Das Gartengemetzel: Fitnessstudio

Kletterpflanze

Fitnessstudio. Können wir grade mal einen Moment inne halten und uns gemeinsam kringeln vor Lachen? Rechtschreibung hin, Logik her: Das mit den drei ‘s’ finde ich einfach ulkig!

So. Genug gekichert. Kommen wir zu ernsten Themen: Ich habe Garten. Also habe ich Rücken. Und Arme. Und Beine. Auweia.
In einem meiner Garten-Bücher steht so etwas im Sinne von “Den Gärtner plagt kein Zipperlein”. DAS BUCH LÜGT!

Lasst mich von vorne anfangen. Heute vor einer Woche habe ich unsere Hecke geschnitten. Von Hand.
Warum nimmst du denn auch keine elektrische Heckenschere?! Das werdet ihr jetzt ganz sicher fragen. Ebenso, wie meine Mama, mein Mann und all unsere Nachbarn gefragt haben.
Ganz einfach: Ich MAG diese elektrischen Dinger nicht.
Zum einen habe ich einen Heidenrespekt vor allen Messer/ Sägen/ Klingen, die von alleine schneiden. Brotschneidemaschine? Kreissäge? Lasse ich andere Leute benutzen. Und verlasse dabei am liebsten den Raum, um ein mögliches (wahrscheinliches!) Blutbad nicht mit ansehen zu müssen. Die Dinger sind gefährlich!!
Zum anderen bin ich furchtbar ungeschickt. Einmal sollte ich meinem Mann beim Haare schneiden helfen. Damals hat er das noch immer selbst gemacht, mit dem elektrischen Rasierer (oder vielleicht war es sogar so eine extra Haarschneidemaschine, jedenfalls elektrisch). Man, sah der albern aus, nachdem ich ihm da innerhalb von 30 Sekunden nicht eine, sondern gleich drei Macken in die Frisur gehauen habe!
Und schlussendlich bin ich der Meinung, dass man nicht jede Bequemlichkeit in Anspruch nehmen muss. Ja, klar, wenn irgendwo eine Bank steht, dann setze ich mich. Ich liege lieber, als dass ich stehe, und ich finde den Gedanken an einen Butler durchaus reizvoll. Aber solange ich fit bin kann ich die meisten Dinge ganz gut selbst erledigen. Treppen steigen etwa. Ohne Rolltreppen wären alle ein bisschen fitter und Strom könnte man auch sparen (für alte und kranke Menschen gibt es Fahrstühle, für deren Wartung dann dank wegfallender Rolltreppen mal genug Personal zur Verfügung stünde).

Und auch meine Hecke kann ich ganz gut ohne Strom schneiden. Ohne abgesägte Gliedmaßen. Und ohne tiefgreifende Ausrutscher. Und weil der Muskelkater hinterher für eine knappe Woche reicht kann ich mir auch das Fitnessstudio (hihi…) sparen.
Wie bekloppt sind wir denn eigentlich alle?! Wir machen es uns alles so leicht, dass wir uns in unserer Freizeit dann etwas suchen müssen, wobei wir uns anstrengen können.
Meine Muskeln sind jetzt jedenfalls gestählt und die Hecke hat ordentlich abgenommen:

Heckenschnitt

Und das ist nichtmal alles, da liegt noch ein Häufchen Heckenschnitt im Garten, für das ich keine Tüte mehr übrig hatte. Jetzt muss ich das ganze Zeug nur noch zur Deponie bringen…

Gerne hätte ich euch heute noch ein paar mehr Bilder aus unserem Garten gezeigt. Leider sind die irgendwie alle nix geworden. Unscharf!! Langsam aber sicher wird es Zeit für eine vernünftige Kamera und den dazu passenden VHS-Kurs…

Um euch aber noch ein kleines Schmankerl zu gönnen, neben Gartenabfällen und sprießender Clematis (wie schnell wächst dieses Kraut bitte?!) komm hier noch ein Hund an Himbeere:

Hund-Himbeere

Was auch immer ich im Garten tue, Newton muss mit seiner Nase dabei sein. Ach was, mittendrin statt nur dabei!
Fange ich an zu graben, gräbt er mit. Mache ich Fotos, muss er sich das auch mal aus der Nähe ansehen. Schneide ich Äste ab, beisst er sich auch einen ab. Unkraut rupfen kann er übrigens auch!
Na, wem von euch kann ich meinen kleinen Azubi mal ausleihen? Ich garantiere nur nicht dafür, dass er immer an der richtigen Stelle gräbt, die richtigen Äste abbeißt und statt Unkraut nicht eure Tulpen ausreisst. Davon abgesehen ist er aber sehr tüchtig im Garten, ehrlich!

Sonntag, Sechster April

Kalligraphie

Etwas neues Lernen, das steht schon lange auf meiner Liste mit guten Vorsätzen.

Seit ein paar Tagen stecke ich meine Nase nun tatsächlich in ein Lehrbuch: Kalligraphie.
Eine schöne Handschrift ist etwas, was ich bei anderen sehr bewundere, womit ich aber selber nicht dienen kann. Bisher.
Jetzt übe ich brav das Schreiben. Ein bisschen ist das wie in der Grundschule, wo wir auch erstmal Dachschindeln statt ‘U’s und Igelstacheln statt ‘I’s gemalt haben.
Nur, dass ich nun vor allem Striche male. Viele, viele Striche. Ihr glaubt gar nicht, wie viel man bei einem Strich falsch machen kann! Puh…
Irgendwann werde ich sicher auch mal richtige Buchstaben malen. Hoffentlich. Bis dahin übe ich fleißig weiter meine Striche…

Nachdem ich jetzt endlich mal mit Kalligraphie angefangen habe, will ich auch einige andere Dinge mal ausprobieren, die mir schon länger im Kopf rum spuken. Ukulele spielen etwa. Sticken. Und Nähen. Ich will Französisch lernen (endlich!) und Fotografieren und Jonglieren. Und, und, und.

Was wollt ihr gerne mal lernen?

Taschenspielertricks

Taschenspielertricks1

Wir Neugiersnasen stecken ebenjene ganz gerne mal in anderer Leute Sachen. Besonders in fremde Handtaschen.
Worin der Reiz dabei liegt? Nun, der Blick in die Handtasche verrät so einiges über ihre Besitzerin.

Mein kleines Spionage-Herz machte also einen kleinen Salto, als Dana auspackte und uns die Innereien ihrer Tasche offenbarte.

Taschenspielertricks2

Die Dana ist selber ein bisschen neugierig und rief zur kollektiven Handtaschenoffenlegung auf. Na, da bin ich doch dabei!

Kann mir mal einer verraten, wie ich es schaffe in meinem chaotischen Taschen-Kosmos irgendetwas zu finden?
Das Durcheinander von obigem Bild besteht aus folgenden Zutaten:

Taschenspielertricks3

- mein Moleskine, mein Grimoire, oder auch schlicht: ein Notizbuch
- ein Stift
- Brause-Lolli für den schnellen Zuckerschock
- alte Quittungen und Einkaufszettel
- Imogen Rose Fragrance Stick von Lush (Neben Karma mein aktueller Liebling)
- der Schlüsselbund, der mir alle Türen öffnet
- Reserve-Leckerchen für Newton
- Sonnenbrillenetui, manchmal sogar mit Sonnenbrille drin
- Burt’s Bees Thoroughly Therapeutic Honey & Grapeseed Oil Hand Creme (wie die duftet!)
- loses Kleingeld…
- …das eigentlich in meinen Liebeskind Geldbeutel gehört
- Beutel für Newton’s Hinterlassenschaften
- eine Flasche Wasser für den Hund (für mich bleibt selten was übrig)
- Taschentücher, zwei mal
- eine kleine Tasche

In letzterer befindet sich:

Taschenspieler1

- mehr Lippenpflege und -färbe Produkte als ein Mund alleine tragen kann
- IKEA-Bleistift
- Cola-Zitronen-Lolli
- Wick Blau Bonbons
- Taschenspiegel
- Kirsch Fisherman’s
- Kopfhörer

Und das ist nur das, was ich so jeden Tag mit mir herum trage. Beim Spazieren, beim Einkaufen… Habe ich mehr vor, habe ich eine größere Tasche bei mir und in der größeren Tasche habe ich noch mehr Kram. Ein Buch. Zwei Bücher. Müsliriegel. iPad. Schal. Pulli. Hundespielzeug. Drei Bücher. Brille. Visitenkarten. Backsteine.

