Blogmas. // Kein Baum, kein Stress.

Wie ihr seht, seht ihr nix. Es wäre ja auch zu schön gewesen, hätten wir gestern einen Weihnachtsbaum besorgen können. Aber manchmal steckst du einfach nicht drin, da läuft einfach nichts, wie man es sich vorher ausmalt.

Statt Tannen zu tätscheln habe ich mich gestern nach einem anstrengenden Tag schlussendlich hundemüde mit meiner Cary Grant DVD-Box ins Bett verkrochen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Heute haben wir immerhin schon mal den Großeinkauf erledigt, wenn es nach mir geht müssen wir in diesem Jahr keinen Supermarkt mehr betreten.

Den Baum bekommen wir auch sicherlich morgen noch, da machen wir uns gar keinen Stress. Ist ja schon genug, was vor Weihnachten alles besorgt und erledigt werden will. Geschenke kaufen (hab ich), einpacken (aaargh, Geschenkpapier ist alle), Weihnachtskarten schreiben, verschicken, Plätzchen backen und was wollen wir Weihnachten eigentlich essen? Und dann kommt auch noch die Familie zu Besuch. Oder man fährt die Verwandtschaft besuchen. Im Feiertagsverkehr ist es mit der Besinnlichkeit dann auch ganz fix vorbei.

Da ist es doch ganz vernünftig, immer mal wieder auf die Bremse zu treten und ‘Nein.’ zu sagen. Auf den achten Weihnachtsmarktbesuch innerhalb einer Woche zu verzichten, die Plätzchen bei Oma zu schnorren, statt Braten an Heiligabend Würstchen und Kartoffelsalat zu servieren (wir machen immer Raclette, wenig Vorbereitung und großer Spaß). Oder eben den Baum doch erst kurz vor knapp zu besorgen.

Klar hätten wir heute nach dem Einkaufen noch einen Weihnachtsbaum holen können. Wir haben uns aber lieber den Hund geschnappt, sind mal wieder eine schöne, große Runde spazieren gegangen und haben die Weihnachtsbeleuchtung in den Fenstern und Vorgärten bestaunt. Jetzt haben wir uns mit einer Tasse Tee auf’s Sofa gekuschelt. Ohne Baum. Aber auch ohne ‘Wir müssen noch’, ohne klingelndes Telefon (eine Seltenheit in letzter Zeit) und ohne schlechtes Gewissen.

Ich hoffe, ihr habt zwischen all dem Trubel auch noch Zeit und Luft für ein paar ruhige Momente. Habt ein schönes, entspanntes Wochenende!

Blogmas. // Der beste Dezember?

Blogmas-Newton-Baby

Wenn die Innenstädte überfüllt sind, die Nächte einer Mischung aus Arbeit und Fernsehgucken zum Opfer fallen, man deshalb seltsam dünnhäutig ist und irgendwie nix so läuft wie es soll, dann braucht es in manchen Momenten wirklich eisernen Willen, den besten Dezember aller Zeiten zu haben.

Deshalb habe ich mir eine kleine Blogmas-Pause gegönnt, statt dessen Dinge erledigt, die noch vor Weihnachten erledigt werden wollen. Und zwischendurch immer wieder mit dem Hund gekuschelt. Dabei habe ich Weihnachtsmusik gehört und Bilder von unserem Weihnachten im letzten Jahr angeschaut und bin auf diesen Schnappschuss von Newton gestoßen. Er war damals ein knappes halbes Jahr alt und so niedlich.
Jaja, niedlich ist er noch immer. Nur… anders.

So. Ich hab noch ein paar Punkte von der To-Do-Liste zu streichen und einen Hund zu kuscheln. Mit ein bisschen Glück kann ich euch morgen Abend ein Bild von unserem Baum zeigen, den wir hoffentlich dann holen gehen. Aber ihr wisst, der Teufel ist ein Eichhörnchen und es würde mich nicht wundern, wenn wir erst Heiligabend dazu kommen, einen Baum zu kaufen…

Blogmas. // Dritter Advent.

Ersten kommt es immer anders und zweitens als gedacht.
Anstatt also den dritten Advent zwischen Weihnachtsmarkt und Plätzchenbäckerei zu verbringen, habe ich (unter anderem) kurz entschlossen mein Arbeitszimmer auf- und umgeräumt.
Und anstatt schon am Freitag nach Köln gefahren zu sein, um dort mit meiner Mama einen Kakao zu trinken und die Stadt unsicher zu machen, machen wir das jetzt ganz spontan morgen.

