Zauberzeug. // Dr. Bronner’s Liquid Soap.

Zauberzeug-Seife

Es gibt Produkte, die plötzlich auf allen Kanälen auftauchen. Scheinbar jeder und sein Hund benutzen sie auf einmal. Die Seifen von Dr. Bronner sind auch so ein Zeug. Und zwar zu Recht.

Falls ihr diese Alles-Reine-Macher bisher nicht kennt, dann wollt ihr das langsam vielleicht mal ändern. Denn Dr. Bronner’s Magic Soap hat’s wirklich drauf. Und zwar alles.
Klar, ihr könnt euch die Hände damit waschen. Und das Gesicht. Aber zum Beispiel auch die Haare. Und als Duschgel benutzen könnt ihr das Zeug sowieso.
Doch auch zum Putzen, als Waschmittel und sogar zum Zähneputzen eignet sich dieses Wundermittel.

Ich persönlich benutze diese Seife zur Gesichtsreinigung, als Duschgel und um meine Make Up Pinsel zu waschen. Ab und an (also, wenn ich vergesse neues Putzmittel zukaufen), dann verwende ich Dr. Bronner’s auch, um den Boden zu wischen. Und dann gab es da dieses eine Mal, als mir an einem Sonntag angesichts eines riesigen Berges dreckigen Geschirrs das Spüli ausging. Haarewaschen klappt damit übrigens auch super.

Kennt ihr diese Seife schon? Und wofür benutzt ihr sie? Lasst mal hören!

WWET // Uniform.

WWET – Was würde Ellen tragen?

WWET Uniform

Eigentlich nehme ich mir immer vor, mir abends zu überlegen, was ich am nächsten Tag anziehen möchte. Das würde dafür sorgen, dass ich morgens schneller fertig bin. Ausserdem stelle ich mir vor, dass ich auf diese Weise irgendwie bessere Outfits zustande bringe.

Uneigentlich lege ich mir so gut wie nie meine Anziehsachen am Abend vorher raus. Abends denke ich meist nur an eins: mein Bett. Ich stehe also jeden Morgen vor meinem Schrank und muss mich entscheiden. Was ziehe ich an?
Es gab Zeiten, da hat mich diese Frage in den leichten bis mittelschweren Wahnsinn getrieben. Doch dank Capsule Wardrobe hat sich die Sache mit dem Anziehen am Morgen tatsächlich merklich entspannt.

Stehe ich jetzt verschlafen vor meinem Schrank und kann mich nicht entscheiden, was ich anziehen will, dann greife ich einfach auf meine Uniform zurück. Jaja, ich weiß, die Sache mit der Uniform ist nicht so neu, hier habe ich euch schon einmal eine typische Ellen-Uniform vorgestellt.

Bis vor kurzem war es aber reine Glücksache, in meinem vollgestopften, unsortierten Kleiderschrank die richtigen Zutaten zu finden. Ich sah meine Klamotten vor lauter Stoff nicht mehr. Oder so ähnlich.
Nun, da mein Schrank auf’s Wesentliche reduziert daher kommt, springt mir meine Uniform quasi entgegen. Keine Schlaghosen, keine Rüschen, keine grellen Farben, die mich vom Kern der Sache ablenken:

Dunkle Skinny Jeans + schlichte Shirts.

Natürlich trage ich ab und an auch mal eine Bluse oder sogar einen Rock, aber immer, wenn es schnell gehen muss oder ich keine Lust habe, mir groß Gedanken über mein Outfit zu machen (und eines von beidem trifft meistens zu), dann greife ich jetzt ohne große Umwege zu (meist schwarzen) Röhrenjeans und einem stinknormalen Shirt, eins ohne großes Trallala. Von beidem habe ich eine ganz solide Auswahl, die mir wenigstens das Gefühl vermittelt, nicht jeden Tag das gleiche zu tragen.

Weil es mittlerweile doch ganz schön kalt ist (Hallo, November!), ziehe ich eine beliebige Strickjacke über. Ich habe mir tatsächlich ein Modell, das mir besonders zusagte, direkt in mehreren Farben zugelegt. Abwechslung muss sein.
Perfektioniert wird das ganze dann mit einem Paar Boots. Momentan sieht man mich kaum ohne meine Ankle Boots von H by Hudson. Vielleicht bringt das Christkind mir ja ein zweites Paar. Ihr wisst, Abwechslung…

Habt ihr auch eine Art Uniform, in der ihr euch, ohne groß zu überlegen, immer gut angezogen fühlt? Wie sieht sie aus? Haltet ihr es, wie ich, eher schlicht? Oder besteht eure Uniform aus bunten Röcken und knappen Shirts?

Ich herz Herbst! // Der Sweater Weather Tag.

