Alles auf Anfang. // Januarlieblinge 2018.

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Lieblingsdinge

Ja, klar. Es braucht keinen Januar und kein Silvester, um nochmal auf Anfang zu gehen, die Zähler auf Null zu setzen und die Dinge mit frischem Elan anzugehen. Aber für mich ist der Beginn eines neuen Jahres immer eine Zäsur. All die Themen, die mich beschäftigen, all die Baustellen, an denen ich arbeite, wische ich vom Tisch. Und fange mit klarem Kopf neu an. Drösel auf, wo ich mich verheddert habe. Korrigiere meinen Kurs und wenn es sein muss auch das Ziel. Und bin ich die Einzige, die nicht nur Frühjahrsputz, sondern auch Neujahrswisch macht?
Machen wir uns nichts vor, die neue Ordnung wird nicht ewig halten. Aber für den Moment finde ich sie herrlich. Genauso wie meine aktuellen Lieblinge:

+ Ich bin selten so oft nach der Herkunft eines Kleidungsstücks gefragt worden wie bei meiner rosa Hose von Zara. Leider ist sie mittlerweile ausverkauft. Kein Wunder. Die ist verdammt cool (wenn man halt auf rosa Cord-Culottes steht) UND bequem!

+ Eigentlich habe ich diese ganzen „Mutter“-Devotionalien ein bisschen über. Aber die Sachen von Mère Soeur finde ich so toll, dass ich mir eventuell etwas bestellt habe…

+ Auch, wenn ich nur sehr selten nach Rezept koche, lese ich furchtbar gerne Kochbücher. An schönen Bildern von gutem Essen kann ich mich einfach nicht satt sehen (chrr chrr) und ich nehme fast immer kleine Ideen und Anregungen mit, die ich dann nach Gefühl umsetze. In „Round to Ours“* gibt es auch tolle Ideen für leckere Gerichte. Und die Bilder sind herrlich. Obendrein geht es aber in diesem Buch nicht nur um’s Kochen, sondern auch um’s Essen. Gemeinsam Essen. Da bekomme ich richtig Lust, bald mal eine Dinnerparty zu schmeissen.

+ Hefeflocken. Ja, fand ich zunächst auch sehr suspekt. Aber ich will ja weniger tierische Produkte essen und wenn man sich etwas mit dem Thema auseinander setzt, stolpert man an jeder Ecke über Hefeflocken. Was soll ich sagen? Zu Recht. Wenn der Hefeflockengroschen einmal gefallen ist, dann benutzt man die für so gut wie jedes Gericht. In der Nudelsoße, als Parmesanersatz, auf dem Salat, zum Würzen von Ofengemüse… und wenn es mal richtig schnell gehen muss, dann sind Nudeln mit Olivenöl und Hefeflocken einfach unschlagbar!

+ Vielleicht liegt es an diesem Neujahrs-Neugestaltungs-Jieper. Oder daran, dass es mir bei usseligem Winterwetter einfach Spaß macht, mich mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa einzumümmeln und in Inspiration zu schwelgen. Jedenfalls bin ich momentan wieder im Pinterest Fieber. Tolle Einrichtung, coole Outfits, leckere Rezepte. Man hat vielleicht nicht die Zeit und das Geld, das alles selber umzusetzen, aber pinnen kann man immer!

+ Von seiner Oma hat Junior zu Weihnachten so bunte Stapelbecher von IKEA bekommen. Und die Dinger sind der Hit! Pädagogisch wertvolles Holzspielzeug und schicke Design-Bauklötze interessieren das Kind null. Aber diese bunten Plastikteil werden mit Hingabe durch die Gegend geschmissen und ausgiebig begutachtet. Find ich herrlich 🙂

+ Während das Kind Spielzeug bekam, schenkte meine Mama mir zu Weihnachten einen Fresskorb. Sie kennt mich halt gut. Neben viel leckerem Gemüse war da unter anderem das Crunchy Müsli Ahorn-Mandel von Bio Zentrale drin. Alter Schwede, ist das lecker! Besonders, wenn man es mit Mandelmilch isst. Grandios und deshalb seit Wochen mein liebster Nachmittags-Snack.

+ Auf Instagram gibt es ein paar Profile, bei denen ich mich ganz besonders freue, wenn ein neues Bild oder eine neue Story in meinem Feed auftaucht. Eines davon gehört Melanie-Jasmin Jeske aka Melodie Michelberger. Ihr Stil, ihre Ausstrahlung, die tollen Farben, ihre Einrichtung – ich kann nicht genug davon sehen!

+ Vor einigen Wochen wurde deutlich, dass unser Sohn bereit für „richtiges“ Essen ist. Also hab ich getan, was ich für richtig hielt, und angefangen, ihm Brei zu kochen. Natürlich habe ich mir dafür extra einen super fancy Pürierstab* geholt. Tja. Stellt sich heraus, dass Franz sein Gemüse sehr viel lieber am Stück als vom Löffel isst. Da es nichts bringt, einem sechs Monate alten Baby zu erklären, „dass man das halt so macht“, habe ich die Breiproduktion eingestellt. Der Pürierstab mit all seinen verschiedenen Aufsätzen wird hier trotzdem jeden Tag benutzt. Mehrmals. Damit mache ich schnell mal ein Pesto für meine Nudeln (mit Hefeflocken!). Cremesuppe. Schlagsahne. Hummus. Baba Ghanoush. Mandelsplitter. Kartoffelpüree. Ich hacke Zwiebeln, zerkleinere Nüsse, mahle Pfeffer. Kurz: Ich bin im siebten Pürierstabhimmel. Und das Kind kann in Ruhe seine Möhren lutschen.

Soviel zu meinen aktuellen Lieblingen. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe mögliche zukünftige Lieblinge. Weihnachten ist zwar grade vorbei, aber davon weiß mein Wunschzettel ganz offensichtlich nix:

Ich bin beispielsweise der festen Überzeugung, ganz dringend einen Leopardenmantel zu brauchen. Wie konnte bisher nur ohne überleben? Und das Kochbuch von Love and Lemons* fehlt auch noch in meinem Kochbuchregal. Wo wir schon bei Essen sind: Ich würde furchtbar gerne bald mal mexikanisch essen gehen. Hat da einer eine Empfehlung für Bochum und Umgebung?
Joa, und dann war da noch Johanna, die auf Instagram ihre Bestellung von Smallable zeigte. Ich hab mich gar nicht getraut, mir den Shop mal genauer anzusehen. Auf den ersten Blick würde ich schonmal diese Tasche und diese Anstecknadel nehmen. Mit Kusshand. Darüber hinaus ist die Existenz dieses Teppichs in unserem Haus mehr als überfällig. Und dass ich die The Kinks Aufnäher haben muss steht wohl ausser Frage, oder? Gran.di.os.
Dem ganzen die Krone aufsetzen würde dann nur noch dieser Hut. Na, wenn da nicht mein Name drauf steht, dann weiß ich es auch nicht.

So. Genug Wunschdenken, zurück zur Realität. Ein gewisser Junior wartet auf seine Möhren. Am Stück bitte, nicht püriert. Aber für mich selbst darf es heute vielleicht ein Möhrencremesüppchen sein…

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