WWET // Wilde Maus.

WWET – Was würde Ellen tragen?

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Ein Strauß Rosen vom weltbesten Superschurken.

Wenn ich schonmal meine geliebte Gute-Laune-Micky-Maus-Geburtstagsjacke anziehe, dann ist das doch ein ganz klarer Fall für einen neuen Beitrag in der Reihe Was würde Ellen tragen, oder?

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An meinem Geburtstag habe ich (nicht nur) optisch die Wilde Maus gegeben. Wie? Ihr kennt die Wilde Maus nicht? Dann ab auf die nächst größere Kirmes mit euch. Da steht dann irgendwo eine nicht besonders große, aber auch nicht besonders kleine Achterbahn mit ein paar Hügeln und sehr vielen Kurven. Das ist die Wilde Maus.

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Diese Jacke gab es vor so einigen Jahren mal beim h&m.
Für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Ich mein, wie kann man diese Jacke nicht lieben? Ein bisschen gaga, ein bisschen schwarz-weiß, ein bisschen kurze Ärmel. Ein bisschen sehr toll.
Ein bisschen behämmert und sehr albern sagt mein Mann. Was ein untrügliches Zeichen ist: Diese Jacke muss einfach gut sein.

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In diesem Jahr habe ich endlich das Pony bekommen, das ich mir schon so lange gewünscht habe! (Ich versichere euch, bei den Aufnahmen zu diesem Post wurde kein Newton verletzt oder tatsächlich als Reittier missbraucht. Na gut. Aber nur für eine kleine Runde.)

Von der auffälligen Mäusejacke einmal abgesehen, bin ich meiner Uniform auch an meinem Ehrentag treu geblieben. Dunkle Skinny-Jeans und ein T-Shirt, mehr brauche ich nicht zum glücklich sein.
Wie ich es schaffe, mich mit derart schlichten Klamotten nicht zu langweilen (etwa, indem ich eine bekloppte Jacke dazu anziehe…) und warum fast mein gesamter Kleiderschrankinhalt nur noch aus solchen Basics besteht, dazu erzähle ich euch demnächst mehr.

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Wer jetzt auch so eine tolle Jacke haben will, der hat leider ein bisschen Pech, denn die gibt es schon lange gar nicht mehr. Vielleicht tröstet euch diese Micky-Tasse ein bisschen darüber hinweg?
Ihr könnt euch aber auch einfach ein buntes Tischtuch in Superheldencapemanier überwerfen. Das funktioniert genauso gut und sorgt im Handumdrehen für gute Laune. Bei euch und vor allem bei euren Mitmenschen.

28 // Und kein bisschen weiser. Oder?

28-Blumen

Ein Blumenstrauß aus Mamas Garten.

Ich würde auf alle Geschenke der Welt verzichten, wenn ab sofort jedes meiner Wochenenden so schön wäre, wie das vergangene.
Statt wie sonst noch drölfzig offene Punkte auf unserer To Do-Lise gleichzeitig abzuhandeln und zwischendurch vor dem Fernseher zu versacken, haben wir uns mal wieder Zeit genommen für die schönen Dinge im Leben.
Gutes Essen, ein Ausflug in den Wald, mitten am Tag auf dem Bett liegen und mit Newton kuscheln.
Familie, Freunde und Kuchen.

28-Kuchen

Den Schoko-Kirsch-Kuchen habe ich am Samstag selbst gebacken, das wäre fast ein bisschen wie Meditation gewesen, hätte nicht alle zwei Minuten das Telefon geklingelt. Letzteres war aber auch gar nicht mal so übel, waren am anderen Ende der Leitung doch meist Menschen, die mich gern haben. Und die ich gern habe.
Zusätzlich zu dem Schokokuchen hat meine Mama auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin. gestern noch einen Pflaumenkuchen mitgebracht. Selbstgebacken, mit Pflaumen aus dem Garten (ja, der Garten meiner Mutter ist eine herrliche kleine Wunderwelt).
Der Kuchen war so lecker, dass ich die letzten beiden Stücke grade eben gut vor etwaigen Kuchendieben versteckt habe. In meinem Bauch.