Für alle Leser, die bei ‘Tag’ nur an die die Zeit zwischen Sonnen Auf- und Untergang denken (Hallo Mama ;)): Das englische Wort Tag bedeutet so viel wie Schlagwort, also kann man mit Tags anzeigen, dass etwa Texte oder Bilder zu einer bestimmten Sammlung anderer Texte und Bilder gehören. Ausserdem heisst ‘Fangen spielen’ auf Englisch Tag, und tatsächlich geht es bei vielen Tags auf Blogs und in den sozialen Medien darum, andere Leute anzutippen und zum Mitspielen aufzufordern. Meist handelt es sich dabei um eine Reihe von Fragen zu einem bestimmten Thema, die dann reihum auf verschiedenen Blogs beantwortet werden. Einige dieser Tags gehen, ein bisschen wie Kettenriefe, schon eine ganze Zeit herum. Der Sweater Weather Tag ist einer davon.

Sweater Weather Tag

Vor ein paar Wochen bereits hat Nina die Fragen zum Sweater Weather Tag beantwortet und seit dem habe ich große Lust, mitzumachen.
Genau wie Nina habe ich nicht darauf gewartet, von jemandem getagged, also dazu aufgefordert zu werden. Ha!

Los geht’s:

1.) Lieblingskerze?
Für den Herbst ganz klar die Lagerfeuer Kerze von Muji. Wenn ich demnächst zu meinen Eltern fahre, werde ich ganz sicher einen Zwischenstopp in Köln einlegen, um meinen Vorrat aufzustocken.

2.) Kaffee, Tee oder Kakao?
Alles. Aber vor allem: Alles zu seiner Zeit. Morgens, zum Wachwerden, geht für mich nichts über eine Tasse schwarzen Tee mit Milch. Momentan schwöre ich auf den Beuteltee von Alverde, das ist wirklich der leckerste. Sonntags nach dem Sport gönne ich mir immer ein Croissant und dazu eine Tasse Milchkaffe. Und wenn ich im Herbst abends fröstelnd von meiner Gassi-Runde mit Newton heim komme, dann freue ich mich wie ein kleines Kind über einen heissen Kakao mit Sahne.

3.) Liebste Herbst-Erinnerung?
Na, Sankt Martin! Ist doch logo. Mit der Laterne in der Hand geht es erst durch’s Dorf, dann einmal um’s Martinsfeuer und zu guter Letzt zum Schnörzen, wobei die Kinder mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, Martinslieder singen und mit Süßigkeiten belohnt werden. (Viel, viel schöner als Halloween, wenn ihr mich fragt.)

4.) Make-Up-Trend: Dunkle Lippen oder Winged Liner?
Bis vor wenigen Tagen hätte ich ohne zu Zögern Winged Liner geantwortet. Dann trat der Clinique Chubby Stick in Grandest Grape in mein Leben und ich verspüre Mut. Und die Lust, öfter Lippenstift zu tragen. Wer übrigens nur ein bisschen dunkle Lippen haben mag, der sollte mal den Cordovan Wine Lipgloss von &other stories ausprobieren. Der ist zwar dunkel, aber gleichzeitig auch sehr durchsichtig, was jetzt vielleicht komisch klingt, aber toll aussieht. Ein bisschen, als hätte man eine Glas Rotwein getrunken.

5.) Lieblingsduft?
Wenn wir von Parfüm reden, dann auf jeden Fall eine Mischung aus Kiehl’s Musk und Vetiver & Black Tea. Aber eigentlich riecht im Herbst nichts so gut, wie die kalte Luft am Abend, wenn die Menschen ihre Kamine befeuern und sich die Gerüche von Laub und Holzfeuer mischen. DAS sollte man in Dosen abfüllen.

6.) Lieblingsessen?
Ich habe es nicht so mit Maß, denn mit Maß macht keinen Spaß. Deshalb wähle ich ein ganzes Menü: Zuerst eine leckere Kürbissuppe, anschließend eine Ziehharmonikakartoffel und Feldsalat mit Honig-Senf-Soße und Speck. Zum Nachtisch dann noch ein heisses, klätschiges Schokotörtchen. MMmmmmhhh…

7.) Meistgetragener Pullover?
Kein Pullover, sondern eine graue Wollstrickjacke von H&M ist es, die ich im Herbst kaum ausziehe. Letztes Jahr habe ich das gute Stück im Schlussverkauf ergattert. Newton hat daran schon seine Spuren hinterlassen, doch die Löcher können meine Liebe zu der Jacke nicht schmälern, sie ist einfach so schön warm.

8.) Mützen oder Schals?
Schals! Bevorzugt natürlich solche, die mir bis über die Ohren reichen und Mützen somit überflüssig machen.

9.) Lieblingsnagellack?
Auf jeden Fall von Essie und ziemlich sicher düster. Licorice zum Beispiel. Oder Wicked. Aber manchmal, wenn der Himmel zu lange grau bleibt, dann hilft Fifth Avenue der guten Laune ruckizucki wieder auf die Sprünge.

10.) Skinny Jeans oder Leggings?
Skinnies!!!