Neugierig, wie ich bin, will ich natürlich wissen: Was versteckt sich in euren Taschen und Täschchen? Packt aus!

Wer wissen will, wie der Inhalt meiner Tasche vor etwa einem Jahr aussah, der schmeisse hier mal einen Blick drauf. Abgesehen, von meiner verblassenden Vorliebe für Pink hat sich nicht viel geändert, oder? (Die Fisherman’s und der Lolli sind aber zwischenzeitlich verzehrt und ersetzt worden…)

Nicht Sonntag, sondern Montag, Einunddreißigster März

Garteneinblick

Ihr merkt es schon: Das Internet stand in den letzten Tagen (Wochen…) nicht besonders weit oben auf der langen Liste meine Prioritäten. Erst war mein Mann unterwegs, dann ich, dann wieder er. Wir haben unseren Hund endlich (!) von seinem Schnupfen befreit und sobald das Wetter halbwegs einladend war, gab es für mich nur eines. Raus. Und wenn ich nicht unterwegs, Strohwitwe, beim Tierarzt oder draussen war, dann war ich müde. Frühjahrsmüde. Kennt ihr das? Jedenfalls War nicht viel Zeit und Hirnkapazität für Je suis Huck übrig.

Deshalb gibt es, von obigem Schnellschuss einmal abgesehen, auch kaum Fotos, die das, was ich gleich erzähle, belegen (ein, zwei Aufnahmen findet ihr vielleicht noch bei instagram).

So. Nu nicht mehr lang schnacken, Kopp in’ Nacken! Wie stand es in der letzten Woche um meine Vorsätze?

Mein Yoga, das muss ich zugeben, musste ein wenig zurückstecken. Ich war an den vergangenen Abendenden einfach viel zu platt für so was! Ab heute hau ich auf dem Gebiet aber wieder voll rein. Ehrenwort.

Schon länger spukt mir das Ungeheuer Plastik im Kopf herum. Bilder von Mülldeponien, Plastik-Inseln im Ozean, verendete Tiere. Auf der anderen Seite ein Blick in unseren Kühlschrank, in unser Badezimmer, in unsere Mülltonne: Plastik. Und zwar jede Menge davon. Das meiste absolut unnötig. Inwieweit man zunächst auch mit weniger Plastik auskommen kann, ohne sich einzuschränken, das interessiert mich sehr.
Mein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufe ich etwa nicht mehr fertig eingeschweisst, sondern lose. Kleinteiliges, was sich nicht gut unverpackt transportieren lässt (etwa Tomaten und Trauben), verpacke ich in einer Papiertüte, anstatt im Plastikbeutel. Unser Edeka hat an der Gemüsetheke tatsächlich Papiertüten hängen. Klasse!
Davon abgesehen gibt es natürlich noch viele, viele andere Bereiche, in denen sich was am Plastik-Konsum sparen lässt. Kosmetik steht als nächstes auf meiner Liste. In der vergangenen Woche habe ich mir dann noch aus Interesse den Film Plastic Planet von Werner Bote angeschaut. Der Film selbst ist eher solala, aber einige der Bilder sind echt beeindruckend. Ich fühle mich nun jedenfalls in meinem Vorhaben bestärkt.

