Riech‘ dich später.

Selfie vor dunklem Hintergrund

Es gibt Düfte, die einen sofort an bestimmte Menschen denken lassen. So jemand wollte ich immer sein, bin aber wie mit allem viel zu sprunghaft und inkonsequent, ein Parfüm so lange zu tragen, dass es zu „meinem“ Parfüm werden könnte. Es gibt jedoch eine Duft-Kombination, der ich seit vielen Jahren treu bin, auch wenn ich immer wieder mal etwas Neues probiere.

Parfüms von Kiehl's

Ich trage die Düfte von Kiehl’s schon so lange und so gerne, dass ich eben leichte Panik verspürte, als ich feststellte, dass „Vetiver and Black Tea“ mittlerweile gar nicht mehr hergestellt wird. Mit dem Rest in der Flasche werde ich ab sofort also gut haushalten. Da ich es am liebsten in Kombination mit Original Musk benutze, brauche ich zum Glück auch gar nicht viel. Diese Kombination liebe ich das ganze Jahr über, aber spätestens im Herbst kehre ich etwaigen Experimenten den Rücken und kehre zu ihr zurück.

American Cream Parfüm

Bisher zumindest. Denn Anfang des Jahres habe ich noch eine Flasche des limitierten „American Cream“ Parfüms von LUSH ergattern können. Es riecht genau wie der Conditioner-Klassiker. Aber gleichzeitig auch irgendwie anders. Noch besser. Ich hoffe inständig, dass es zu Weihnachten noch einmal rausgebracht wird. Bis dahin benutze ich es nur zu besonderen Anlässen. Und wenn ich eine kleine Aufheiterung brauche.

WWET // Kleiderschau – Hallo September!

WWET – Was würde Ellen tragen.

Schwarze Hose, schwarzes Shirt, Wuschelkopf

#WIW – „What I wore“. Also eine visuelle Zusammenfassung dessen, was ich in der letzten Woche so getragen habe. Das meiste davon fällt, wenig überraschend, unter „Atheleisure Wear“, allerdings weniger aus modischen Gründen, denn aus purer Bequemlichkeit (und ein Mal war ich tatsächlich beim Sport). Das ist definitiv etwas, woran ich arbeiten möchte. Sowohl die Sache mit dem Sport (sollte öfters vorkommen), als auch die Sache mit den Rumgammelsportklamotten (sollten seltener vorkommen). Jedenfalls, hier kommt meine Woche im Rückblick:

Black on black und weiße Schuhe

Montag: Auf dem Plan standen ein paar Erledigungen und ein Besuch auf dem Spielplatz. Auftritt bequeme Hose in Dreck-unempfindlichem Schwarz und rumturntaugliche Schuhe*. Es war noch warm genug für mit ohne Jacke rauszugehen. Ja, das ist grammatikalisch vollkommen korrekt. ISCHSCHWÖRE.

KuHoKuPo

Dienstag: No more T-Shirt-Wetter. Und eigentlich auch kein kurze-Hosen-Wetter. Da wir den Tag aber mit Rumkramen zuhause verbracht haben, war die kurze Hose schon ok. Dazu ein Thermo-Shirt und ein dicker Pullover. Menschen wie meine Mutter halten dies für die bekloppteste Kombination aller Zeiten. Ich halte es für fabelhaft.

Latzhosenliebe

Mittwoch: Ich bin mir tatsächlich nicht mehr so sicher, was wir Mittwoch gemacht haben. Wahrscheinlich mussten wir wieder irgendwas einkaufen. Ganz sicher bin ich mir hingegen, dass ich genau dieses Outfit bald wieder tragen möchte. 10/10

KuHoKuPo II

Donnerstag: Wiederholungstäterin. Sorry, Mama. Und zur allgemeinen Beruhigung: Als wir das Haus verlassen haben, trug ich statt Sweatshorts eine „richtige“ Hose. Hatte da nur keine Zeit für Beweisfotos, also muss mein Wort in dieser Sache jetzt genügen.

Sporty Spice

Freitag: Ich war beim Sport!! Und so, wie mein Muskelkater heute noch beisst, habe ich an dem ganzen Tag nichts anderes gemacht als jede Menge Sport. War aber tatsächlich nur ein bisschen Sport und viel… Nichtsport. Outfittechnisch habe ich mich für meinen ersten Fitnessstudiobesuch seit drei Jahren an sicheres Schwarz gehalten. So kam hinterher meine knallrote Rübe auch besonders gut zur Geltung.