11.) Combat Boots oder Uggs?
Auch auf die Gefahr hin, gleich ordentlich Prügel zu beziehen: Beides. Jaaa, ja, ich weiß, Ugg Boots sind furchtbar hässlich, pfui, wie kann man sowas nur anziehen, Elephantenfüße sind grazil dagegen. Aber diese Dinger sind einfach so mollig warm und bequem und es ist, als würde man in den tollsten Hausschuhen aller Zeiten vor die Tür gehen! Aber überhaupt: Boots. Ich liebe, trage und horte sie in allen Variationen.

12.) Lieblings-TV Serie?
Ach Gott, wo fang ich da nur an? Ich freue mich momentan auf (für mich) neue Staffeln von Downton Abbey, Orphan Black, Ripper Street, Good Wife, Elementary und viele mehr. Ausserdem sind da noch ein paar Serien, die ich einfach immer wieder gucken kann. Als da wären: Golden Girls, Sex and the City, Twin Peaks, Buffy, Gilmore Girls, Dawson’s Creek, Law & Order,…

13.) Liebste Sache am Herbst?
Die Kontraste! Bei einem Sturm mit einer Tasse Kakao am Fenster zu sitzen. Die bunten Blätter an dunklen Ästen. Die Luft ist schon kalt, aber die Sonne ist noch warm.
Und natürlich, dass man nach einem Sommer in Shorts und Shirts endlich wieder so richtig viel anziehen kann ;)

So. Und weil Tags wie das meiste im Leben noch schöner sind, wenn man sie teilt, tagge ich hiermit alle, die Lust haben mitzumachen. Und im Besonderen fordere ich Charlotte, Stefanie und Ninia (deren Halloween Tag mich leider erst nach Halloween erreichte und den ich mir für’s nächste Jahr aufspare) auf. Ihr seid dran!

Lieblinge. // Blau, blau, blau.

Lieblinge-Blau

…darum lieb’ ich alles was so blau ist, weil… ja, warum eigentlich?
Ich habe keine Ahnung, woran es liegt, aber momentan ist (neben Schwarz, naturellement) Blau meine liebste Lieblingsfarbe.

Das manifestiert unter anderem in folgenden Dingen:

– Buch How to be Parisian wherever you are, welches mit einem verführerischen Augenzwinkern die gängigen Klischees über die Bewohnerinnen der französischen Hauptstadt propagiert
– Odol Pastillen, die in ihrer kleinen Metalldose lecker und hübsch zugleich sind
– ein avantgardistisch geformter Ring, welchen ich meiner Mama gemopst habe
– L’Oréal Infaillible Lidschatten in All Night Blue
– Nagellack, Style Cartel von Essie
– Dapper Dan Aftershave, wonach ich ganz verrückt bin, weshalb ich es mir regelmäßig von meinem Mann ausleihe und an Stelle meines Parfüms benutze

Wie steht es mit euch? Habt ihr eine Lieblingsfarbe? Welche ist es? Und ändert sich eure Vorliebe auch von Zeit zu Zeit?

Ich habe einen Kürbis getragen. // Happy Halloween!

Happy Halloween

Zombiehirn und Hexensabber, seid gegrüßt ihr schaurigen Getalten!

Na, gruselt es euch schon? Habt ihr schon eine ordentliche Gänsehaut? Immerhin ist heute doch Halloween!
Falls ihr noch etwas Nachhilfe beim Fürchten braucht, um euch für diese Nacht in die richtige Stimmung zu versetzen, kommt hier eine Liste mit Dingen, die es mir eiskalt den Rücken runter laufen lassen:

die Geräusche beim Zahnarzt + Leih-Schuhe, wie etwa auf der Bowlingbahn oder beim Schlittschuhlaufen + der Wendler + ein leerer Kühlschrank + Alpträume, in denen ich zur Schule muss und meine Hausaufgaben vergessen habe + Bauer sucht Frau + Seegurken + Überraschungsbesuch + der RE1 zur Stoßzeit + Modern Talking + Schwiegertochter gesucht + die vorderste Packung im Supermarktregal + ein Besuch bei Primark + Castingshows + Zehennägel scheiden + meine alte Erdkundelehrerin

Bibber. Wobei gruselt es euch?

Ich bin gespannt, ob die Nachbarskinder heute Abend bei uns klingeln und uns mit Saurem drohen, wenn sie nichts Süßes bekommen. Die Schüssel mit Schokoriegeln steht schon an der Tür bereit. Und falls keiner kommt, prima, mehr für mich!

HAPPY HALLOWEEN!

Ellen kocht. // Kakao.

Kakao

Herbst. Die Bäume schmücken sich mit herrlich buntem Laub, an jeder Ecke lachen einen Kürbisfratzen an und endlich, endlich wird es wieder kühl. Denn erst, wenn es einen wieder ein wenig fröstelt, entfaltet so eine Tasse heisse Schokolade ihre vollkommen magische Wirkung.

