Läuft bei uns!

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Leben mit Baby

…und damit meine ich nicht „rückwärts und den Berg rauf“ 😉

Ich weiß nicht, ob es an den Genen oder unserer grandiosen Erziehung liegt, jedenfalls passt das Kind perfekt zu uns. Der Kurze schläft schon fast wie ein Teenager, lacht über nichts so laut wie über Pupsgeräusche und futtert für Zwei.
„Kinder kommen selten auf andere Leute“, sagt meine Mama. Und, wie immer, hat sie Recht.

Wenn wir nicht grade schlafen, essen, oder Furzgeräusche machen, dann spazieren wir im Moment wie wild durch die Gegend. Also, Junior schläft oder guckt sich den Himmel an, während ich ihn die Straßen auf und ab schiebe.
Seit Neuestem habe ich nämlich so ein Fitbit-Armband*, das meine Schritte zählt und mir regelmäßig mitteilt, dass ich mich nicht genug bewege.
Eigentlich würde ich ja zu gern einfach wieder losrennen, aber mit Joggen soll man nach Schwangerschaft und Geburt ja einige Zeit warten, sagt meine Ärztin. Den Gefallen tu ich ihr und meinem Beckenboden natürlich, aber irgendeine sportliche Herausforderung hab ich trotzdem gebraucht. Schon nach drei Wochen Wochenbett hatte ich einen unfassbaren Bewegungsdrang und Ehrgeiz, wieder fit zu werden. Jetzt versuche ich also fleißig, regelmäßig meine eigene Bestleistung in Sachen Schrittzahl pro Tag zu schaffen.

Neben Hochleistungs-Spazierengehen habe ich auch bald nach der Entbindung wieder mit Yoga angefangen. Heilige Scheiße, meine Beweglichkeit ist in der Schwangerschaft echt ganz schön auf der Strecke geblieben! Aber nichts, was ein paar Wochen mit Adriene oder Lesley nicht wieder gerade biegen könnten.

Beim Schritte-Sammeln höre ich momentan übrigens den Podcast von The Minimalists. Die kannte ich noch gar nicht, bis ich auf Youtube zufällig ihren TED Talk gesehen habe und schlagartig begeistert war. Schon miste ich hier wieder aus und versuche, mehr auf Nachhaltigkeit zu achten und in meinem Haus und in meinem Leben mehr Platz für die wirklich wichtigen Dinge zu machen. Gutes Essen zum Beispiel.

Irgendwo in diesem Internet bin ich dann vor Kurzem über Jessica Murnane und ihr Buch One Part Plant* gestolpert. Das passt jetzt natürlich wie der berühmte Arsch auf den nicht weniger berühmten Eimer. Mehr Grünzeug zu essen ist nämlich tendenziell nachhaltiger, gut für die Gesundheit und für mich obendrein auch noch ziemlich lecker. Jackpott! Und weil das Buch so angenehm undogmatisch daher kommt und den „Vegan“-Knüppel im Sack lässt, habe ich nichtmal bei Rezepten mit Hefeflocken große Berührungsängste.

Voll motiviert von dem Buch (und den herrlichen Auswirkungen der postpatalen Hormonschwankungen, juchu!, die sich durch den Verzicht auf Milchprodukte angeblich schneller wieder legen sollen), habe ich dann mein Frühstück zur „plant based“-Zone erklärt. Das war ganz einfach, ich musste nur einen Ersatz für Kuhmilch finden.
Und weil ich ja an der Sache mit der Nachhaltigkeit arbeiten will, habe ich es zuerst mit selbst gemachter Hafermiclh probiert. Naja. An dem Rezept muss ich noch arbeiten. Bis dahin bin ich mit selbst gemachter Mandelmilch mehr als glücklich (Im Ernst! Sowas von lecker.).

Und sonst so? Sonst so läuft hier eigentlich alles wie gehabt. Newton sorgt brav dafür, dass ich immer was zu tun hab. Die Wäsche stapelt sich. Und was meine Klamotten angeht, lasse ich Farben langsam immer mehr hinter mir (Team #allblackeverything!). Aber zu Letzterem dann beim nächsten Mal mehr.

Jetzt kriegt erstmal das Kind was zu Essen, bevor ich eine extra große Runde mit dem Hund drehe. Meine Rekorde warten darauf, von mir gebrochen zu werden.

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