Rentnerbeige

Samstag: Nicht mit auf’s Bild geschafft hat es meine nicht minder farblose Strickjacke, weshalb ich meinen Musemsausflugslook schlicht mit „Rentnerbeige“ betitelte. Was mich (über einige gedankliche Umwege) zu folgender Frage bringt: Was ist das Gegenteil zu #allblackeverything? Papageienbunt oder Weiß auf Weiß?

Black riding Hood

Sonntag: Jogginghose. „Jogging“ Hose. Aufdemsofalieghose klingt einfach nicht so gut. Alternativ wäre auch „Stroopwafelkrümelfängerhose“ korrekt. Call Vogue.

Soviel zur ersten Septemberwoche des Jahres 2019, modisch gesehen. Ich möchte hiermit feierlich schwören, dass man mich nie wieder in Jogginghose sieht. Also, zumindest nicht in der von heute, die ist nämlich kaputt. Zu hart rumgelegen.
Aber mal im Ernst: Mein nächstes WIW wird weniger athleisure-isch. Vielleicht.

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Sporty Spice.

Sportzeug

Ich war gar nicht mal so unfit. Und dann kam Junior. Kind da, Zeit für Sport? Weg. Und dann war’s das mit der Fitness.

Auf die Veränderungen in der Schwangerschaft war ich vorbereitet. Auch darauf, dass die Rückbildung ihre Zeit braucht. Aber wie sehr mein neuer Lebenswandel meinen Körper und mein Körpergefühl verändert hat, dass haut mich grade etwas um. Und weil ich mittlerweile eine echt schlappe Hacke bin, ist es ziemlich leicht, mich umzuhauen.

Nicht, dass etwas verkehrt daran wäre, eine schlappe Hacke zu sein. Aber ich sehe mich einfach nicht so, egal wie sehr ich mich damit anzufreunden versuche. Es sind nichtmal die zwei Kleidergrößen, die ich nach (ja, wirklich allein in den zwei Jahren danach) Juniors Geburt zugenommen haben. Obwohl ich auch davon immer wieder überrascht bin, weil ich in meinem Kopf noch immer anders aussehe, mich anders anfühle. Es fehlt mir einfach, mich fit zu fühlen.

Alle Versuche, zuhause zu trainieren, scheiterten an Junior. Und dem inneren Schweinehund, der beim Anblick des Sofas einfach nicht anders kann, als sich darauf zu legen. Also habe ich nach langem „soll ich?“ endlich wieder eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio beantragt. Grade eben. Vom Sofa aus. Ich war früher immer gerne dort und ganz ehrlich? Ich freue mich schon darauf, da demnächst wieder so richtig abzuschalten, während ich meinem Training nachgehe. Ich meine, das war ja schon vor dem Kind eine willkommene Auszeit für mich, wie gut wird das wohl jetzt tun?!

Bleibt nur noch die Frage, wann „demnächst“ wohl ist. Denn eines, das muss ich auch noch trainieren, ganz ohne Studio: Zeitmanagement mit Kleinkind. Aber ich bin mir sicher, auch dafür gibt es Kurse…

Diesen Herbst…

Herbst Schattenspiel

…will ich in meinen liebsten und besten Anziehsachen über den Spielplatz turnen. Blätter und Kastanien sammeln. Nochmal durch die Heide laufen (und diesmal mehr Fotos machen). Ich will Crumble über Crumble backen. Endlich ein Kleid finden, in dem ich mich nicht verkleidet fühle. Taboo* zu Ende gucken. Und mit Vikings* anfangen. Ich will eine Reise machen. Den Handarbeitskorb wieder rausholen. Picknicken. Auch bei schlechtem Wetter raus gehen. (Aufhören, Regen „schlecht“ zu nennen.) Mehr kochen. Mehr Wein trinken. Mehr Wein trinken beim Kochen. Ich will einen Roadtrip machen. Und öfter mal was anderes tragen als Sneaker. Mit meiner Mama durch Köln bummeln und bei Stanton ein Stück Quiche essen. Selber eine Quiche backen. Äpfel pflücken. Meine Begeisterung für schottische Krimis* über Shetland hinaus erweitern. Und einfach und überhaupt einen schönen Herbst haben.