Beides zusammen führt dazu, dass ich euch hier nur diesen kurzen Gruß zum dritten Advent da lasse, um noch schnell eine Runde mit Newton zu drehen und ein bisschen in der Badewanne zu planschen, bevor es heute mal wirklich früh ins Bett geht (das nehme ich mir seit Wochen vor, mit dem Ergebnis, dass ich eigentlich kaum mal vor eins, halb zwei im Bett war…). Morgen geht es zeitig in die Domstadt und für so ein Abenteuer bin ich lieber ausgeschlafen.

Ich hoffe, eure Vorweihnachtszeit verläuft genau so, wie ihr es euch wünscht. Beschaulich, gemütlich, aufregend, abenteuerlich, ereignisreich, spannend, entspannt. Habt noch einen schönen Adventsabend!

Blogmas. // Das Weihnachtskrokodil.

Blogmas-Weihnachtskrokodil

Als mein kleiner Bruder tatsächlich noch klein war (und nicht ein ordentliches Stück größer als ich), da war er der festen Überzeugung, unter seinem Bett befände sich ein Krokodil.

An und für sich wäre das ja nicht tragisch, denn ein Krokodil als Haustier, das hat nicht jeder und man könnte ihm regelmäßig die Hausaufgaben zu fressen geben. Die Lehrer würden ganz schön doof gucken, würde man ihnen ein mit Rechenübungen vollgefressenes Reptil vorführen.

Nun war es aber so, dass das Krokodil unter dem Bett offenbar kein besonders freundlicher Artgenosse war und mein Bruder in der ständigen Angst lebte, von seinem schuppigen Mitbewohner gefressen zu werden. Die ständigen Beteuerungen von uns anderen Geschwistern und unseren Eltern konnten ihn nicht davon überzeugen, dass seine Fantasie ihm einen Streich spielte: Da war ein Krokodil unter seinem Bett.

Es kam also durchaus vor, dass mein kleiner Bruder nachts aufwachte, in seinem Bett lag und nach Beistand rief. Aufstehen und zu Mama und Papa ins Bett kriechen ging ja nicht, das Krokodil hätte ihn sicher gebissen, sobald er einen Fuß auf den Boden gesetzt hätte. Es war wirklich zum Mäusemelken.

Irgendwann in der Vorweihnachtszeit stießen wir dann, ich glaube es war in einem bekannten schwedischen Möbelhaus, auf das Weihnachtskrokodil.
Dieses Echsen-Exemplar ist ein überaus freundlicher Zeitgenosse und um jeden Verdacht auf Bissigkeit im Keim zu ersticken trägt es eine festliche rote Schleife um seine lange Schnauze. Keine Frage, dieses Reptil musste mit nach Hause.

Zunächst war mein Bruder skeptisch, Schleife hin oder her, Krokodil ist Krokodil. Doch nach und nach ließ er sich davon überzeugen, dass das Weihnachtskrokodil ihn bestimmt nicht fressen würde. Und dass das Krokodil unter seinem Bett auch eine große, rote Schleife um sein Maul gebunden hat. Damit war es zwar nach wie vor gruselig und gemein, aber beissen konnte es ihn nicht mehr.

Ich weiß gar nicht, ob mein Bruder sich an sein Krokodil überhaupt noch erinnert, immerhin ist er jetzt gar nicht mehr klein und könnte jeden Alligator, der sich unter sein Bett verirrt, sicher mit Leichtigkeit k.o. hauen. Und jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, wenn ich den Weihnachstschmuck aus dem Keller hole, frage ich mich, ob er das Weihnachtskrokodil vermisst. Denn das habe ich mitgenommen, als ich vor nicht ganz zehn Jahren auszog. Hätte ja sein können, dass in meiner neuen Wohnung ein Krokodil lebt.

Blogmas. // Wünschenswert.

Blogmas-Wunschzettel

Aus gut unterrichteter Quelle weiß ich, dass das Christkind mit mir für dieses Jahr schon fertig ist. Was das angeht kommt mein Wunschzettel also definitiv zu spät. Aber vielleicht erfülle ich mir selbst ja mal den einen oder anderen Wunsch.