Ein guter Kakao wärmt nicht nur die Finger nach einem Spaziergang, er hilft auch gegen Kummer und Sorgen. Oder schafft ihr es etwa, mit einer dampfenden Tasse Kakao in den Händen noch Trübsal zu blasen? Ich sicher nicht. Wenn es draussen stürmt und regnet gibt es doch nichts schöneres, als sich mit einer heissen Schokolade auf’s Sofa zu kuscheln und für einen kurzen Moment den Rest der Welt zu vergessen.

Wie bei den meisten anderen Dingen auch, gilt für mich bei Kakao die goldene Regel weniger ist mehr. Was sich sowohl auf die Größe der Tasse, als auch auf die Zutaten bezieht. Natürlich ist es verführerisch, sich einen riesigen Becher voll zuzubereiten und das ganze mit Marshmallows, Schokoriegeln und Zuckerstreuseln zu krönen. Vielleicht noch ein wenig Karamellsirup dazu und ein wenig Nougat obendrein…
Das mag zwar grandios klingen, mir aber wird von derlei Eskapaden leicht übel.

Nein, nein. Eine normal große Tasse reicht aus. Man erhitzt Milch (und bitte keine fettarme) und löst darin dunkles Kakaopulver oder ein paar Riegel Zartbitterschokolade auf. Je nach Geschmack gibt man noch etwas Zucker hinzu. Wer sich etwas wirklich Gutes tun möchte, der verfeinert das Ganze noch mit ein wenig gemahlener Vanille, einer Prise Zimt und einem Hauch Muskat. Den Abschluss bildet ein Klecks Schlagsahne. Oder eine Haube aus luftigem Milchschaum, falls keine Sahne im Haus sein sollte. Mit Kakaopulver bestreuen – et voilà!

Das schöne ist, dass sich die Grundzutaten für einen einfachen, aber guten Kakao in beinahe jeder Küche finden lassen. Und wer kein Pulver zur Hand hat, der nimmt einfach ein paar Stücke Schokolade. Je nach Sorte schmeckt das sogar besonders gut (ich liebe Herrenschokolade). Und ausser etwas Geduld und Achtsamkeit beim Erhitzen der Milch, die ja um Himmels Willen nicht überkochen soll, braucht es nicht viel Zeit und kein besonderes Geschick für die perfekte heisse Schokolade. Vielleicht mag ich sie deshalb so gerne.

Lieblinge. // Zwischen Tür und Angel.

Porridge-Mandel

Zwischen Frühstück, Gassi und diversen Dingen, die erledigt werden wollen, hier der aktuelle Stand der Dinge: Newton ist wieder auf dem Damm, ich wieder fit, nur der Mann muss sein Bein noch etwas schonen. Oh, und unsere gesprungene Fensterscheibe wurde nach über einem Monat am letzten Dienstag endlich ersetzt.

Und hier kommen noch ein paar mehr Dinge, die mir momentan reichlich Anlass zur Freude geben:

+ Porridge mit gemahlenen Mandeln und Kokosnussöl
+ Regenwetter und schwarzer Tee mit Milch
+ Twin Peaks
+ der Plan, demnächst eine Spülmaschine zu kaufen (und einen Trockner!)
+ gleich mehrere anstehende Besuche in der alten Heimat…
+ …und deshalb Vorfreude auf meine Familie und alte Freunde
+ noch mehr Vorfreude: ein Date mit Nina und Mio
+ Apfelspalten mit Erdnussbutter (mmmmhhh!!!)
+ Halloween
+ Lavalampenglühen
+ der Blick in meinen noch immer ungewohnt ordentlichen und übersichtlichen Kleiderschrank
+ Post-Trainings-Glücksgefühle (kaum zu glauben, aber wahr: wir sind jetzt richtig sportlich hier und ich find’s klasse)
+ Abendspaziergänge, bei denen man jetzt, da es wieder früh dunkel wird, den Leuten so wunderbar in ihre hell erleuchteten Fenster gucken kann – finde nur ich das herrlich spannend?

Und noch drei Lieblinge aus dem Internet:

+ auf meinem Wunschzettel: Decken kann man nie genug haben
+ lesen: Liebesbotschaft – wunderschöne Bilder und eine erfrischend positive Stimmung
+ gucken: ViviannaDoesMakeup – besonders die wöchentlichen Vlogs

So. Das war’s auch schon wieder für heute. Worüber freut ihr euch momentan?

Capsule Wardrobe. // Ausmisten für Anfänger.

Das Geräusch, das ihr grade vernehmt, ist das herzhafte Lachen meiner Mutter.
Dass ausgerechnet ich anderen Leuten etwas über’s Ausmisten erzähle, findet sie sicher schreiend komisch. Immerhin war ich lange dafür berüchtigt, mich von nichts (wirklich gar nichts) trennen zu können.
Warum ihr euch trotzdem grade von mir etwas über’s Aussortieren und Weggeben erzählen lassen solltet?
Nun, ich bin doch lebende Beweis, dass man Ausmisten lernen kann!