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Die Füße im Sand…

Mit Junior auf dem Spielplatz

Immer wieder lese und höre ich, dass Eltern Besuche auf dem Spielplatz doof finden. Und was die allermeisten Spielplätze angeht, kann ich das voll verstehen. Zum Glück haben wir direkt bei uns um die Ecke einen guten Spielplatz, der so gar nicht doof ist. Zumindest nicht für kleine Kinder und müde Eltern.

Junior auf dem Spielplatz

Für ältere Kinder ist der sicher grottenlangweilig. Aber wenn man erst zwei ist, dann reicht eine Hand voll Spielgeräte, eine Portion Sand und etwas Platz zum rennen vollkommen aus, um sich über Stunden zu beschäftigen. Wirklich. STUNDEN.
Und ich kann es da auch lange aushalten. Mit einem kleinen Picknick und einem großen Kaffee. Oder auf der Schaukel. So ganz langsam kommen wir sogar an den Punkt, an dem ich es mit einem Buch versuchen könnte.

Auf der Rutsche

Unser Spielplatz liegt hinter einer Reihe Einfamilienhäuser, zwischen ruhigen Gärten und einem Weizenfeld. Rundherum stehen Bäume, es gibt nur zwei Wege hinein und man hat jederzeit alles im Blick.
Und weil unser Spielplatz so versteckt liegt, für große Kinder super lahm ist und wir in einem eher abgelegen Ortsteil wohnen, haben wir ihn oft ganz für uns allein. Selbst wenn dort mal viel los ist, ist es noch immer ruhig, verglichen mit dem Spielplatz im Park, auf dem am Wochenende weder Junior noch ich Spaß haben, weil es uns einfach zu laut und zu voll ist.

Spielen im Sand

Nein, unser Spielplatz ist toll. So toll, dass ich wirklich gerne hingehe. Und ich hoffe, dass das Kind auch noch ganz lange gerne hingeht, bevor es ihm irgendwann zu langweilig wird, stundenlang mit einem Stock im Sand zu spielen.

Schichten.

Interior Design

„Oger sind wie Zwiebeln… sie haben Schichten.“ Ich mag Zwiebeln. Und Oger. Und Schichten: Lasagne. Bodenprofile. Tiramisu. Nachtschicht. Zwiebellook.

Vor Kurzem habe ich noch einen anderen Fall gefunden, in dem ich Schichten wirklich wunderbar finde. Unbewusst habe ich das in der Vergangenheit sicherlich schon angewandt, aber erst seit ich Abigail Ahern auf Instagram folge, lege ich auch beim Dekorieren zuhause ganz bewusst Schichten übereinander. Teppich auf Teppich, Bilder über Bilder, Kissen auf Kissen auf Kissen. Ich stelle Bilder vor Bücher und Bücher vor Bilder. Für manche mag das ein alter Hut sein, und wie gesagt habe ich das früher schon gemacht, aber jetzt spiele ich plötzlich ganz bewusst damit. Probiere rum, füge noch eine Schicht hinzu, denke in größeren Dimensionen.

So wie bei den gerahmten Bildern an meinem Schminktisch. Ein Bild vor ein anderes Bild lehnen, das an der Wand hängt? Hätte ich vorher nicht unbedingt gemacht. Und ist bestimmt auch nicht jedermanns Sache. Aber ich liebe diese Ecke im Schlafzimmer jetzt wieder sehr, nachdem sie mich vorher schon lange nicht mehr umgehauen hat. Und ich bin noch nicht einmal fertig damit. Wobei. „Fertig“ bin ich mit sowas ja nie. Alles ist immer im Wandel. Aber das ist ein Thema für einen ganz eigenen Blogpost. Oder fünf.

Septemberkind.

Selfie von Ellen

Wir haben Herbst. Meteorologisch gesehen. Und gefühlt auch ein bisschen. Als wäre es geplant gewesen fielen die Temperaturen pünktlich zum ersten September von „Flatterkleid ist noch zu viel“ auf „Och, vielleicht mal eine lange Hose suchen“. Ich hätte es mir nicht schöner wünschen können.

