Their House is a Museum. // Weekly Newton VI

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Weihnachtskram

Es ist 18:00 Uhr und ich habe grade das Bett gemacht.
Und jetzt sagt mir nicht, dass ihr solche Tage nicht auch kennt. Ehrlich nicht? Hmpf. Okay.
Aber hier war heute mal wieder so ein Tag. Um viertel vor neun klingelt uns (also den Hund und mich, der Hausherr hatte grade Seife in den Ohren) der Schornsteinfeger aus dem Bett. Er hätte voll verbaselt einen Termin zu machen und würde jetzt vor dem Jahresende gerne noch die Heizung durchchecken.
Na super. Das Haus im Chaos, meine Haare im Chaos, meine Unterwäsche… in der Eile war keine Zeit für Unterwäsche, ich stehe in Joggingbuxe und auf Links gedrehtem Kappu im Flur, einen aufgeregten Hund im Anschlag.

Urghs. Ja, gerne, kommense rein, gehense durch.

Danach war dann nicht mehr viel mit uns anzufangen. Also, dem Hund und mir. Der Schornsteinfeger machte trotz Chaos und der Konfrontation mit Höhlenfrau (mir) und Riesen-Pelz-Flummi (Newton) einen ganz zufriedenen Eindruck, als er ging.
Newton und ich sind dann erstmal auf dem Sofa zusammen gebrochen. Und für den Großteil des Tages dort geblieben (Ja, natürlich waren wir Gassi!).

Wenn du so mit Matschbirne und schlafendem Hund auf dem Sofa hängst, dann ist jede Aufgabe zu groß.
Müll raus bringen? Ooah, nee, Schuhe anziehen ist zu anstrengend. Staubsaugen? Spülen? Bloggen? Weiß auch garnicht mehr, wie das geht. Und während ich so mit einem dicken ‚Eigentlich müsste ich‘-Kopf und Schnarch-Newton einen ziemlich blöden Tag hatte ohne auch nur das Sofa zu verlassen (ausser für’s Gassi gehen halt), hat mein tüchtiger Supermann ordentlich gearbeitet. Und die ersten Weihnachtsvorräte eingekauft. Und einen Baum besorgt.

Weihnachts-Newton

Da waren wir dann schon ganz schön aus dem Häuschen. Newton noch mehr als ich. Und mir blieb angesichts der Nadelspur von der Haustür zum Wohnzimmer dann doch nichts anderes übrig als zum Staubsauger zu greifen. Und die Küche habe ich dann auch noch sauber gemacht. Und Gulasch angesetzt, das köchelt grade noch herrlich vor sich hin. Und dann habe ich das Bett gemacht. wollte ich das Bett machen, doch der Hund war dagegen und hat alles wieder durcheinander gemacht. Also habe ich das restliche Chaos Chaos sein lassen und sitze nun hier, auf dem Sofa.
Im Kerzenlicht sieht man den Dreck nicht so. Und mit Bing Crosbys White Christmas (der Schallplatte, nicht dem Film. Den Film gibt’s erst Heiligabend-Vormittag) wartet es sich gleich noch viel besser auf das Gulasch.

Weil heute aber eigentlich der Weekly Newton dran wäre gibt es hier noch eine kleine Serie namens Newton gegen die Fliegengittertür.

Newton-Brodeaux-Dogge-Hund

Bittesehr, gern geschehen.

Ich gehe jetzt mal gucken, was das Gulasch macht und hoffe, dass morgen ein besserer Tag ist, an dem ich eine ganze Menge ‚Eigentlich müsste ich’s erledigt kriege.

Wo eigentlich die heutige Überschrift her kommt? Was das mit lahmen Tagen und kleinen Hunden zu tun haben soll? Nicht viel. Ich habe nur seit gestern einen ebenso hartnäckigen wie zauberhaften Ohrwurm. Hiervon. Bittesehr, gern geschehen.

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