Archiv für das Jahr: 2017

2017 wird 2018

Silvester

In Ermangelung eines Kirschbaumes und weil Nike mich erst am Tag nach dem Barbaratag auf die Idee brachte, steht seit dem fünften Dezember ein Magnolienzweig in unserem Wohnzimmer. Am Weihnachtsmorgen trug er zwei Blüten, eher noch Knospen, aber wer will denn kleinlich sein? Glück ist ja schließlich auch ein bisschen, was man so draus macht.

Dafür, was ich aus dem kommenden Jahr so machen will, habe ich jedenfalls schon die eine oder andere Idee. Doch erst noch ein rasanter Schnelldurchlauf durch die letzten zwölf Monate: Weiterlesen

Vier Pfoten unter’m Weihnachtsbaum. // Geschenkideen für Hund und Herrchen.

Weihnachten mit Hund

…und wenn das fünfte Lichtlein brennt, hast du Weihnachten verpennt!

Man könnte meinen, dass es Newton als anerkannter Profi-Schlafmütze leicht fallen sollte, die Feiertage ganz einfach zu verschlafen. Doch weit gefehlt! Zwischen Geschenkpapierbergen, die raschelnd auf ihr Ende in Form Sabber-gesprenkelter Fetzen warten, und verführerischen Essensdüften, die der Hundenase versprechen, dass dieses Jahr endlich etwas vom Braten direkt in’s wartende Maul fällt, ist Newton vor Freude kaum zu halten. Wenn dazu dann noch das Haus voll mit vielen, kraul-bereiten Händen ist, kann es für ihn kaum etwas schöneres geben. Die absolute Krönung für die Fellnase? Wenn unter’m Weihnachtsbaum (bei dem er jedes Jahr wieder mit sich ringt: Markieren oder nicht? Was soll das denn auch, ein Baum im Haus…) ein Päckchen für ihn liegt. Mit Knochengeruch. In knisterndem Papier, das er ganz selbst runter reissen darf. Seligkeit hat manchmal ein Hundegesicht.

Womit man Vierbeiner und Herrchen zum Fest sonst noch eine Freude machen kann? Ein kleiner Hunde Geschenke Guide zu Weihnachten: Weiterlesen

Oh, November.

November Lieblinge

Vor zwei, drei Tagen war ich von den plötzlichen, verfrühten Weihnachts-Ausbrüchen allüberall noch reichlich verwirrt. Während ich sonst gerne schon zu Halloween die Lichterketten aus den Kisten mit der Aufschrift „X-Mas“ gekramt habe, hing ich dieses Jahr irgendwie im Herbstanfang fest. Die Zeit, in der die Kürbissuppe schon schmeckt, Kuschelsocken aber noch ein bisschen viel des Guten sind. Weiterlesen

Franz.

Heute vor zwei Wochen legte mir die Hebamme in den frühen Morgenstunden ein nasses Bündel Mensch auf den Bauch. Wir nannten das Bündel Franz und nahmen es wenig später mit nach Hause.

Hier sind wir nun, genießen die Ruhe im Wochenbett, erholen uns, lernen einander kennen. Wir lassen alles ganz sachte angehen. Gestern waren wir zum ersten Mal alle zusammen spazieren. Wir finden, langsam, unseren Rhythmus.
Newton ist ein vorsichtiger, beschützender großer Bruder. Und Franz wächst und gedeiht unaufhaltsam. Die erste Windelgröße hat er schon fast hinter sich gelassen.
Während die Geburt wie eine Achterbahnfahrt war, ist das jetzt wie ein gemächlicher Roadtrip. Mit verbundenen Augen. In einem fremden Auto. Ohne Führerschein. Querfeldein.

Und mit drei so wunderbaren Beifahrern (und guter Musik dazu) ist das irgendwie ein herrliches, vollkommen verrücktes Abenteuer.

Form + Funktion. // Meine Absage an Vorher-Nachher-Körper.

Babybauch

Afterbabybody. Was für mich lange Zeit nur ein weiteres, kleines Steinchen im großen „Dämliche Erwartungen an menschliche Körper“-Mosaik war, ist langsam aber sicher zum irritierenden, drückenden Stein in meinem Schuh geworden.
Setzt man sich der medialen Darstellung von Schwangerschaft aus, dann kann man ihm nicht entkommen. In welche Richtung man sich auch dreht und wendet, man findet sich zwischen Horrorvisionen und Heilsversprechen wieder. Da stehen sich Beschreibungen des vermeintlich desaströsen körperlichen postpartalen Zustands und stolz plakatierte sogenannte Erfolgsgeschichten gegenüber. Sicher scheint: Nach der Schwangerschaft ist dein Körper ein anderer. Weiterlesen