September, das ist mein Geburtstagsmonat. Vielleicht mag ich ihn deshalb so gern. Das Ende des Sommers, den beginnenden Herbst, die September Issues der Magazine, dieses „Zurück zur Schule“-Gefühl, auch wenn ich da schon lange nicht mehr hin gehe. Vielleicht liegt mir der Herbst aber auch einfach. Mit seinem Zwiebellookwetter, den leuchtenden Farben, Kürbissuppe und Zimt im Kakao.

Womit mein Wunschzettel auch schon ganz gut zusammengefasst wäre. Denn was könnte ich mehr wollen, als so einen richtig tollen Herbst mit allem drum und dran? Eine teure Handtasche? Eine nicht ganz so teure Tasche? Parfüm. Und Dinosaurierlektüre*. Und eine Strickjacke – fertig gestrickt.

Aber so ein richtig schöner Herbsttag, das wäre im Grunde schon genug. Mit Kakao, Kuchen und einem Ausflug zur Flohmarkthalle. Und einem guten Film* am Abend.

Was ich ausser Älterwerden diesen Herbst vor habe?

+ mehr fotografieren
+ Twin Peaks gucken
+ 1 Million Crumble backen
+ Kastanien sammeln (auch 1 Million)
+ die Hecke im Garten schneiden (oder mag das wer übernehmen?)
+ das Haus ausmisten
+ meine Kürbissuppe perfektionieren
+ mehr lesen
+ öfter in’s Museum gehen

Und mit dem „mehr lesen“ fange ich auch sofort an. Nachdem ich den letzten Band der Shetland-Reihe von Ann Cleves* am Wochenende fertig hatte, versuche ich es jetzt mit den Shetland Sailing Mysteries von Marsali Taylor*. Wobei mir übrigens noch etwas für meinen Wunschzettel einfällt: Eine Reise zu den Shetland Inseln.

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Sommersachen.

Sommersachen

Sonnenschein, gute Gesellschaft und ein nettes Plätzchen im Schatten – was braucht es mehr für einen richtig guten Sommer? Ich sage es euch:

Eine weiche Picknickdecke*, auf der man es sich mit seiner guten Gesellschaft bequem machen kann. Und Snacks, natürlich! Eisgekühlte Melone mit etwas Meersalz, kalte Grapefruit mit braunem Zucker oder einem Stück Tomaten Tarte.
Den Soundtrack liefern die Beach Boys. Oder The Kinks, deren Song Apeman* für mich heute so aktuell ist wie zu seiner Veröffentlichung.
Wenn der Himmel zum Wolkengucken einfach zu wenig Wolken bietet, dann ist eine spannende Lektüre nicht verkehrt. Junior und ich können uns momentan problemlos auf das „Now Playing“ Wimmelbuch* einigen (vielleicht, weil es sich eigentlich an Erwachsene richtet und ich selbst Stunden damit verbringen könnte…). Davon ab ist die Romanvorlage* zu „Good Omens“* auf meiner Leseliste nach ganz oben gerückt, nachdem wir die Serie innerhalb kürzester Zeit durchgeguckt hatten.
Kein Sommer ohne Eiskaffee – vollkommen egal, ob es sich um hippen Cold Brew handelt, fancy Kaffeeeiswürfel in kalter Kokosmilch oder der kaltgewordene Kaffee vom Morgen einfach über Eis gekippt wird. Mehr braucht es für mich nicht, um einen guten Sommer noch besser zu machen. Oh, nur die Sonnencreme* nicht vergessen!

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Sommer ist.

Es kam der erste Juni und mit ihm kam der Sommer. Heiße Steinplatten unter den Füßen, die Rolläden am Mittag runter lassen, nach dem Grillen abends noch lange draussen sitzen, nachts die unnütze Decke aus dem Bett treten. Wie jedes Jahr weiß ich nicht so recht, was ich anziehen soll, wenn lange Hosen und Turnschuhe zu warm sind, um noch angenehm zu sein. Wie jedes Jahr vermeide ich also Hosen und Schuhe, wo es nur geht.
Doch ich habe noch mehr vor, im Sommer 2019. Ich will nicht sagen, dass hier meine Bucket List kommt…

…aber hier kommt meine Bucket List:

+ alle Badeseen der Region testen
+ eine Million Kugeln Eis essen (das würde eine Million Euro kosten, ich sollte das crowdfunden oder so)
+ etwas Gescheites zum Anziehen finden
+ eine Sommer Playlist zusammenstellen
+ keinen Sonnenbrand bekommen!
+ endlich zum Fiege Kino Open Air gehen
+ lesen, stapelweise
+ nicht ausflippen, weil die Zeit zu schnell vergeht
+ mehr Musik hören
+ eine andere Go To-Frisur als den „wilden Knödel“ finden
+ an’s Meer fahren
+ auf ein Konzert gehen
+ noch mehr Eis essen

Ich will ja nicht angeben, aber was das mit dem Eisessen angeht bin ich auf einem ganz guten Weg.