Ich habe zum Beispiel noch immer keine kuscheligen Hausschuhe, die mir die kleinen Pillefüßchen warm halten könnten.
Den neuen Roman von Ben Aaronovitch muss ich ganz bald lesen, der Cliffhanger im vorhergehenden Band hat mich einfach zu neugierig gemacht, wie es weiter geht.
Ein Wohlfühl-Kochbuch sollte in keiner Küche fehlen.
Um beim Training eine gute Figur zu machen, könnte ich eine schnieke Hose brauchen. Für obenrum hätte ich gern endlich dieses Heavy Metal-Shirt. Let’s fetz!
Echt dufte wäre eine Flasche Gypsy Water
Genauso dufte wären Kerzen, die nach Bilbiothek oder Rum riechen.
Eine Investition in die Blog-Zukunft: Ne jute Knipse.
Mein Gesicht würde sich über Nachschub an der Mandelöl-Front freuen, der Rest meines Körpers über einen tollen Körperbalsam. Oder sogar eine reichhaltige Körperbutter? Oh, ja.
Ein mobiles Ladegerät würde mich unterwegs vor dem (nicht ganz so) plötzlichen Akku-Tod bewahren.
Von diesen Badekugeln kann man nie genug haben, es könnte sich lohnen einen Jahresvorrat anzulegen.
Nicht genug kann ich übrigens auch von Lieppenstiften kriegen. Wild Child klingt wunderbar. Ich wäre aber auch mit einem ‘Beinahe Lippenstift’ überglücklich.
Um frisch ins neue Jahr zu starten wäre dieses Gesichtsserum perfekt. Und diese Paillettenhose natürlich.

Ihr seht, ich bin mal wieder die Bescheidenheit in Person. Was steht auf eurem Wunschzettel?

Blogmas. // Capsule Wardrobe.

Blogmas-Capsule-Wardrobe

Mein Kleiderschrank am elften Dezember 2014.

Mit dem Jahresende habe ich bald auch die ersten drei Monate als Garderobenminimalistin hinter mir.
Ein guter Zeitpunkt, sich einmal anzusehen, ob und wie gut meine Capsule Wardrobe für mich funktioniert. Und so langsam lohnt es sich auch schon, den Kleiderschrank auf die nächsten drei Monate vorzubereiten. Öfter mal was Neues, ihr wisst schon.

Zwar muss ich jetzt direkt mal zugeben, dass ich mich nicht so ganz an die Regeln gehalten und mir in den letzten Wochen etwas zum Anziehen gekauft habe. Allerdings reden wir hier ‘nur’ von zwei Shirts und einer Hose, wobei ich letztere auch einzig deshalb gekauft habe, weil mir eine Hose kaputt gegangen ist und ich ein wenig Sorge hatte, irgendwann unten ohne da zu stehen. Meine Hosen müssen andauernd in die Wäsche, weil eine gewisse Schlabberschnute sie immer voll sabbert. (Der Hund! Ich rede natürlich von dem Hund. Mein Mann sabbert nur auf sein Kissen.)

Die beiden Shirts habe ich streng genommen nicht gebraucht, aber ich mag sie wirklich gern und wäre mein Vorsatz mit der Capsule Wardrobe nicht gewesen, ich hätte deutlich mehr gekauft. Da gab es diesen Rock. Und eine Strickjacke im Schlussverkauf, die mir gut gefiel. Und… Aber ich bin standhaft geblieben. Also, meistens.
Darüber hinaus habe ich für die beiden Neuzugänge andere Teile in den Winterschlaf geschickt. Sogar mehr, als nur zwei, weswegen ich jetzt bei 42 Kleidungsstücken insgesamt angekommen bin.
Überraschung: Das reicht auch. Dicke.

Auch, was die genaue Zusammensetzung meiner Garderobe angeht, hatte ich leichte Schwierigkeiten. Deshalb habe ich, als es so kalt wurde, noch mal nachjustiert und ein paar T-Shirts, Tanktops und Blusen gegen etwas Wärmeres aus meiner Klamottenkiste getauscht. Lieber nicht mehr frieren, als Recht haben, non?

Ein weiterer Fehler, den ich gemacht habe, war zu viele Doppelte Lottchen in meine Capsule Wardrobe aufzunehmen. Dass alles bestens zusammen passt, schön und gut. Aber wenn man den gleichen Pullover, ein Strickjackenmodell und das Lieblingsshirt direkt mehrmals im Schrank hat, dann kann das auch sehr schnell sehr langweilig werden. Mir zumindest.