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Meinem Mann fiel auf, dass ich jedes Jahr zu meinem Geburtstag meine Micky Maus Jacke aus dem Schrank krame.
Ich wundere mich ein bisschen, dass ich die nicht viel öfter anziehe. Diese Jacke hat nämlich magische Kräfte: Sie macht gute Laune. Oder sorgt, beim Mann zumindest, für anhaltende Belustigung.

Jetzt ist es Montag, die Jacke ist in der Wäsche, der Kuchen ist verputzt und alle Gäste sind längst wieder nach hause gefahren.
Mir bleibt ein kleiner Berg Geschenkpapier und der Vorsatz, mich in meinem nächsten Lebensjahr endlich auf’s Wesentliche zu konzentrieren. Was genau das ist, das muss ich aber erst noch heraus finden.

Momentaufnahme. // Scherben bringen Glück.

Momentaufnahme

Ihr wisst ja: Der Teufel macht immer auf den dicksten Haufen.
Das kann dann so aussehen, dass ausgerechnet an dem Morgen, an dem ich zwischen Hausputz, Arbeit und Sport noch schnell zum Frisör will, es einen lauten Knall tut und das Wohnzimmerfenster plötzlich von einem schnieken Muster geziert wird.

Was war passiert? War es ein Vogel? War es ein Flugzeug? Nein, und Superman war es auch nicht. Laut Glaser handelt es sich wahrscheinlich um das unglückliche Zusammenspiel zwischen thermischer Spannung im Glas und einer nicht korrekt angebrachten Schraube im Fensterrahmen (Also, nicht dass einer meint, ich hätte in den Fensterrahmen gebohrt – innen im Rahmen sind wohl Schrauben, die das ganze fixieren und ausgerechnet diese eine ist wohl nicht richtig angebracht. Oder so.).
Ein neues Fenster in der Größe muss natürlich erst noch gebaut werden, wir leben hier also momentan mit Sprung in der Schüssel Scheibe. Offenbar bleibt uns unser Indianerfriedhof auch im Haus treu. Sind zufällig Schamanen anwesend?

Fenster hin, Frisörbesuch abgeblasen. Zum Glück gibt es Mützen. Oder Papiertüten.

Man könnte jetzt meinen, dass ich über diese Dinge ein wenig verzweifelt wäre. Besonders angesichts der Tatsache, dass ich für meinen Geburtstag am Samstag (Zaunpfahl…) sowohl das Haus (und zwar inklusive aller Fenster) als auch mein Haupt gerne auf Vordermann gebracht hätte. Ihr wisst schon. Gäste.
Aber ganz ehrlich? Juckt mich alles nicht so sehr. Und das hat verschiedene Gründe:

Erstens kommen nur sehr, sehr wenige Gäste und alle vier werden sicher damit fertig, dass das Fenster kaputt und mein Haar nur so semioptimal ist. Da bin ich mir sicher.
Zweitens habe ich meinen Superschurken an meiner Seite und wir haben ausreichend Erfahrung in solchen Dingen. Besonders darin, dass meine Haare nicht sitzen.
Drittens haben wir genug Schokolade im Haus.
Viertens muss ich das Fenster jetzt nicht mehr putzen.
Fünftens gibt es einiges, was uns abgesehen von Frisuren und Fenstern momentan beschäftigt.

Und sechstens (was auch einen Großteil von fünftens ausmacht) sind wir unter die Sportler gegangen. Ha. Da guckt ihr, ne?
Das kam so: Der Mann will an seine Karriere als Footballspieler anknüpfen.
Jetzt hat er aber seit ziemlich langer Zeit kein Football mehr gespielt und deshalb muss er jetzt ganz schnell ganz fit werden. Und weil das ein ziemliches Unterfangen ist und ich eine gute Frau bin, mache ich mit. Also, nicht bei dem Football. Aber beim Fitwerden.
Das motiviert nicht nur den Man, sondern sorgt auch dafür, dass ich irgendwie entspannter bin. Muckis kriege ich davon hoffentlich auch. Und gesund ist Sport ja sowieso. Ein Wundermittel, quasi.

Und weil so viel Sport auf schlappe Muskeln für Muskeltkater sorgt, schleppe ich mich jetzt in die frisch geputzte Badewanne.

Zauberzeug. // Lippenpflege von Nuxe und Avène.