Zu guter letzt hat unser Garten auf der ‘heimelig’-Skala einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht: Wir haben Gartenmöbel. Endlich. Der Kauf war sehr, sehr spontan, weil uns beim semi-spontanen Planen einer Grillparty auffiel, dass wir (von einer Friesenbank abgesehen) draussen keinerlei Sitzmöglichkeiten haben. Mein Superman ist also Freitagabend noch schnell zu IKEA und hat das Möbeldefizit beseitig (aufgebaut habe ich die Dinger dann aber, hier herrscht eine strenge Aufgabenteilung).
Samstagabend waren dann ein paar Freunde zum Grillen da und was soll ich sagen: Ich war vollgefressen bis zum Grillkoma. Uiuiui. Ich weiß aber aus verlässlicher Quelle, dass es nicht nur mir so ging…
Von diesem schönen Abend habe ich leider kein einziges Foto. Wer neugierig ist, der guckt mal bei der Juli vorbei. Die zeigt in ihrem Wochenrückblick nämlich ein paar klitzekleine Eindrücke.

So. Die Sonne kommt raus, ich muss auf die Terrasse. Wäre ja unverantwortlich, die neuen Möbel so unbeaufsichtigt dem guten Wetter zu überlassen. Kommt gut in die neue Woche!

Sonntag, Dreiundzwanzigster März

Sonnenuntergang

Mehr Abenteuer. So steht es auf der Liste meiner Vorsätze.

In der vergangenen Woche habe ich direkt mehrere erlebt.
Es fing mau an. Mein Montag war für die Katz, mein Dienstag dank Streik und Stau noch viel blöder.

Dom

Doch dann kam der Mittwoch und mit ihm nicht nur ein schöner Tag in Köln, sondern auch ein toller Abend in zauberhafter Begleitung (Danke, Mama!) und mit einer spannenden Lesung. Dennis Lehane, aus dessen Feder unter anderem die Bücher zu grandiosen Filmen wie Mystic River und Shutter Island stammen, stellte sein neuestes Buch In der Nacht vor.

Creativa

Donnerstags begleitete ich Gen auf die Creativa. Für alle, die in DIY und Handarbeits-Dingen ähnlich bewandert wie ich: Das ist eine Messe für kreatives Gestalten. Was bin ich froh, mich spontan auf so ungewohntes Terrain begeben zu haben! Ich habe viele neue Ideen im Kopf, ordentlich Material gekauft und meine Liebe zu Apfelchips entdeckt habe ich auch.

fundstuecke

Wie es sich für eine Abenteurerin gehört habe ich meine Augen immer offen gehalten. Als Schatzsucher war ich wirklich erfolgreich! Meine Taschen sind voll mit Fundstücken.
Ausserdem war ich in der letzten Woche ausserordentlich waghalsig. So konnte es auch passieren, dass ich beim Kaffee bestellen meine geheime Superheldenidentität preis gab. Nun wisst ihr Bescheid.

Am Freitag war ich wieder auf der Suche nach Schätzen. Anders als im Wald wurde ich in den Dortmunder Trödelläden aber nicht fündig. Juli hingegen schon, was sie gefunden hat könnt ihr hier sehen. Das wahre Goldstück kam dann, als wir anschließend Heidi und ihre Jungs besuchten. Eine unglaublich tolle Familie!
Abends ging es schließlich noch zu einem äußerst quirligen Treffen der Blogowskis, den bloggenden Pottdamen, im Le Chat Noir in Essen. Oh, diese Quiche!

Adler-Olsen

Von meinen vorangegangenen Abenteuern schon ordentlich mitgenommen machte ich mich gestern dann ein weiteres Mal auf den Weg nach Köln. Und das hat sich mehr als gelohnt:
Am letzten Abend der diesjährigen lit.COLOGNE lasen Jussi Adler-Olsen und Peter Lohmeyer aus Adler-Olsens neuem Buch Erwartung. Zusammen mit der Moderatorin des Abends, der großartigen Margarete von Schwarzkopf, bildeten die beiden Kerle ein überaus unterhaltsames Gespann. Dass Krimi-Autoren ungeahnt lustig sind, das ist mir nach vielen Jahren lit.COLOGNE klar. Aber Jussi Adler Olsen hat wirklich den Schalk im Nacken. Boah. Herrlich! Ich bin kein großer Fan seiner Reihe um das Dezernat Q, aber ich würde mich jederzeit wieder in eine Lesung mit ihm setzen. Kann man Lieblingsautoren haben, ohne deren Bücher zu mögen?