Wenn ich Ende Dezember/ Anfang Januar also die Capsule-Karten neu mische, wandern die Doppelten in die Kiste. So habe ich Ersatz, falls die Lieblingssachen kaputt gehen (ein Alptraum…) und Platz für ein bisschen Abwechslung.
Ausserdem sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die mir noch ‘fehlen’. Ich komme mit dem, was ich momentan habe, ganz gut aus, aber es gibt so bestimmte Teile, die ich doch immer mal wieder vermisst habe. Ein zweites Paar Stiefel, um mit dem Hund raus zu gehen. Und eine warme Jacke, die sowohl zum Gassiegehen als auch zum Kaffeedate passt. In meiner kurzen Lederjacke wird mir doch ganz schön kalt momentan, der Hundeparka andererseits ist absolut nicht gesellschaftsfähig und mein guter Mantel soll solange es geht sabber- und schlammfrei bleiben.

Auch, wenn einiges jetzt noch nicht ganz so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, bin ich doch ganz angetan von der Idee der minimalistischen Garderobe. Ich habe wirklich nichts mehr im Schrank, das mir nicht wirklich gefällt.
Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, gerate ich nicht mehr so schnell in Shopping-Versuchung. Und falls es mich doch erwischt kann ich mich, glaube ich, jetzt eher auf mein ‘Das passt zu mir’-Radar verlassen.

Noch stehen die letzten Weihnachtsgeschenke ganz oben auf meinem Einkaufszettel. Doch wenn ich damit in den nächsten Tagen fertig bin, fange ich an, mich nach etwas frischem Wind für meine Capsule Wardrobe umzusehen. Ich denke, einige wenige Teile reichen schon, um die langsam aufkommende Langeweile zu vertreiben und dafür zu sorgen, dass die nächsten drei Monate (noch) besser laufen.

Wie sieht es bei euch im Schrank aus? Habt ihr in letzter Zeit mal so richtig ordentlich ausgemistet? Und? Fühlt sich gut an, oder?

Blogmas. // Kopfsache.

Hmpf. Der zweite Blogmas-Tag, den ich geschwänzt habe. Doof.
Aber wie das so läuft: Tagsüber genug andere Dinge zu tun gehabt und am Abend dann mit grausigen Kopfschmerzen flach gelegen.
Die Nacht war kurz und unruhig, was natürlich nicht zu meiner Verfassung beigetragen hat.
Jetzt bin ich müde, nölig und Kopfschmerzen habe ich noch immer.

Doch lasse ich mir davon den Tag vermiesen? Nä!
Gleich mache ich erst mal eine Runde Yoga gegen Kopfschmerzen. Das hilft meist schon ganz gut, den Brummschädel in den Griff zu bekommen. Danach freuen Kopf und Hund sich sicher über einen langen Spaziergang. Das fiese Wetter kann uns übrigens nicht aufhalten, wir haben schon Schlimmeres erlebt. Wenn wir wieder zuhause sind, wärme ich mich mit einer Tasse Tee auf und kümmere mich dann um den ganzen Kram, der gestern hier noch liegen geblieben ist. Die Wäsche, der Abwasch, das allgemeine Chaos…

Und heute Abend, das habe ich fest vor, hole ich dann noch nach, was ich gestern versäumt habe, und erzähle hier ein wenig, wie es mit meiner Capsule Wardrobe eigentlich so läuft. Deal?

Blogmas. // Ausgelöffelt.

Blogmas-Ausgeloeffelt

Noch immer kämpfe ich tapfer an der Grippefront. So leicht lasse ich mich einfach nicht unterkriegen. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich diese Schlacht bald gewonnen habe. Yeah.

Meine Waffen? Neben viel trinken (Tee!), schlafen und frischer Luft setze ich voll auf Medizin zum löffeln. Suppe. Und Porridge. Das tut nicht nur gut, das schmeckt auch einfach richtig lecker. Was wiederum bestimmt zur Genesung beiträgt.

So eine heisse, scharfe Tomatensuppe (zum Beispiel mit Ingwer) hilft bei verstopfter Nase und wärmt so richtig schön von innen.
Hühnersuppe ist so gesund wie ihr Ruf. Und wirklich gar nicht so schwer selbst zu kochen.
Und für ein bisschen Exotik und Abwechslung im Suppenaltag sorgt etwa eine Linsensuppe mit Kokosmilch.
MMmmmhhh, ich glaube, ich koche gleich noch einen Topf Suppe…

Um morgens direkt gut in den Tag zu starten und die lauernde Grippe schon früh in ihre Schranken zu weisen, setze ich am liebsten auf Porridge mit Honig und Obst. Warm, lecker, Vitamine. Eine gute Kombination!

