Jahr: 2018

Crumble Mojo.

Crumble

Es ist ein nicht ganz so sommerlicher Tag im Sommer des Jahres 2018 (es ist Anfang Juli und, mmmmmmmmhh, war das schon ein warmer Sommer bisher). In der Küche schrumpeln ein paar Äpfel vor sich hin. Mein Nachmittagshunger verdrängt die halbherzig angefangene Diät (ich vermisse meine alten Hosen, egal, wieviele neue ich kaufe) und beschließt: Crumble!
Ich schäle und schneide also die Äpfel (und ziehe das nasse Kind aus Newtons Wassernapf). Ich gebe die letzten eingefrorenen Himbeeren und ein paar Blaubeeren dazu (und nehme dem Kind den Sparschäler ab). Ich suche in meinen Handy-Screenshots nach dem Crumble-Teig-Rezept, das ich mir vor Jahren mal gespeichert habe: Weiterlesen

Eins noch.

Ob dies ein Abschiedsbrief ist oder nur eine Abwesenheitsnotiz wird die Zeit zeigen. Für den Moment kehre ich dem Ganzen den Rücken und wende mich dem Wesentlichen zu. Kuchen, zum Beispiel. Bevor ich mich verabschiede eins noch – nein, eher einiges:

+ Wenn ihr es noch nicht tut, dann lest, folgt, hört Madeleine Alizadeh. So wichtige Themen, so umsichtig und zwanglos kommuniziert.

+ Denkt beim Einkaufen an eure Jutebeutel und am besten deckt ihr euch auch mit Gemüsenetzen und Brotbeuteln ein. Plastiktüten sind sowas von 2015. (Wie immer empfehle ich einen Großeinkauf bei Lasting Things, einfach weil die Nike so toll ist und man bei ihr sicher sein kann, dass man echte Low Waste Produkte in die Hand bekommt. Aber Beutelchen, Baumwollpads, Bienenwachstücher und dergleichen findet man mittlerweile in so vielen Shops und hey, jedes bisschen zählt!)

+ Lasst euch von keinem erzählen, wie ihr zu sein oder auszusehen habt. You do you.

+ Kauft öfter mal Second Hand. Tut echt nicht weh 😉

+ Glaubt nicht alles, was ihr im Internet seht. Gilt für Fake News genauso, wie für Instagramperfektionismus.

Und weil ich weiß, dass ein, zwei Nasen danach fragen werden: Nein, es ist nichts passiert, uns geht es allen gut. Wahrscheinlich bin ich Je suis Huck einfach irgendwie entwachsen. Um es mit Roger Murtaughs Worten zu sagen: I’m too old for this shit.

So. Das wollte ich noch los werden, ich mach jetzt aus hier. Sollten wir alle vielleicht öfter mal machen.
Thanks for the ride!

An’s Herz gelegt. // Märzlieblinge.

Altes Telefon Second Hand

Huch, wo ist denn der Februar geblieben? Und der März ist auch schon halb rum. Ich sag es in letzter Zeit öfter, aber die Zeit rast. Genau wie Junior. Der krabbelt hier wie ein Duracell Häschen in einer wahnsinns Geschwindigkeit durch die Gegend. Ich glaube, in den vergangenen Wochen war ich vor allem mit Hinterherrennen und Umgebung-Sichern beschäftigt.

Jetzt ist der März jedenfalls längst in vollem Gange und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich warte hier sehnsüchtig auf den Frühling. Die Wartezeit verkürze ich mir mit meinen momentanen Lieblingen, die ich euch allesamt schwer an’s Herz lege: Weiterlesen

WWET. // Drunter und drüber. Und tausend Fragen an mich selbst, zweiter Teil.

WWET – Was würde Ellen tragen?

Es gab Zeiten, da habe ich mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt: Jeans und T-Shirt. Ich wollte das nicht. Das trägt doch wirklich jeder und ist es nicht fruchtbar deprimierend, durch die Fußgängerzonen dieser Welt ganze Passanten-Armeen in ihrer profanen Jeans-und-T-Shirt-Uniform schlurfen zu sehen? Mit gelben Röcken und pinken Cardigans, rosa Strumpfhosen und geblümten Schuhen habe ich mich zur Wehr gesetzt, gegen dieses blaugefärbte Einerlei. Dieses bequeme, lässige, unkomplizierte, coole, wandlungsfähige… OK. Ich hab’s eingesehen. Ich bin ein Jeans und T-shirt Mädchen, durch und durch. Weiterlesen

Alles auf Anfang. // Januarlieblinge 2018.

Lieblingsdinge

Ja, klar. Es braucht keinen Januar und kein Silvester, um nochmal auf Anfang zu gehen, die Zähler auf Null zu setzen und die Dinge mit frischem Elan anzugehen. Aber für mich ist der Beginn eines neuen Jahres immer eine Zäsur. All die Themen, die mich beschäftigen, all die Baustellen, an denen ich arbeite, wische ich vom Tisch. Und fange mit klarem Kopf neu an. Drösel auf, wo ich mich verheddert habe. Korrigiere meinen Kurs und wenn es sein muss auch das Ziel. Und bin ich die Einzige, die nicht nur Frühjahrsputz, sondern auch Neujahrswisch macht?
Machen wir uns nichts vor, die neue Ordnung wird nicht ewig halten. Aber für den Moment finde ich sie herrlich. Genauso wie meine aktuellen Lieblinge: Weiterlesen

Wer bin ich und wenn ja, wie müde? // Tausend Fragen an mich selbst von und mit PINKEPANK

Tausend Fragen an mich selbst

„Wer bin ich eigentlich noch, seit ich Mutter bin?“

Diese Frage stellte Johanna sich kürzlich auf ihrem Blog. Um genau zu sein stellt sie sich dort eine ganze Reihe Fragen. Tausend Stück werden es am Ende sein. Und Johanna beantwortet die Fragen nicht nur selbst, sie gibt sie auch weiter. An alle, die Lust haben mitzumachen.

Wer ich bin, als Mutter und sonst so, weiß ich eigentlich. Uneigentlich bin ich mir manchmal doch nicht so sicher und obendrein sind zu wissen, wer man ist und sich dementsprechend zu verhalten, das innere Bild auch nach außen zu tragen, zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe. Deshalb stelle ich mich diesen tausend Fragen an mich selbst und lasse mich überraschen, was dabei so raus kommt. Weiterlesen