Zauberzeug-Lippenpflege

Es soll ja Leute geben, die ihr Leben lang komplett ohne Labello und Co auskommen.
Ich jedenfalls gehöre nicht dazu. Ohne Lippenpflegestift gehe ich nicht vor die Tür. Und ohne Creme auf der Schnute gehe ich nicht ins Bett. Ich habe einen Mund, mit dem ich den Spargel quer essen kann, da ist die richtige Pflege überlebenswichtig. Kein Wunder also, dass ich mich durchaus als eine Art Connaisseur in Sachen Lippenpflege bezeichnen würde.

Ich habe sie alle durch. Blistex, EOS, Nivea, Labello, Bebe, Burt’s Bees, The Body Shop… Ich habe Produkte aus der Apotheke probiert und selber Cremes zusammen gerührt.
Vor einiger Zeit fand ich dann den ersten heiligen Gral der Lippenpflege, den Cold Cream Lippenbalsam von Avène.
Während meine Lippen normalerweise schneller rissig werden als mein Geduldsfaden beim Versuch, ein Bahnticket zu kaufen, habe ich mit dem Zeug sogar im Winter keinerlei Probleme mit spröder Haut.

Man sollte also meinen, dass mich für den Rest meines Lebens keine zehn Pferde dazu bringen könnten, von meiner Geheimwaffe abzulassen. Nun sind Beauty Blogger offenbar überzeugender als Pferde und nachdem ich auf einschlägigen Blogs und Youtube-Kanälen immer wieder von diesem Rêve de Miel Zeug von Nuxe hörte, gab irgendetwas in mir nach, ging in den Laden und kaufte nicht nur den Balsam im Tiegel sondern auch noch einen Pflegestift für die Handtasche. Zum Glück, denn die beiden Produkte sind mindestens genauso gut wie der Cold Cream Balsam!
Manchmal gibt es also wider Erwarten mehrere heilige Grale (oder Grals? Gralse? Gralae? Grali?!) und ich habe es geschafft, sie alle zu finden.
Ich bin also quasi der Indiana Jones unter den Lippenpflegegelehrten.

Manch einer behauptet übrigens, dass andere Produkte doch viel besser funktionieren. Pah! Ich, als Connaisseur und quasi Indiana Jones werde es ja wohl wissen müssen. Oder?
Gehört ihr etwa auch zu denen, die auf die gute alte Nivea Creme schwören? Kokosnussöl? Butter?!

Sonntag. // Siebter September.

Sonntag-siebter-September

Normalerweise sind wir an Sonntagen ja stinkfaul. Wir lassen das Formel 1 Rennen laufen und snoozeln gepflegt eine Runde auf dem Sofa. Wir lesen ein Buch, oder auch zwei. Wir kuscheln und gucken Serien bis zum umfallen.

Heute war das ein bisschen anders. Aber nur ein bisschen.
Zuerst war der Mann heute morgen beim Sport.
Gut. Das kann vorkommen, auch Sonntags. Dann habe ich, fleißigfleißig!, meine ganzen Make-Up-Pinsel gewaschen.
Anschließend sind wir mit Newton nicht etwa um den Block gegangen, sondern haben uns mit Nina, Mio und dem F. in Mülheim auf der Hundewiese getroffen. Da sind wir dann hinter unseren Vierbeinern her kreuz und quer über die Wiese getapert und haben diverse Hunde- und Herrchenbekanntschaften gemacht, bis es Newton irgendwann zu warm wurde und er es sich mitten im Weg bequem machte. Krieg mal so eine Bordeaux Dogge im Sitz Liegestreik zurück zum und vor allem ins Auto!
Nachdem meine Kerls sich beide ausgiebig körperlich betätigt hatten, konnte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und bin zuhause direkt in meine Joggingschlappen gestiegen und losgelaufen. Und zwar die große Runde!

Heute habe ich mir das In-der-Badewanne-rumdümpeln und ein bisschen Rumliegen-und-lesen wirklich redlich verdient.

Lieblinge. // Wunschdenken.

Newton-Aüfelschnuere

Mmmmm, Apfelschnüre! Aber keine Sorge, die habe ich ganz alleine gegessen. Monsieur Newton musste sich mit einem Hundeleckerchen begnügen.

In etwa eine Woche ist es so weit: Ich habe Geburtstag!
Grund genug, der Phantasie mal wieder freien Lauf zu lassen und einen bescheidenen Wunschzettel zu schreiben.