Nach dieser ereignisreichen Woche liege ich jetzt müde und leicht angeschlagen auf dem Sofa. Ganz ehrlich? Diese ganze Bahnfahrerei nach Köln und zurück war schon abenteuerlich genug, so dass ich für die nächste Woche glaube ich ganz gerne zuhause bleibe.
Gut, dass meine Männer hier auf dem Tisch getanzt haben und in meiner Abwesenheit ordentlich Chaos verbreitet haben, das gibt mir für die nächsten Tage zuhause auch genug zu tun. Ganz zu schweigen von dem Durcheinander, dass ich in den letzten Tagen in meinen Stippvisiten hier veranstaltet habe… Jetzt muss ich aber erstmal ins Bett. Habt einen guten Start in die neue Woche!

Lieblinge // Zukunftsmusik

Zukunft

Die Zukunft ist eine dumme Sau.

Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang Sven Regener diesen Satz gesagt oder geschrieben hat und was er jetzt genau damit zum Ausdruck bringen will. Für mich jedenfalls ist dieser flapsige Ausspruch eine willkommene Erinnerung daran, dieses ominöse Ding Zukunft nicht immer so furchtbar ernst zu nehmen und einfach mal mit dem Hier und Jetzt zufrieden zu sein.

Der grüne Kühlschrankmagnet von der lit.Cologne ist also auf jeden Fall schon mal ein absoluter Liebling und zu meinem großen Glück ist er damit nur einer unter vielen:

+ gegrillter Mais
+ Jackentaschenschätze
+ Ripper Street (grandios!)
+ Sommerpläne
+ Männer im Anzug im Schnee
+ Linsensalat
+ Kritharaki (griechische Nudeln in Reiskornform)
+ HAPPY!
+ Pfotenabdrücke im Beet
+ (ich komme mit dem Schreiben hier gar nicht voran, ich schaue mir seit einer halben Stunde 24 Hours of Happiness an…)
+ (…immernoch)
+ Quiche
+ Frühlingsgefühle
+ Stippvisiten beim Dom
+ Diese Geschichte über Überraschungsblumen

So. Ich tanze jetzt wild zu Happy durch’s Haus. Und was macht ihr?
Habt ein schönes Wochenende!

WWET // Ich glaub ich steh im Wald

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 2

Hier und heute präsentiere ich ein Paradebeispiel der Kategorie Was Würde Ellen Tragen: Meine Ausgehuniform.

Zugegeben, die Bilder sind schon einige Wochen alt. Wir waren (mal wieder) mit Newton im Weitmarer Holz und ich trug, was ich bei Übergangswetter halt immer so trage:

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 1

Schwarze Bux, schwarze Sweatshirtjacke, Bikerboots und meinen heiligen Gral: meine Jeansweste mit Aufnähern von meinen Lieblingsbands. Kutte sagt der Experte dazu.
Damit es mich nicht nicht friert (es war trotz Sonne noch ordentlich frisch), habe ich brav das Zwiebelprinzip befolg und unter meine Standardkluft noch Unterhemd, Longsleeve und Wollpulli gezogen. Mutti wäre stolz auf mich.

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 4

Damit ich beim Spaziergang die Hände zum Händchenhalten, Leckerchen verteilen und Leine tragen frei habe (und ganz einfach auch, weil ich ein Mädchen bin), geht natürlich nix ohne Handtasche. Die aller besten Handtaschen kommen von bookhou. Momentan sieht man mich selten ohne meine graue Day Bag.
Da passt vom Lippenstift, über 2-3 Moleskines und Häufchenbeuteln für Newton, bis zur Ozzy-Biografie alles rein, was mein kleines Herzchen begehrt.

