupt. Wenn 2014 nur ein kleines bisschen so großartig wird, dann haben wir hier nichts zu befürchten. Ich bin da ganz zuversichtlich.

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