Was ich im Urlaub getan habe. Oder auch nicht.

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Wolfsschlucht

Ich bin viel gelaufen.
Ich bin steile Hänge hinab gestolpert und durch Schluchten geklettert.
Ich bin eine Treppe runter gefallen. Zwei mal.
Ich habe mir dabei nichts gebrochen. Aber einen dicken blauen Fleck am Hintern habe ich mir dabei geholt.

Beine

Ich habe die Füße hochgelegt. Bis Newton die Liege umriss. Er musste meine Mama begrüßen, die lange zwei Minuten weg war, um die Wanderkarten vom Zimmer zu holen.
Ich habe gut gegessen.
Ich habe #GIRLBOSS von Sophia Amoruso gelesen. Welches nicht ganz so aussergewöhnlich ist, wie der Hype vermuten lässt, aber nichtsdestotrotz einen ziemlich spannenden Einblick in den Werdegang einer jungen Frau und ihres Unternehmens gibt.

Pferde

Ich habe keine Pferde gestohlen.
Ich bin in kurzen Hosen durchs Dickicht gestiegen. Da wuchsen Brennnesseln. Das war nicht besonders schön.
Ich bin in den Regen gekommen. Und wieder raus.
Ich habe Soljanka gegessen.

Newton

Ich hatte die beste Gesellschaft. Newton hat sich überraschend gut benommen. Und mit meiner Mama fahre ich sowieso immer wieder gern weg.
Ich habe kaum Fotos gemacht. Ich war einfach mit anderen Dingen beschäftig.

Ich träume nicht erst seit dem Urlaub von einem kleinen Häuschen irgendwo im Nirgendwo. Von diesem Nirgendwo gibt es im Osten scheinbar mehr als hier, weshalb ich momentan darüber nachsinne, wie ich meinen Mann dazu überreden kann, nach Sachsen zu ziehen. Da ist es nämlich sehr, sehr schön.

Kommentare 7

  1. Also nee, das finde ich jetzt gar nicht gut. Da sind wir gerade erst in den Pott gezogen, hatten das Glück, euch zu treffen und dann willst du schon wieder weg. Dagegen! 😉

  2. Wenn du etwas irgendwo im Nirgendwo suchst und es vllt nicht unbedingt Sachsen sein muss empfehle ich Uedelhoven in der Eifel. Quasi mitten im Nichts zwischen Blankenheim und der Nürburg.

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