Ausmisten

Ausmisten – für viele ist das leichter gesagt, als getan. Manche wissen nicht so recht, wo sie mit dem Ausmisten anfangen sollen. Andere haben Angst, sich von ihren Besitztümern zu trennen. Einige haben bestimmt auch vor Augen, dass all die Dinge, die sich über die Zeit angehäuft haben, irgendwann einmal Geld gekostet haben und tun sich schwer, ihre Investitionen so einfach abzuschreiben. Und wir alle sind uns bestimmt einig, dass Ausmisten ja schon irgendwie ganz sinnvoll ist, aber bitte nicht diesen alten Pullover, den kann ich zwar nicht leiden, aber ich habe ihn auf der letzten Shoppingtour mit meiner alten Schulfreundin gekauft, bevor sie nach Botswana gezogen ist. Und auch nicht diese Hose, ich kriege sie zwar nicht zu, aber irgendwann passe ich bestimmt wieder rein. Und diese Schuhe, in denen ich keine zwei Meter gehen kann, die bleiben auch – die sind so hübsch!

Eigentlich ist das mit dem Ausmisten aber gar nicht so schwer. Ehrlich. Hier kommen ein paar Dinge, die ich auf meinem Weg vom Hamster zur rigorosen Rauschschmeißerin gelernt habe:

Sich vor dem Ausmisten ausmalen, wie übersichtlich und leicht alles sein wird, wenn man sich erst mal von altem Kram getrennt hat.
Schöpft aus dem Vollen! Malt euch aus, wie hübsch ihr euer Regal dekorieren könnt, wenn ihr erst mal die ganzen Staubfänger los seid, die ihr nicht wirklich schön findet, die ihr aber aus Anstand (weil Geschenk von Schwiegermutter/ Freund/ Freundin/ Goldfisch) oder Nostalgie (wie dieses scheussliche Souvenir aus diesem wunderbaren Urlaub damals) bisher immer behalten habt. Macht euch selber richtig schön Vorfreude auf eine Umgebung, in der sich nichts befindet, was ihr nicht wirklich braucht oder irre toll findet.

Ausmisten üben: Die Trennung auf Zeit.
Jaja, ich weiß, bei vielen Dingen ist man sich nicht sicher, ob man sie toll findet. Man will ja nicht nach einem Jahr dastehen und die alte Weinkorkensammlung, von der man sich im Überschwang getrennt hat, plötzlich doch fürchterlich vermissen.
Zum Glück zwingt einen ja keiner, die aussortierten Dinge sofort wegzuwerfen oder abzugeben. Also sucht ihr euch am besten einen Platz (im Keller, auf dem Dachboden, ganz unten oder ganz oben im Kleiderschrank), an dem ihr eine Kiste (oder auch zwei, drei) mit euren ausrangierten Sachen deponiert. Da wandert dann auch immer wieder alles rein, was euch im Laufe der Zeit noch in die Hände fällt und wovon ihr nicht sicher seid, ob ihr es behalten wollt. Den Inhalt dieser Kiste ignoriert ihr dann für einige Zeit. Wenn ihr irgendwann wieder hineinschaut, achtet mal darauf, wie ihr euch beim Anblick des ganzen Krams fühlt. Seid ihr erleichtert, dass ihr etwas davon noch besitzt? Hattet ihr einiges von dem, was in der Kiste liegt, schon vergessen? Oder gibt es sogar etwas, das euch ein doofes Gefühl gibt, das euch denken lässt “Ach nee, du schon wieder”?
Nach so einer Trennung auf Zeit weiß man, welche Dinge man vermisst hat. Die dürfen bleiben. Und alles andere? Kann weg. Oder darf noch ein klein bisschen länger in der Kiste bleiben, nur um sicher zu gehen.

Nur, weil man irgendwann mal Geld für etwas bezahlt hat, muss man es nicht auf Teufel komm raus behalten.
Ich mag die Bluse zwar nicht mehr und fühle mich darin immer richtig unwohl, aber ich habe damals viel Geld dafür bezahlt, darum muss ich sie jetzt auch nutzen.“.
Diesen Gedankengang kennen sicher viele von euch. Mir ging das ganz lange Zeit nicht anders. Niemand hat gerne das Gefühl, sein Geld zu verschwenden!
Aber seht es doch mal so: Ursprünglich habt ihr Geld investiert, um euch besser zu fühlen. Mit einem hübschen Pulli, einem tollen Staubsauger, einer teuren Bodylotion. Und dann, wenn ihr euch wider Erwarten nicht (mehr) so gut damit fühlt (ein typischer Fall von Fehlkauf eben), seht die Trennung von diesem Wertgegenstand als weitere Investition in euer Wohlbefinden. Ihr werdet schnell merken, dass das Gefühl eines Schrankleichen-freien Kleiderschrankes unbezahlbar ist! Ausserdem überlegt man sich nach genügend finanziellen Verlusten dieser Art die nächste Anschaffung hoffentlich ein bisschen besser.
Ihr seid nicht bereit, den Verlust einfach so hin zu nehmen? Das bringt mich direkt zum nächsten Punkt:

Aussortiertes muss man nicht wegwerfen, man kann auch etwas Vernünftiges damit anstellen.
Des einen Müll ist des anderen Schatz. Mit ein bisschen Einsatz lässt sich aus dem, was ihr selber nicht mehr haben wollt, oft noch etwas Geld raus holen. Ob ihr mit euren Sachen auf den Flohmarkt geht, zum Secondhandshop oder Internetplattformen wie ebay und KleiderKreisel nutzt, bleibt völlig euch überlassen.
Wenn ihr nicht selbst auf jeden Cent angewiesen seid, dann möchtet ihr aber vielleicht auch anderen eine Freude machen. Ihr könnt eure alten Sachen, die noch gut in Schuss sind, an eure Freunde abtreten. Oder noch besser: Ihr spendet euren aussortieren Kram. Etwa an die Tafel, die Diakonie, Sozialkaufhäuser, Frauenhäuser (die sich zum Beispiel sehr über kaum oder gar nicht genutzte Kosmetikprodukte freuen!), Obdachlosenheime…

Tappt nicht in die Vielleicht-Falle!
Ihr habt euch überwunden endlich auszumisten, steht vor eurem Kleiderschrank und trotzdem bleibt der “kann weg“-Stapel angesichts der erdrückenden Klamottenberge beunruhigend klein. Wenn ihr euch bei diesen Worten ertappt fühlt, dann seid ihr wahrscheinlich in die Vielleicht-Falle getappt. Vielleicht brauche ich diese Bluse irgendwann für ein Bewerbungsgespräch. Vielleicht passe ich in diesen Rock irgendwann wieder rein. Vielleicht möchte ich nächsten Winter genau so einen schweinchenrosa Rollkragenpulli haben.
Stop. Das Wörtchen “Vielleicht” ist ein ganz klares Signal: Das kann weg.
Wenn ihr mal das letzte Jahr zurück denkt, dann überlegt ganz genau, wie oft ihr diese Vielleicht-Teile tatsächlich gebraucht habt. Und wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass das Unwahrscheinliche eintritt und ihr plötzlich doch eine weiße Bluse braucht oder wieder in den zu engen Rock passt? Wenn ihr ehrlich mit euch selbst seid, dann wird aus ganz vielen Vielleichts ein Auf Nimmerwiedersehen. Und alles, was euch noch immer zu einem “Aber, falls doch…” verleitet, das wandert dann einfach für einige Zeit in die Vorübergehende Trennungs-Kiste.

Macht euch das Ausmisten so angenehm wie möglich.
Wenn ihr euren Kleiderschrank ausmisten wollt, dann räumt vorher das Schlafzimmer ein wenig auf. Oder räumt den Esstisch frei, wenn ihr die Küchenschränke in Angriff nehmt. Egal, wo ihr entrümpelt, schafft euch vorher einen Platz, an dem ihr den ganzen Kram ungestört ausbreiten, durchgehen und sortieren könnt. Nichts ist nerviger, als beim Aussortieren immer um umherfliegende Kissen oder dreckiges Geschirr herum räumen zu müssen.
Wer, wie ich, schnell hangry (also bei Hunger angry, wütend) wird, der macht sich am besten vorher noch einen kleinen Snack. Und wie alles andere macht auch Ausmisten noch mehr Spaß mit der richtigen Musik!
Wenn ihr die Gelegenheit beim Schopfe packen und den Schrank direkt mal richtig sauber machen wollt, dann legt euch alles, was ihr dafür braucht, schon vorher zurecht. Genau wie große Müllbeutel oder ein paar Kartons, damit ihr alles, was weg soll, direkt zusammen packen könnt.

Ausmisten geht besser mit Köpfchen, System und Geduld.
Das ganze Haus auf einen Rutsch zu entrümpeln ist natürlich ein ehrbares Vorhaben, aber für die meisten von uns wohl nicht wirklich machbar. Zum einen geht irgendwann die Lust flöten. Und zum anderen wird man nach einer gewissen Zeit tatsächlich entscheidungsfaul.
Deshalb geht man das Projekt Ausmisten am besten häppchenweise an. Schrank für Schrank, Kommode für Kommode, Schublade für Schublade.
Wo man dabei anfängt, das muss jeder selber wissen. Kommt man besser zurecht, wenn man erst den Keller entrümpelt und dort dann Platz hat für alles, was woanders im Weg steht? Oder würde man sich so nur den frisch geordneten Keller wieder zuprüllen?
Es gibt in jedem Haushalt Bereiche, die es besonders dringend nötig haben, von überschüssigem Ballast befreit zu werden. Nimmt man diese zuerst in Angriff, dann gibt das oft Schwung, auch den Rest der Bude auszumisten.