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 3

So. Wo ich mir grade die Bilder anschaue… ich hätte schon wieder Lust auf einen Waldspaziergang mit meinen Jungs. Leider muss das warten, bis ich von meinem kleinen aber feinen lit.COLOGNE Abenteuer heimkehre. Dann erzähle ich euch auch, was ich im Rheinland so erlebt habe. Maat et joot!

Edit: Den Text habe ich schon vor ein paar Tagen geschrieben und für heute getimed und ihn dann beinahe vergessen. Ich bin nämlich noch gar nicht in Köln! Streik und Stau sein Dank. Drückt mir die Daumen, dass ich es heute Abend schaffe.

Neue Woche, neues Glück.

Scherenschnitt Wald

Die vergangene Woche war ja mal gar nicht so schlecht. Und nach diesem Montag bin ich mir sicher: Ab heute kann es nur aufwärts gehen.

Ob es der Montagsfluch ist, oder ob am St. Patrick’s Day einfach aus Prinzip Murphy’s Law gilt – ich bin schon irgendwie froh, wenn der Tag gleich rum ist.
Keine Verpackung konnte ich öffnen, ohne dabei den Inhalt großzügig im Raum zu verteilen. Newton kam so unter anderem in den Genuss von Reis, Nudeln und Meersalz. Er hatte heute wohl seinen Glückstag.

Morgen soll es für mich, so ich denn trotz Streik und Bochumer Verkehrschaos hier weg komme, nach Köln gehen. Dort findet momentan zum 14. Mal die lit.COLOGNE statt. Die gehört für mich mittlerweile zum März wie Weihnachten zum Dezember. Dieses Jahr gehe ich allerdings nur zu drei Lesungen, irgendwie war beim Programm nicht sonderlich viel für mich dabei.
lit.COLOGNE heisst für mich auch immer, ein paar schöne Tage mit meiner Mama zu verbringen. Zu zweit macht so eine Lesung noch mehr Spaß als sowieso schon und vorher bummeln wir noch ein bisschen durch die Stadt.

Jetzt gucke ich aber erstmal die Walking Dead Folge von heute zu Ende. Alter Falter, ist das spannend…

Sonntag, Sechzehnter März

Grillgemüse

Am Donnerstag habe ich noch lecker gegrillt und auf der Terrasse gesessen. Jetzt sitze ich grade mit Hund und Kuscheldecke eingemummelt auf dem Sofa. Dieser sommerliche Frühjahrseinbruch hat uns schon sehr verwöhnt, oder?

Bevor ich mich jetzt gleich in die heisse Badewanne begebe werfe ich noch kurz einen prüfenden Blick auf die vergangene Woche: Habe ich mich wohl an meine Vorsätze gehalten?

Ich kann ganz stolz sagen, dass ich nur gestern Abend auf meinen Sonnengruß verzichtet habe. Und gestern Abend habe ich auch nur darauf verzichtet, weil ich mit der Juli das eine oder andere Glas Wein getrunken und einen ordentlich Schwips gehabt habe. Und beschwipst macht man besser keinen Sport und erst recht kein Yoga.

Blumenampeln. Ich habe eine ganze Horde geknüpft. Für’s Treppenhaus. Und noch eine für auf der Terrasse. Die sind aber auch so leicht zu machen!
Ausserdem habe ich ganz viel selbst gekocht. Asia-Pfanne, Tomatensuppe, Risotto… Lecker!

Beim Blumenampeln knüpfen und kochen habe ich auch öfter wieder Musik gehört. In der letzten Woche besonders gerne Five Horse Johnson. Für mich immer noch die beste Entdeckung des letzten Jahres. Dass ich die vorher nicht kannte! Unbegreiflich.

Und auch an Haus und Garten habe ich einiges getan. Unsere Hortensien sind ihre alten Blüten los und treiben schon frech aus. Während mein Mann über’s Wochenende auf einer Konferenz war habe ich dann auch die komplette Bude geputzt und aufgeräumt als gäbe es kein morgen (Die komplette Bude? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern besetzter Keller leistet Widerstand). Wäre der Hund nicht, der innerhalb weniger Minuten die ganze Arbeit zunichte machte, man könnte hier vom Boden essen.