Und so koche ich mir mein aktuelles Lieblingsfrühstück:

Eine halbe Tasse Haferflocken und eine Tasse Wasser in einen Topf geben. Einen halben Esslöffel Kokosnussöl, eine Prise Zimt und etwas gemahlene Vanille zugeben und aufkochen. Manchmal (wenn mir einfällt, dass ich noch welche im Haus habe) gebe ich noch einen Esslöffel gemahlene Mandeln dran. Lecker! Nach Geschmack mit mehr oder weniger Honig süßen (auch wenn ihr Honig nicht so gerne mögt, denkt daran, wie gut er bei Kratzen im Hals hilft). Das ganze in eine hübsche Schale füllen und mit Obst krönen. Ich mag mein Porridge besonders gern mit Himbeeren (im Winter greife ich auf tiefgekühlte zurück) oder Granatapfelkernen. Doch auch mit Banane, Apfel oder Birne schmeckt der Haferbrei richtig lecker.

Und nun habe ich Appetit auf Porridge. Und Suppe. Ich setze schon mal einen Topf auf und entscheide mich dann beim Kochen… ;)

Blogmas. // Montag.

Kein vorzeigbares Bild zustande gebracht, Internet funktioniert auch nur alle paar Minuten mal und ich fühle mich nach wie vor grippig. Könnte den ganzen Tag schlafen. Wenn da nicht der Rotwein Mops wäre, der sehr vehement nach Beschäftigung verlangt.

Ein typischer Montag eben.

Trotzdem hatte ich einen schönen Tag. Einfach, weil ich es wollte. Ich habe mit Newton gekuschelt, Doughnuts gegessen, Tee getrunken, gesnoozelt und jede Menge Inspector Barnaby geguckt. (So wie jetzt grade auch.) Mein persönlicher Superschurke hat mir ein paar Zeitschriften mitgebracht und sorgt dafür, dass der Tee-Nachschub nicht abreisst (deshalb gewinne ich nie im Lotto oder so, ich habe ja schon den Ehegattenjackpott geknackt #genuggesülzt).

Es wäre so einfach, mich hier einfach hin zu setzen und zu jammern, dass alles doof ist (Das Wetter! Die Telekom! Newtons tolle fünf Minuten! Halsweh! Müde! Pipi! Kalt! Zu viel Schokolade! Zu wenig Schokolade! Krumme Zehen! Kopfweh!…).
Aber, nachdem ich mich einmal dazu entschieden hatte keinen doofen Tag zu haben, war das alles nur noch halb so wild. Gibt ja immer auch ganz viel, was nicht doof ist. Ganz einfach, eigentlich.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in diese Woche, in der bestimmt auch ein bisschen was doof ist, aber ganz viel gar nicht doof ist und deshalb ist eigentlich auch alles gut! Und falls doch wirklich alles doof ist, dann dürft ihr nicht vergessen, dass jetzt alles nur noch besser werden kann.

Blogmas. // Gesundheit!

Zitrusfruechte

Einen schönen zweiten Advent (gehabt zu haben)!

Ich fürchte, es hat mich erwischt. Ich habe das ungute Gefühl, so richtig krank zu werden. Uarghs. Das kommt mir natürlich überhaupt nicht recht. Könnt ihr euch bestimmt denken. Heute war nicht einmal mein Sonntags-Sport drin, das muss was heissen. Mittlerweile ist mein Sport am Sonntagmorgen nämlich etwas, worauf ich mich wirklich freue. Noch mehr freue ich mich nur auf das Croissant, das ich mir auf dem Heimweg hole. Heute gab es nichts davon.

Ich fahre also das volle Gegenprogramm: Frisches Obst, heisser Tee, frische Luft und Hundesabber (hilft! ehrlich!). Und ganz, gaaaaaanz viel schlafen. Bei dem trüben Wetter heute war das überhaupt kein Problem.

Was macht ihr, wenn ihr krank werdet? Immer raus mit den Hausmittelchen und Geheimrezepten, ich bin für jede Hilfe dankbar ;)