Nicht, dass ich ernsthaft erwarte, sonderlich viel davon geschenkt zu bekommen. Genau wie im letzten Jahr wünsche ich mir zwar wieder viel, spekuliere jedoch vor allem auf IKEA-Gutescheine (dann kaufe ich mir einen MAFFENS und einen HOVET und endlich einen STRANDMON, den ich aber in blau nicht mehr finden kann, weshalb ich vielleicht lieber nur einen EKTORP zu unserem POÄNG…)

Egal. Ein paar Wünsche, die habe ich immer in der Hinterhand und wann, wenn nicht zu meinem Geburtstag, kann ich sie mal ungestraft äußern.

Als da wären

+ Kuchen. Schokokuchen, Pflaumenkuchen, Sahnetorte.
+ H by Hudson Boots (ich müsste mich bloß noch entscheiden, welche genau…)
+ eine Armbanduhr
+ letzes Jahr wünschte ich mir noch die hammer teure Version von Diptyque, aber ganz ehrlich, die Lagerfeuerkerze von Muji riecht mindestens genauso himmlisch (ich liebe diesen Duft!) und ist dabei noch sehr bezahlbar
+ Blumen. Selbstgepflückt oder von Fleurop, ein einzelnes Röschen oder ein bunter Strauß – Egal.
+ eine neue Flasche Huile Prodigieuse
+ Eine warme Decke. Oder zwei.
+ auch in diesem Jahr wieder: eine neue Tasche von bookhou
+ ein Wochenende in London (hey, man wird doch wohl träumen dürfen!)
+ einen Besuch im Ruhrmuseum (in netter Begleitung natürlich!)
+ Moonrise Kingdom habe ich, fehlen die restlichen Filme von Wes Anderson, die es bisher gibt
+ die leckerste Handcreme aller Zeiten
+ eine handliche Kette
+ und nach wie vor fehlt mir ein hübsches, kuscheliges Paar Hausschuhe

Davon abgesehen bin ich aber wunschlos glücklich. Also. Weitestgehend.
Und wenn ich ehrlich bin, dann freu ich mich, wie jedes Jahr, am meisten über jeden, der an dem Tag einfach an mich denkt, auch ganz ohne Geschenke.

WWET // Männerabteilung.

WWET – Was Würde Ellen Tragen

WWET-Maennerabteilung

Nina hat es auf ihrem Blog kürzlich festgestellt: Wenn es um Klamotten geht, ist das Geschlecht Nebensache.
Soll heissen: Egal, in welcher Abteilung die Klamotte hängt – wenn es dir gefällt, zieh es einfach an.

Damit trifft sie bei mir natürlich (mal wieder) voll ins Schwarze.
Gehe ich shoppen, lasse ich mich nicht auf die Damenabteilung beschränken. Denn auch bei den Herren finden sich viele tolle Shirts, Pullover und Hemden. Nichtmal vor den Hosen mache ich Halt: Die viel beschworene Boyfriendjeans kaufe ich wenn überhaupt in der Männerabteilung.

Nun habe ich ja nicht gerade eine Figur, die sich auch nur entfernt als androgyn bezeichnen lässt. Passen die Sachen da überhaupt? Und wie die passen! Natürlich muss ich immer ein bisschen probieren, bis ich den richtigen Schnitt in der richtigen Größe gefunden habe, aber bei den Frauensachen muss ich das ja auch. Gerade bei Hemden komme ich mit den Modellen für Männer besser klar.
Damenmode ist oft auf Figur geschnitten. Nur leider meistens nicht meine, weshalb viele Sachen hier zu eng und da zu weit sind.

WWET-Maennerabteilung

Das schwarz-weiß karierte Flanellhemd habe ich bei Snipes gefunden. Natürlich in der Ecke für die Jungs. Die Ärmel sind ein klein wenig zu lang, weshalb ich sie einfach umkrempel. Ansonsten sitzt es in Größe M schön locker, ohne dabei wie ein Zelt zu wirken.

Über einem schlichten Top und zu kurzer Hose finde ich es perfekt für den Spätsommer. Nicht zu warm, nicht zu kalt und wenn die Sonne doch mal richtig knallt binde ich es mir einfach um die Hüfte. Ja, sowas mache ich.

