Ist bald Sommer?

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Der Frühling hat noch nicht richtig angefangen und schon kitzelt es mich in den Fingerspitzen: Sommer. Sommer, Sommer, Sommer.
Nachdem ich mich monatelang (absolut nicht ungern!) in unzählige Schichten gewickelt habe, will ich mit den ersten, noch viel zu kurzen und kühlen Sonnentagen alles von mir schmeißen. Weg mit den dicken Jacken, hoch mit den Hosensäumen. Raus aus den Strickpullis und Tschüss, Mützen und Schals und Handschuhe!

Plötzlich ist mir nach leichten Stoffen. Und nach -schockschwerenot- Farbe. Also, was eine passionierte Schwarz-Grau-Trägerin eben so als Farbe bezeichnet. Ich will barfuß laufen und meine Haare vom Wind trocknen lassen. Mit den ersten Krokussen erwacht mein Appetit auf Salat und Gegrilltes. Und wann ist es endlich warm genug, um auf der Terrasse zu frühstücken?

Kein Wunder also, dass ich mich schon im März mit Sommersachen eindecke. Meine letzten Anschaffungen sprechen eine deutliche Sprache: Leichtes Leinen, sommerliches Blau. Himbeerrot. Und offene Schuhe.

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Sowohl die Shorts als auch das Shirt werden wohl noch eine ganze Weile im Schrank auf ihren Einsatz warten. Die Clogs von Swedish Hasbeens werde ich sicher schon vorher tragen. Kalte Füße in (noch) unangemessenen Schuhen gehören zum Frühling doch irgendwie dazu, oder?

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Die Duftkerze bringt mit ihrem wunderschönen Blau einen Hauch Meeresbrise ins Haus. Natalie Jeans Buch Hey Natalie Jean und die Heritage Post würde ich am liebsten auf einer Decke im Garten, oder noch besser: in einer Hängematte lesen. Doch schon jetzt schleppe ich beim kleinsten Sonnenstrahl reichlich Lesestoff nach draussen auf die Terrasse. Nur um meistens kurz danach mit Buch und Tee auf’s Sofa zu fliehen. Ist halt doch noch März.

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Sommerzeit ist in diesem unserem Haushalt übrigens die Zeit der fehlenden Hosen. Zwischen Mai und September lebe ich bevorzugt in Shirt und Schlüpper. Mein neues Lieblingsshirt? Dieses Exemplar. Es bringt meine Geisteshaltung perfekt auf den Punkt. Kein Wunder, dass meine Mama darauf bestand, es mir zu schenken. Sie kennt ihre Pappenheimer eben.
Damit der Umsetzung dieser To-Do Liste nichts im Wege steht, habe ich mir noch eine Schlafmaske zugelegt. Sicher ist sicher.

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Als wollte sie mein Sommer-Sehnen noch befeuern, schenkte mir eine Freundin einen Rosmarin. Bei meinem vorletzten Besuch hatte ich ihre üppigen Kräuterbeete bewundert, bald kann mein Garten hoffentlich mithalten.
Der winzige Aschenbecher passt nicht nur hervorragend zu meinen neuen Shorts, sondern macht sich auch bestens als Ankerplatz für meine Ringe. Vor Zigarettenkippen muss der Kleine sich übrigens nicht fürchten, ich habe das Rauchen schon vor einiger Zeit erfolgreich aufgegeben.
Komischerweise kamen die meisten Augenfältchen erst, nachdem ich mit dieser unschönen Angewohnheit aufhören konnte. Der Augenbalsam von Dr. Hauschka bügelt sie zwar nicht weg, hilft aber zuverlässig gegen Trockenheitsgeknitter.

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Mit hellen, leichten Shorts und einem weißen Sommerkleid (das schon seit Herbst im Schrank hängt *räusper*) brauchte ich plötzlich „unsichtbare“ Unterwäsche. Nunja. Hübsch geht anders. Ganz anders. Aber dieses Modell von Triumph ist ganz ok. Also. Für einen fleischfarbenen Schlüpper find ich den sogar ganz in Ordnung.

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Nach mehreren Monaten, in denen mein Schrankinhalt hauptsächlich schwarz, grau, blau und braun bestand, ist dieser Pullover (den gab es bei ZARA in Bonn, im Onlinehsop kann ich ihn aber grade nicht entdecken) für meine Augen im ersten Moment beinahe verstörend bunt. Herrlich. Da wache ich doch direkt aus meiner Winterlethargie auf. Übrigens: Bald erzähle ich endlich, wie es mit mir und meiner Capsule Wardrobe weitergeht (oder auch nicht weiter geht).
Neben Farbe, die ein Spektrum jenseits einer kragen Winterlandschaft bedient, gibt es ein weiteres Novum in meinem Kleiderschrank. Meine Horde dunkler Skinny-Jeans muss enger zusammenrücken, denn am Montag ist eine sogenannte Girlfriend-Jeans eingezogen. Das ist quasi wie eine Boyfriend-Jeans, nur anders. Eigentlich wollte ich ja eine dieser Mom-Jeans. Aber. Leider nein, leider gar nicht. Zwar saß sie obenrum echt gut und hatte quasi die perfekte Länge für meine nicht allzu lang geratenen Beine, dazwischen aber war irgendwie alles verkehrt. Schadeschokolade.

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Tja. Jetzt müsste nur noch Sommer sein. Dann würde ich gleich in Shorts und Shirt und Clogs, mit ungeföhnten Haaren und ohne Strümpfe zur Eisdiele schlendern und mich mit guten Büchern im Garten breit machen. Tja. Als der liebe Gott die Geduld verteilt hat war ich schon damit beschäftigt, mich aus der Kiste mit der Neugier zu bedienen.

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  1. Oh, du hast Natalies Buch! Ich liebe es! Bring es mit, damit sie es bei The HIve unterschreiben kann. Sie freut sich drauf….

    Yvonne

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