Belohnt euch!
Natürlich ist es widersinnig, sich nach einer ordentlichen Entrümpelungsaktion direkt wieder neuen Krempel in’s Haus zu holen. Andererseits ist so ein Ausmisten auch eine schöne Gelegenheit, sich endlich mal etwas zu gönnen, was man wirklich haben möchte.
Wenn man sich zum Beispiel endlich von 17 Paar Schuhen getrennt hat, die alle nicht so ganz das richtige waren, dann könnte man das zum Anlass nehmen, sich endlich die Richtigen zu gönnen. Gleiches gilt natürlich für Dekokram, Bücher, Klamotten, Kosmetik…
Oder ihr seid einfach sehr zufrieden mit dem, was ihr besitzt. Dann macht euch eine schöne Tasse Tee (oder Kaffee, oder was ihr eben gerne trinkt), setzt euch damit vor euren entrümpelten, sauberen, ordentlichen Schrank und bewundert euer Werk!

Ihr seht, Ausmisten ist überhaupt nicht so schlimm. Mann muss einfach irgendwo anfangen und sobald man merkt, wie gut das tut, läuft es fast von selbst. Versprochen!
Kennt ihr noch andere gute Tricks, um sich das Entrümpeln zu erleichtern? Oder braucht ihr noch einen kleinen Schubs, endlich Herr über euren Besitz zu werden?

Päuschen. // Meldung aus dem Lazarett.

Newton-Pause

Eigentlich sollte es hier schon längst weiter gegangen sein, mit einer Anleitung zum Ausmisten für Ausmistunwillige etwa. Einem Rezept. Und gerne hätte ich mir auch etwas angezogen, ganz nach dem Motto WWET – Was würde Ellen tragen.

Aber erst wurde der Superschurke krank, dann ich und heute Nachmittag hat der Hund einen Termin beim Tierarzt. Wir schwächeln hier momentan an sämtlichen Fronten ein bisschen rum, kämpfen mit unseren Ohren, Hälsen, Beinen und in Newtons Fall mit dem eigenen Gesicht – er hat eine allergische Reaktion auf Gott weiß was und kratzt sich nun die Visage wund.

Deshalb kümmern wir uns hier momentan ein bisschen umeinander, lassen den lieben Gott einen guten Mann sein und wünschen euch einen guten Start in die neue Woche!

Capsule Wardrobe. // Herbst und Winter 2014.

Capsule-Wardrobe-Herbst14

47. So viele Teile soll meine Capsule Wardrobe umfassen.
Dazu zählen meine gesamte Oberbekleidung (inklusive meiner Jacken) und meine Schuhe. Nicht mitgezählt habe ich meine Unterwäsche (man kann nie genug saubere Schlüpper im Schrank haben), meine Band-Shirts (Hey, das sind Sammlerstücke!), meine Sport- und Schlafsachen, Handtaschen und Accessoires (irgendwie muss man ja Abwechslung rein bringen, nichwahr?). An diesem Punkt versichere ich jedoch, dass ich beim Ausmisten keineswegs vor diesen Bereichen meines Kleiderschrankes Halt gemacht habe. Adieu, löchrige Gammelhosen! Lebt wohl, zu kleine BHs!

Von den angestrebten 47 Teilen besitze ich bisher 43. Bevor ich mich im Klamotten-Kauf-Verzicht übe, strebe ich noch eine letzte Shoppingtour an. Auf meinem Einkaufszettel stehen ein Longsleeve, ein Paar Schuhe, ein Pullover und ein Kleid. Ausserdem brauche ich noch einen Wintermantel, den ich zu gegebener Zeit (also, sobald es richtig kalt wird) gegen meine Jeansjacke austausche.

Capsule-Wardrobe-Herbst14-Farbe

Was Farben angeht wird mein Kleiderschrank für die kommenden drei Monate deutlich von Grau und Schwarz dominiert. Da das allein selbst mir ein wenig zu trist wäre, dürfen auch noch ein paar Brauntöne mitspielen. Und weil ich momentan absolut nicht daran vorbei gehen kann: Dunkelblau. Man sollte es nicht meinen, aber diese Farbe sticht mir zur Zeit immer wieder ins Auge.

Wer meine Farbauswahl schon eintönig findet, der wird bei einem genaueren Blick in meinen Schrank wohl vor Langeweile sterben: Skinnyjeans, T-Shirts, Tanktops, Longsleeves, Strickjacken und schlichte Pullover. Eine Hand voll Blusen und zwei Röcke. Von letzteren stellt einer, ein Modell von Marc O’Polo mit Blau-Orangenen Wasserfarbklecksen, das einzig wirklich ‘auffällige’ Kleidungsstück dar, das das große Ausmisten überlebt hat. Das liegt zum einen daran, dass ich mich mit meinen Tattoos und dem großen Hund schon auffällig genug finde. Zum anderen musste ich nach einem Blick auf meinen üblichen Tagesablauf eingestehen, dass es für mich ratsam ist, auf praktische Kleidung zu setzen, anstatt auf Protz und Prunk.

