Crumble Mojo.

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Crumble

Es ist ein nicht ganz so sommerlicher Tag im Sommer des Jahres 2018 (es ist Anfang Juli und, mmmmmmmmhh, war das schon ein warmer Sommer bisher). In der Küche schrumpeln ein paar Äpfel vor sich hin. Mein Nachmittagshunger verdrängt die halbherzig angefangene Diät (ich vermisse meine alten Hosen, egal, wieviele neue ich kaufe) und beschließt: Crumble!
Ich schäle und schneide also die Äpfel (und ziehe das nasse Kind aus Newtons Wassernapf). Ich gebe die letzten eingefrorenen Himbeeren und ein paar Blaubeeren dazu (und nehme dem Kind den Sparschäler ab). Ich suche in meinen Handy-Screenshots nach dem Crumble-Teig-Rezept, das ich mir vor Jahren mal gespeichert habe:

90 gr Butter
90 gr brauner Zucker
150 gr Mehl
1 Prise Zimt

Wie jedes Mal gestehe ich dem Rezept nur inspirierenden Charakter zu und variiere ein wenig. Ich verknete und zerkrümle Dinkelmehl, Rohrohrzucker und ein paar Esslöffel Kokosnussöl statt Butter. Zimt. Definitiv mehr als eine Prise.
Gibt es ein Crumble-Mojo und kann man es verlieren? Das Crumble wird und wird nicht crumbelig. Das Obst ist lecker, doch der Teig nur matschig. Das ist schon das zweite Crumble, das mir misslingt. Und ich war sonst so GUT in Sachen Crumble. Bye, bye Crumble-Mojo.

Backen. Im Gegensatz zu Kochen funktioniert Backen nur wirklich gut, wenn man sich an die Regeln hält. Deshalb bin ich verdammt gut im Backmischungaufmotzen und Fertigkuchenveredeln. Aber nicht im Backen.

Das Crumble habe ich natürlich trotzdem gegessen. Mit genug Sahne, Zimt und Zucker schmeckt eigentlich alles. Und beim nächsten Mal, da halte ich mich wieder ganz vorbildlich an’s Rezept. Mahlzeit!

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