Übrigens: Ich bin nicht besonders groß, aber so klein, wie es auf den Bildern den Anschein hat, bin ich auch nicht. Das kommt davon, wenn man den uninteressierten Riesen-Ehemann bittet, beim Einkaufen schnell ein paar Fotos zu knipsen. Daher auch der leicht belämmerte Gesichtsausdruck – im EDEKA-Parkhaus den Hampelmann machen ist einfach nicht meine Stärke. Noch nicht. Wir arbeiten dran.

WWET-Maennnerabteilung

Auch wenn ich mir ganz gerne die Nägel lackiere, ab und an gerne Röcke trage, hier neuerdings Beautyprodukte vorstelle und heimlich Alanis Morissette höre – im Herzen bin und bleibe ich ein Tomboy.

Hallo. // September.

Hallo-September

Huch, das ging aber schnell! So schnell, dass ich es gestern noch gar nicht richtig mitbekommen habe: Der September ist da.
Warum das so besonders erwähnenswert ist? Na, weil der September ein besonders schöner Monat ist.

Im September ist der Sommer alt und milde und der Herbst noch jung und frisch. Ein letztes Mal den fruchtigen Sommersalat genießen und im nächsten Moment die erste herzhafte Kürbissuppe der Saison kochen. Im Flur hängt schon die dicke, kuschelige Strickjacke und daneben stehen noch die Sandalen.
Im September kann man, mit ein bisschen Glück, alles haben.

Auch, wenn in diesem Jahr der August den Herbstanfang irgendwie vorweg genommen hat, nutze ich den September gerne, um mich auf die kälteren Jahreszeiten vorzubereiten.
Ich räume auf, putze die Fenster, sortiere die Schränke. Oh, und ich miste mal wieder so richtig aus! Die Sommersachen verschwinden langsam in ihrem Winterquartier und alles, was wir nicht brauchen oder nicht wirklich sehr mögen fliegt raus. Was kaputt ist wird ersetzt und wenn ich schon mal dabei bin besorge ich auch ein paar Dinge, die schon viel zu lange auf dem Einkaufszettel stehen habe (Etwa Wandleuchten. Und Lampenschirme.).

Und natürlich mag ich den September so furchtbar gern, weil es der Monat ist, in dem ich Geburtstag habe. Ich habe nämlich sehr gerne Geburtstag. Nicht wegen der Geschenke (obwohl – Geschenke finde ich schon klasse) oder wegen der Party (meine Partys beinhalten eine Tasse Tee und ein gutes Buch und eher sehr wenig Gesellschaft), sondern einfach so. Weil es ein schöner Tag ist. Weil ich mich dann ‘Geburtstagskind’ nennen kann und das finde ich ganz schön schön. Dafür werde ich wohl nie zu alt sein. Außerdem gibt es an meinem Geburtstag Kuchen und das finde ich noch viel besser.

Welchen Monat mögt ihr besonders gern? Etwa den Dezember, weil Weihnachten ist? Oder geht es euch vielleicht wie mir, und ihr habt ein Faible für euren Geburtstagsmonat? Ach, eigentlich mag ich sie ja alle.

Sonntag. // Einunddreißigster August.

Sonntag-August

Manchmal finde ich Sonntage doof. Weil so gar nichts passiert und der Tag überhaupt kein Ende nehmen will und das alles furchtbar langweilig ist. Aber meistens finde ich Sonntage ziemlich gut. Eben weil so gar nichts passiert, der Tag scheinbar endlos ist und alles irgendwie so herrlich langweilig ist.

Ausschlafen. Frühstück mit Ei und etwas später ein zweites Frühstück mit Schokocroissant. Ungestört eine Folge Good Wife nach der anderen gucken. Richtig lange spazieren gehen, die herrlichen roten Beeren überall in den Büschen und Bäumen bestaunen und kleine Herbst-Schätze sammeln. Der Hund nimmt ein Schlammbad oder zwei. Ich nehme auch ein Bad, aber nicht im Schlamm, sondern in duftenden Schaumbergen, gönne mir Peelings und Cremes und überhaupt das volle Programm. Zum Abendessen gibt es Gulasch, mit schön viel Gemüse. Irgendwann geht es ins Bett. Die neue Woche kann kommen.

Heute war ein guter Sonntag.

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Zauberzeug. // Wohltuendes Gesichtsöl Mandel von Weleda.