Ich glaube, ich kann sagen: Das war eine gute Woche (vom Strohwitwendasein einmal abgesehen). Da habe ich mir so ein heisses Bad doch redlich verdient. Jetzt muss ich mich nur entscheiden, ob ich erst esse und dann bade, oder erst bade und dann… Man hat es schon nicht leicht im Leben. Habt einen schönen Abend!

Sonntag, Neunter März

Sommerlaune

Heute morgen bin ich mit Ohrenschmerzen und Kratzen im Hals aufgewacht. Der Hund hat eine Rotznase und sich die Schulter verdengelt und humpelt. Und der Mann humpelt auch, ein bisschen, und an den Ohren hatter’s ebenfalls.

Wir hätten uns also alle drei die Decke über den Kopf ziehen und uns unseren Zipperlein hingeben können. Hätten. Haben wir aber nicht.
Während mein Batman sich im Räuberzivil ein bisschen mit seiner X-Box und Bioshock vergnügte (Jungs sind eben sehr leicht glücklich zu machen), schlugen Newton und ich unser Lager im Garten auf. Decke, ein paar Kissen, ein gutes Buch und lecker Eistee: Bei uns hat der Sommer Einzug gehalten!

Ich fürchte, ich habe mir auch direkt mal einen leichten Sonnenbrand eingehandelt. Aber ich will nicht meckern, es hat sich gelohnt (und ja, Mama, ich hab mich eingecremt, so nach zwei, drei Stunden…).
Anstatt mich für’s Abendessen in die Küche zu stellen haben wir dann heute auch unseren Grill angeschmissen. Und direkt mal die halbe Nachbarschaft geräuchert. Auweia. Aber auch das hat sich gelohnt, nix schmeckt so gut wie Speckwürstchen vom Grill. Mit Ketchup!

Bevor ich mich jetzt gleich zufrieden mit Hund und Superheld auf dem Sofa zusammen rolle, werfe ich noch einen Blick auf die vergangene Woche. Wie steht es um meine Vorsätze?

Seit letztem Wochenende mache ich jeden Abend vor dem Zubettgehen Yoga. Der Sonnengruß funktioniert auch am Abend, trainiert meinen schlappen Rücken und lässt mich besser schlafen. Morgens versuche ich, noch vor dem Aufstehen, eine kleine Drei-Minuten-Yoga-Einheit einzubauen. An den meisten Tagen ging das aber zwischen Frühstückshunger, Teedurst und Hundegekuschel unter.

Newton ist momentan leider etwas angeschlagen, weshalb wir viel halt kuscheln und es langsam angehen lassen. Eines hat er allerdings in den letzten Wochen gelernt: Sich, sobald ich ihm den Rücken zudrehe, zum Komposthaufen hinter’m Gartenhaus schleichen und alles fressen, wo er ran kommt. Die Krönung? Wenn er merkt, dass er aufgeflogen ist, kommt er mit einer engelsgleichen Unschuldsmiene hinter dem Gartenhaus hervor. Ich? Ich war bloß ganz zufällig da spazieren. Man wird jawohl noch spazieren dürfen! Frechdachs.

Für unser Badezimmer habe ich eine Pflanzenampel geknüpft. Das ist super einfach, man findet Anleitungen dafür überall im Internet. Ich hab einfach ein bisschen gegooglet. Jetzt hängt eine Grünlilie in unserem Bad und macht mir gute Laune.

Und gelesen habe ich. Bis du stirbst von Michael Robotham habe ich ausgelesen und von Mo Hayders Verderbnis ist auch nicht mehr besonders viel übrig. So zwei, drei spannende Bücher habe ich noch in meinem Ungelesen-Stapel im Nachtskommödchen. Wenn das so weiter geht muss ich bald wohl oder übel für Nachschub sorgen. Naja. Es gibt wirklich schlimmeres…

So. Jetzt mache ich noch eine große Portion Obstsalat (mmmmmh, Mango!) und dann ist hier Sonntagabendgegammel angesagt. Bei uns übrigens Tatort-frei. Wer hätte das gedacht.