7 Things I learned at The Hive

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Obwohl ich wahrscheinlich den Großteil des Wochenendes damit verbracht habe, zu quatschen, zu essen und abgefahrene Erfrischungsgetränke zu schlürfen, habe ich doch das eine oder andere gelernt. Und weil ich so großzügig bin teile ich mit euch heute sieben Dinge, die ich bei The Hive gelernt habe. Ihr Glücklichen!

1. ERZÄHL EINE GECHICHTE

Das wurde direkt in mehreren Vorträgen erwähnt. Wer seine Leser an sich binden will, muss ihnen eine Geschichte erzählen und dafür sorgen, dass sie wissen wollen, wie es weiter geht. Wir alle lieben doch eine gute Story, oder? Kurt Vonnegut hat 8 Regeln für das Schreiben von Kurzgeschichten aufgestellt. Ich werde sie mir ausdrucken und an die Wand über meinem Schreibtisch pinnen.

2. NETZWERKEN IST KÖNIGIN

Kirsten Jassies hat einen tollen Vortrag darüber gehalten, wie und warum man sich vernetzen sollte. Als Blogger neigt man dazu seine Tage tippend vor dem Computer zu verbringen. Dabei bringt das Vernetzen mit anderen, gleichgesinnten Bloggern nicht nur eine Menge Spaß, sondern verstärkt den eigenen Einfluss, pusht die Energie und kann sogar das Einkommen erhöhen. Worauf wartet ihr noch? Vernetzt euch!

3. BLOGGER SIND AUCH NUR MENSCHEN

Während im Internet das Leben der meistens Blogger ganz schön toll und perfekt aussieht kam am Wochenende die Wahrheit ans Licht: Sie sind ganz gewöhnlich Menschen wie du und ich. Sie kommen in allen Farben und Formen, manche sind nett, einige sind besonders nett und wenige sind garnicht mal so nett. Auf ihren Blogs wirken sie wie dauer-aktive Duracell Hasen. Aber ich kann euch versichern: Auch Blogger sind irgendwann müde. Festzustellen, dass sie pupsnormale Menschen sind war gleichzeitig ernüchternd und ermutigend.
Du musst kein Superheld sein um die tollsten Sachen zu machen und Abenteuer zu erleben!

4. DER LUKRATIVE BLOG BRAUCHT EINEN BLOGGER MIT GESCHÄFTSSINN

Wer seinen Lebensunterhalt mit bloggen bestreiten möchte, der muss mehr sein als ein nettes Mädchen das tolle Dinge tut. Man muss sich mit Marketing auskennen, mit rechtlichen Fragen und anderem langweiligem Kram. Für einige Leute ist bloggen bereits ein stink normaler Job mit dem sie ihre Rechnungen bezahlen, nichts um sich selbst zu verwirklichen. Sich eine profitable Nische zu suchen und sich darin breit zu machen ist in den meisten Fällen sicherlich weitaus lukrativer als den millionsten DIY-Blog zu starten. Aber macht es auch mehr Spaß? Das müsst ihr selbst entscheiden. Jetzt, da bloggen mehr und mehr zu einem anerkannten Berufsbild wird, wird der Konflikt zwischen Selbstverwirklichung und Kommerzialisierung immer deutlicher. So auch bei The Hive.

5. ZUTATEN FÜR’S MEDIA-KIT

Die Mädels von Hauptstadtmutti haben uns verraten, was es für ein erfolgreiches Media-Kit so braucht. Will man mit Unternehmen kooperieren muss man ihnen von Beginn an alles an die Hand geben, was sie über den eigenen Blog wissen müssen: Wer bin ich? Was kann ich? Mit was genau befasst sich mein Blog? Und man darf auf keinen Fall vergessen, die eigenen Zahlen gut zu präsentieren: Seitenaufrufe, Follower, Preise, Statistiken… Langweilig? Japp. Deshalb braucht es einen gewissen Unternehmergeist wenn man sich als Blogger erfolgreich selbstständig machen will.

6. DIE 5 SÄTZE REGEL

Luisa Weiss von The Wednesday Chef hat einen tollen Vortrag darüber gehalten, wie man die richtige Balance zwischen Online- und Offline-Leben behält. Dabei wies sie unter anderem auf die Five Sentence Rule hin, die den lästigen Umgang mit E-Mails um einiges angenehmer macht.

7. HAVE FUN!

Tina Fussell war nicht nur die aller, aller sympathischste Speakerin, sie hat es auch geschaft, den Blogger-Funken in uns allen wieder anzufachen. Es ist so leicht sich zwischen Zahlen und Erwartungen zu verlieren, irgendwo zwischen echtem Leben und den unendlichen Weiten des Internets als Blogger auf der Strecke zu bleiben. Sie hat uns ermahnt, uns daran zu erinnern, warum wir anfangen wollten zu bloggen und uns an die ursprüngliche Leidenschaft zu erinnern. Sie hat uns klar gemacht, wie wichtig es ist, neue Dinge auszuprobieren und sich weiter zu entwickeln. Bloggen ist eine Reise. Und wenn du dort, wo du grade bist, nicht glücklich bist, dann geh weiter.

Natürlich habe ich noch viel, viel mehr gelernt. Aber diese sieben Dinge haben mich am meisten beeindruckt.
Warst du auch da? Was hast du gelernt?
Und wenn du nicht da warst: Welche Lektion würdest du Bloggern gerne erteilen?

Während ihr euch darüber Gedanken macht widme ich mich jetzt mal meiner Wäsche. Reisen verdoppelt die Höhe meines Wäschebergs jedes Mal, auch wenn ich nur zwei Tage weg war…
❤ ❤ ❤

Kommentare 4

  1. Hallo,

    Vielen Dank für deinen Post. Ich habe entschieden, das nächste Mal Tina am Ende sprechen zu lassen, damit man beschwingt und mit einem Lächeln nach Hause geht.
    Und was die Getränke angeht, weiter als die Fritz bin ich ja nie gekommen.

    Grüsse,
    Yvonne

    • Ach, Quatsch! Du und Peggy, ihr konntet auch ordentlich viele Lächeln zaubern! Das Ende war einfach zu geprägt von den durchwachsenen Reaktionen auf den ‚Branding‘-Vortrag.
      Beim nächsten Mal musst du die Rhabarber-Schorle probieren 😉

      Lieben Gruß,
      Ellen

  2. Wunderbarer Post.
    Den muss ich mir immer wieder durchlesen.
    Du hast recht mit Tina sie hat einen echt aus dem ganzen „working“-ding gezogen und hat zum denken angeregt.
    Rabarberlimonader <3

  3. Schnegge, wie gerne wäre ich auch da gewesen…
    Vielleich in zwei Jahren dann, bis dahin muss ich mir wohl alles „anlesen“, was ich noch so übers Bloggen wissen muss.
    Grüße
    Nike

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