2017 // Rückblick, Ausblick und Gute-Vorsätze-Klassiker.

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Besser spät als nie.

Vorsätze und ein Rückblick

Der Januar ist jetzt schon fast zwei Wochen alt und ich hoffe, dass ihr mittlerweile alle gut im neuen Jahr angekommen seid. Ich kann nur sagen, dass ich diesmal echt ne ganze Zeit gebraucht habe und in meinem Kopf ist irgendwie noch immer 2016.
Was mich hier in den letzten Wochen vom Bloggen abgehalten hat, das erzähle ich euch demnächst mal in Ruhe. Heute werfe ich einen kurzen Blick zurück, auf das vergangene Jahr so insgesamt. Und bekenne mich mal wieder öffentlich zu meinen guten Vorsätzen, vielleicht halten sie ja diesmal länger als bis Karneval.

Zuerst ein Rückblick:

2016 in einem Wort? Überraschend.
Was ich gelernt habe? Erstens kommt es immer anders. Und zweitens als man denkt.
Ein Vorsatz aus 2016, den ich eingehalten habe? Weniger auf andere gucken.
Ein Vorsatz aus 2016, den ich mit in’s neue Jahr nehme? Weniger auf andere gucken. Noch weniger.
Die größte Niete des Jahres? Eine OP wegen auffälliger Gebärmutterhalskrebs-Abstriche im Sommer. (Aber jetzt ist wieder alles tutti – YEAH!)
Der Hauptgewinn des Jahres? Gesund zu sein. Und blaue Haare. Und dass manchmal alles anders kommt, als man denkt.
Bester Film? Deadpool.
Bestes Buch? Die Flavia de Luce Reihe von Alan Bradley*.
Liebster Song? Nicht nur ein Song. Sondern das gesamte neue Album von Deap Vally: Femejism*. (Und wenn ich mich wirklich auf einen Song festlegen müsste, dann wäre es „Post Funk“ von ebendiesem Album.)
Liebster Blog? Irgendwie wurde 2016 weniger gebloggt, oder? Also, nicht nur von mir, sondern so insgesamt. Bei Mucho Mucho Bueno Bueno hab ich trotzdem regelmäßig reingeschaut.
Beste Investition? Ein Ticket für das Nikki Lane Konzert im Mai. Der erste solo Konzertbesuch und es hätte schöner kaum sein können!

So. Und was wünsche ich mir für 2017? Glück, Gesundheit, Zufriedenheit. Klaro. Und weil von nix bekanntlich nix kommt, habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen, die dabei ganz hilfreich sein könnten:

+ Zunächst mal zwei echte Klassiker: Gesünder Essen und mehr Bewegung. In den letzten Wochen ist beides ganz schön auf der Strecke geblieben und ich würde lügen, täte ich behaupten, dass ich das nicht auch zu spüren bekomme. Puh. Jetzt versuche ich grade, beim Yoga wieder meinen Rhythmus zu finden und sobald ich mich überwinden kann, das Haus mal wieder ohne Wollpulli, dicke Socken und warmen Schal zu verlassen, fange ich auch das Laufen wieder an. Die Sache mit dem Essen klappt bisher schon wieder gut, aber bei grau-kaltem Januarwetter ist mir sowieso meistens nach Gemüsesuppe und bunten Salaten. Ok. Und Pommes. Aber die sind ja auch Gemüse.

+ Noch weniger auf andere gucken. Und gleichzeitig: Noch mehr der eigenen Intuition vertrauen. In Zeiten von Social Media, Blogs und Online Foren ist das manchmal gar nicht so einfach. Aber wie mir erst kürzlich eine sehr kluge Frau sagte: „Nur du entscheidest, was für dich richtig ist.„. Das kann man sich nicht oft genug sagen lassen, oder?

+ Dieses Jahr ist es definitiv zu kurz gekommen, aber 2017 will ich endlich wieder mehr Fotos machen. Mit der großen Kamera, mit dem Handy, mit ollen Wegwerfkameras. Ganz egal. Auf die Plätze, fertig, *knips*!

+ Mich in Gelassenheit üben. Dieser letzte Vorsatz ist mir gleichzeitig auch der wichtigste. Wenn ich mir für dieses Jahr nur ein einziges Wort als Überschrift aussuchen dürfte, es wäre GELASSENHEIT. Gelassenheit mit anderen. Und mit mir selbst. In anstrengenden, nervigen, unangenehmen Situationen erstmal die Ruhe bewahren. Durchatmen und es mit einem Lächeln versuchen. Den Dingen ihren Lauf lassen. Mich über Gegebenheiten, die ich nicht ändern kann, nicht groß aufregen. Und über Gegebenheiten, die ich ändern, auch nicht aufregen. Sondern einfach ändern. 2017 will ich weniger AAAAAARRRRRRGGGHHH und mehr WOOOOSAAAAAHHHHH.

Ich glaube, meine Vorsätze sind diesmal ziemlich gut machbar. Andererseits müsste ich mir das alles wohl nicht extra vornehmen, wenn das alles so einfach wäre. Wir werden sehen. Ich gehe diesmal völlig gelassen an die ganze Sache ran (haha).

Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr euch irgendwas besonderes vorgenommen für 2017? Und habt ihr bisher auch durchgehalten? Ich finde ja, der Januar sollte so gemeinhin als Übungsmonat für gute Vorsätze gelten. Kann ja nicht immer alles auf Anhieb klappen, oder?

Zum Schluss jetzt noch ein sehr spätes, aber dafür umso mehr von Herzen kommendes: FROHES NEUES, GRANDIOSES JAHR!

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Kommentare 6

  1. Hey hey,

    so schön, mal wieder von dir zu lesen! 🙂 Ich habe in den letzten Wochen immer wieder hier reingeschaut, leider nichts Neues von dir vorgefunden und insgeheim gehofft, dass hoffentlich alles gut bei dir/euch ist. Ich liebe deinen Blog, vor allem weil er mir sehr dabei hilft, besser zu mir selbst zu finden. ♥
    Bis ganz bald hoffentlich….. 😉

    Liebe Grüße (unbekannterweise) aus Karlsruhe,
    Britta

  2. Hallo Ellen!
    Und ein frohes neues Jahr! Ich liebe es durch die Januarblogposts zu scrollen und mir gute Vorsätze durchzulesen. Dann weiß ich, dass ich nicht alleine bin und fasse mehr und mehr Mut und gewinne Kraft meine Pläne auch wirklich in die Tat umzusetzen.
    Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen mir einen Zimmergarten anzuschaffen. Aber nicht nur das. Für jede Pflanze möchte ich den richtigen Standort, das richtige Gießen + Düngen und die richtige Pflege lernen. Gar nicht mal so einfach, wenn man eher einen schwarzen als grünen Daumen hat.
    Ich wünsche dir und mir viel Durchhaltevermögen für eine schönere Zukunft 🙂

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Oh, was für ein toller Vorsatz, Sarah! Ich weiß über meine Pflanzen nur, dass sie es auch unter widrigsten Bedingungen aushalten 😀
      (Sansevieria, Efeututen und Ufopflanzen sind offenbar ziemlich hart im Nehmen!)
      Ich wünsch dir ganz, ganz viel Erfolg dabei!

  3. flavia mag ich auch gern. 2017 wird super, nur ob das mit der gelassenheit so klappen wird… lass dich überraschen. ich sünsch dir ein ganz spannendes jahr!!!!

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