Was Kosmetik angeht, bin ich im Laufe der Jahre zum Überzeugungstäter geworden. Habe ich ein Produkt gefunden, das mich begeistert, bleibe ich ihm treu.
Gutes soll man teilen und deshalb verrate ich euch ab jetzt immer mal wieder, welches Zauberzeug sich so in meinem Badezimmerschränkchen findet.

Weleda Mandel Gesichtsoel

Anfang diesen Jahres habe ich den Entschluss gefasst, wo es eben geht auf Plastik zu verzichten. Das ist gar nicht so einfach, besonders wenn es um Kosmetik geht.
Unser Badezimmer steht voll mit Tiegelchen und Döschen aus, genau, Plastik.
Mir war der Vorsatz jedoch wichtig genug, um ernsthaft nach Alternativen zu suchen.

Ein richtiger Überraschungserfolg gelang mir bei meiner Gesichtspflege.
Bis dahin schwor ich auf die Crème Fraîche von NUXE, die ich aber leider nur in Kunststoffverpackungen finden konnte.
Ich war ehrlich geknickt bei dem Gedanken, mich davon zu trennen und stöberte Land auf und Land ab nach einem halbwegs würdigen Ersatz.
Tatsächlich gibt es einige Gesichtscremes, die im Glastiegel daher kommen. Doch irgendwas ist ja immer, weshalb sich die eine wegen ihrer Konsistenz, die nächste wegen ihres Geruchs und eine andere wegen fieser Inhaltsstoffe disqualifizierte.

Auftritt Weleda. Mit den Produkten des Herstellers für natürliche Schönheitspflege hatte ich bis dato eher durchwachsene Erfahrungen gemacht. Die Körperöle fangen, zumindest an meinem Körper, nach kurzer Zeit fürchterlich an zu müffeln, das Deo funktioniert schlicht und ergreifend nicht und von der Wildrosen Gesichtscreme spielte meine Haut verrückt.
Ich weiß deshalb nicht mehr genau, weshalb ich mich gerade bei Weleda nach einer neuen Pflege umgesehen habe und ich bin noch heute ein wenig darüber verwundert, aber ich wurde fündig:

In einer kleinen, hübsch-blauen Flasche fand ich die Lösung für mein Problem.
Das Wohltuende Gesichtsöl aus der Mandel-Serie brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen.
Ein erster Blick auf die Inhaltsstoffe ließ mich jubilieren, denn die Liste war sehr kurz (genau drei Zutaten) und ich konnte mit jedem aufgeführten Begriff auch etwas anfangen (guckt mal auf eure Cremedosen – habt ihr zu jedem Inhaltsstoff eine Vorstellung, worum es sich dabei in etwa handelt?).
Mandelöl, Pflaumenkernöl, Auszug aus Schlehenblüten.
In meinen Ohren klingt das schonmal ziemlich gut.

Und was sagt meine Haut dazu? Bingo, sagt sie!
Kein Spannen, kein Jucken, keine trockenen und schuppigen Stellen. Pickel auch nicht mehr als sonst (gefühlt sogar etwas weniger). Übrigens: glänzen tut da, wider Erwarten, auch nix übermäßig. Aber gesund aussehen tut sie, meine Haut.
Richtig ergiebig ist das Öl auch noch. Obwohl ich es ab und an auch zum abschminken verwende (einfach ein paar Tropfen Öl auf eine feuchtes Wattepad geben und ran an die Kriegsbemalung), komme ich mit der ersten Flasche jetzt schon bestimmt fünf Monate hin und sie ist noch mehr als halb voll.

Ihr seht, ich bin mehr als überzeugt von dem Zeug. Dass der Deckel des Fläschchens aus Plastik ist tut meiner Euphorie keinen Abbruch. Denn erstens habe ich auf meiner Suche kaum eine Creme entdecken können, deren Verpackung wirklich komplett auf Kunststoff verzichten würde und ‘nur ein bisschen Plastik‘ ist zumindest in meiner Welt besser als ‘komplett Plastik‘. Und zweitens ist das Gesichtsöl wie gesagt sehr ergiebig, weshalb man es nur selten nachkaufen muss und somit deutlich weniger Müll anfällt als bei anderen Produkten.

Kein wunder also, dass das Gesichtsöl innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in meinem Badezimmer ergattern konnte.