An den allermeisten Tagen arbeite ich vom Sofa aus, gehe mit dem Hund raus, krame ein bisschen in Haus und Garten, laufe kurz zum Supermarkt und halte beim Müllrausbringen einen Plausch mit den Nachbarn. Darüber hinaus gehe ich ab und an noch einen Kaffee trinken oder was essen. Dabei verschlägt es mich jedoch in den seltensten Fällen in noble Etablissements. Auch Familienfeiern und ähnliches verlangen bei uns selten nach Frack und Abendkleid.
Mit Jeans und T-Shirt bin ich also bestens für meinen Alltag gerüstet. Mit Longsleeves, Pullovern, Hemden und Strickjacken kann ich super nach dem Zwiebelprinzip arbeiten: Zuhause, mit Tee auf dem Sofa, reichen ein bis zwei Lagen. Gehe ich mit dem Hund raus oder zum Einkaufen kann ich, je nach Wetter, noch ein paar Schichten drüber werfen.
Dank schlichter Boots behalte ich draussen trockene Füße (eine Fleece-Einlegesohle im Winter hält zusätzlich warm), muss mich nicht lange mit Schuhe schnüren aufhalten und gehe auf flachen Sohlen sicher durch die Welt. Für alles, was nach mehr verlangt, reicht mir ein Paar ‘Hohe Hacken‘. Und wenn ich ehrlich bin, ist sogar das eigentlich noch zu viel. Ich bin halt ein Boots und Turnschuh Mädchen.

Capsule-Schmuck-Herbst14

Auch, wenn ich mir bei Accessoires die volle Auswahl einräume, greife ich die meiste Zeit doch zu den selben fünf Stücken. Neben meinem Ehering sind das zwei weitere Ringe, eine Armbanduhr (alles Geschenke von meinem Mann) und ein schmales Lederarmband (ein Geschenk von Nina). Für besondere Anlässe habe ich immer noch meine volle Schatztruhe, aus deren Tiefen ich ratzfatz diversen Klimbim ziehen kann. Für meinen Alltag haben sich meine fünf Favoriten jedoch sowohl als schön, wie auch als praktisch erwiesen.

Capsule-Parfum-Herbst14

Ich habe mich für diese Saison übrigens auch von der kleinen Horde Parfümflaschen getrennt, die bisher hinter meinen Pullovern gehaust hat. Statt noch immer jeden Tag vor der Qual der Wahl zu stehen, habe ich mir auch in diesem Bereich endlich einen Liebling erschnuppert: Vetiver & Black Tea von Kiehl’s. Damit ist auch meine immerwährende Suche nach einem neuen Parfüm für’s erste beendet.

Die aussortierten Sachen habe ich übrigens nicht alle in den Altkleidercontainer entsorgt. Eine ganze Kiste mit Sommersachen und Klamotten, die ich noch gerne mag, die nur diesmal einfach ‘zuviel’ waren, sowie eine Kiste mit Schätzen, die ich nicht mehr trage aber aufrichtig liebe, stehen ordentlich verpackt ganz unten im Schrank. Darüber hinaus ist ein riesiger Berg mit Sachen angefallen, die ich entweder nach und nach bei Kleiderkreisel einstelle, der Wattenscheider Tafel spende oder unter interessierten Freundinnen aufteile.

Diese Capsule Wardrobe ‘gilt’ ab morgen, dem ersten Oktober und zwar für drei Monate. Sprich: Zum ersten Januar 2015 werden die Karten Klamotten neu gemischt. Dann erst, so ist zumindest der Plan, kaufe ich mir auch etwas neues zum Anziehen.

Ich bin schwer gespannt, wie das Ganze für mich so funktioniert. Ich habe zum einen ein wenig Sorge, dass ich bei dieser überschaubaren Anzahl an Kleidungsstücken mit dem Waschen nicht hinterher komme (legt euch mal eine sabbernde, Schlamm liebende Bordeaux Dogge zu, dann wisst ihr was ich meine…). Zum anderen habe ich schon leichte Bedenken, dass mir der Inhalt meines Schrankes bald zu den Ohren raushängt. Ich kann jedenfalls nicht versprechen, dass mich alles, was ich jetzt schön finde, nicht in ein paar Wochen langweilt. Es wäre zumindest nicht das erste Mal (Ich erinnere mich an eine Pink-Phase. Und an eine Lila-Phase. Und an eine Kat von D Phase. Und…).
Momentan jedenfalls kann ich ganz ehrlich sagen, dass sich in meinem Schrank ausschießlich Kleidung befindet, auf die ich richtig Lust habe. Und das ist doch schon mal ein guter Anfang.