Ein Spaziergang. // San Francisco.

Vom Großstadtgewimmel durch ein bisschen Italien über den Hügel bis an den Strand. In San Francisco kann man alles in einem einzigen Spaziergang erleben.

San Francisco zu Fuss

Den Kaffee für unterwegs lässt man sich vom freundlichen Roboter im Cafe X im Financial District ausschenken. Zwischen den sehr fitten, sehr beschäftigten, sehr gut verdienenden jungen Leuten durch geht es zur Transamerica Pyramid und dann die Columbus Avenue hoch. Die Hochhäuser werden bald von den bunten Fassaden abgelöst, für die San Francisco berühmt ist.
Die Straße führt einen direkt durch Little Italy, vorbei am legendären City Lights Bookshop und Restaurants mit fabelhaften Namen wie The Stinking Rose. Wer die Muße hat, der kann sich wunderbar in einem davon niederlassen und das Treiben auf der Straße beobachten. Wem es aber in den Füßen juckt, immer weiter zu laufen, der macht nur einen kurzen Zwischenstop bei Molinari Delicatessen, um sich mit einem Sandwich für ein Picknick am Strand einzudecken.

Lunch von Molinari

Das Pastrami Sandwich kann einiges! Dazu noch ein paar Oliven und andere Antipasti einpacken und weiter geht es, die Straße runter bis man hinter’m Fisherman’s Wharf raus kommt. An der Jefferson Street findet man den nächsten Kaffee oder ein Ben & Jerry’s, jeweils „to go“, denn der Aquatic Park direkt neben dem Hyde Street Pier ist der perfekte Platz für eine erste kleine Pause. Mit den Füßen im Sand kann man dort den Schwimmern in der Aquatic Cove zuschauen, die vom Dolphin Swim & Boat Club aus in’s Wasser gehen.

Das Meer zur Rechten geht es weiter, ein kleines aber gemeines Stück bergauf, am Aquatic Pier vorbei, bis sich vor einem der Great Meadow Park am Fort Mason eröffnet und man durch die Bäume einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge hat. Im Park geht es entspannt den Hügel wieder runter, natürlich nicht ohne die vielen Hunde zu bewundern, die durch die Anlage tollen.
Wer noch Wasser oder Snacks braucht, der lässt Fort Mason am Ende des Parks rechts liegen und überquert die Straße Richtung Safeway, ansonsten bleibt man am besten direkt auf dem San Francisco Bay Trail, der einen direkt am Yacht Hafen vorbei führt. Alternativ kann man auch auf dem breiten Gehweg am Marina Boulevard bleiben und davon träumen, in einem der Häuser mit Meerblick zu wohnen.

Am Ende des Yacht Hafens geht es rechts am Yacht Club etwas versteckt auf einen Pier, auf dem man den Marina District Leuchtturm findet und an dessen Ende eine Wellen Orgel sehr seltsame Musik macht.
Geht man jedoch weiter Richtung Golden Gate Bridge, passiert man zunächst einen kleinen Park mit Toiletten-Häuschen und Picknick-Ecke. Letztere ignoriert man aber, denn bis zum Ziel ist es jetzt nicht mehr weit. Ganz nah am Meer entlang wird der Weg langsam sandiger…

Crissy Field Beach San Francisco

…bis sich vor einem Crissy Field Beach erstreckt. Mit einem herrlichen Blick auf die Golden Gate Bridge und das gegenüberliegende Ufer.
Zeit, die Schuhe auszuziehen, die Füße im Pazifik abzukühlen und die mitgebrachten Snacks auszupacken. So kann man gut den Rest des Tages verbringen, oder?
Alternativ kann man auch den Bay Trail bis zum Torpedo Wharf weiterlaufen und im Anschluss die Golden Gate Bridge überqueren. Zurück geht es am bequemsten per Uber. Oder eben zu Fuß, wenn die Füße noch können.