Bordeaux Doggen-Küsse

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Der letzte Weekly Newton liegt so lange zurück, dass von wöchentlich nun wirklich keine Rede mehr sein kann.
Dabei ist es ganz und gar nicht so, dass es nichts zu sehen und zu erzählen gäbe!
Macht euch auf eine kleine Newton-Bilder-Flut gefasst (oder kommt einfach morgen wieder, wenn ihr mit knautschigen Hundegesichtern nichts anfangen könnt).

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Wir haben die Hundewiese gewechselt. Statt nach Witten fahren wir jetzt nach Hattingen.

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Kann man es uns verdenken? Es ist wirklich schön da, da freuen sich sogar Herrchen und Frauchen wie Bolle Newton auf einen Ausflug dorthin.

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Herrlich! Und weil die Hundewiese auf der einen Seite von der Ruhr begrenzt wird, können die Vierbeiner auch mal unbeschadet baden gehen.
Da hat sogar Newton endlich seine Scheu vor Gewässern überwunden. Während früher um jedes Pfützchen ein großer Bogen gemacht wurde kann er nun von Wasser um die Pfoten nicht genug kriegen.

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Körperklaus!
Leider musste Newton in den letzten Tagen öfters erfahren, dass nicht alle Hunde solche Sonnenscheinchen sind wie er. Während Newton mit allen und jedem spielen möchte, der sich da auf der Wiese bewegt und gefühlt lachend über das Gelände galoppiert, möchten einige Hunde von munterem jungem Gemüse wohl nix wissen und werden ein bisschen zu rabiat, wenn es darum geht, Newton in seine Schranken zu weisen. Der wiederum lässt sich von fiese Beissern (ja, ehrlich!) und furchtbaren Kläffern nicht unterkriegen und flitzt weiter fröhlich über die Hundewiese.

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Weder Beisser noch Kläffer, sondern durch und durch ein toller Kerl ist unser neuer Kumpel Beau. Der ist auch eine Bordeaux Dogge und wohnt nur ein paar Straßen weiter. Wenn wir zusammen Gassi gehen, dann ist das schon ein kleines Happening! Eppendorf kann sch wirklich glücklich schätzen, gleich zwei Bordeaux Doggen zu seinen Einwohnern zählen zu dürfen.

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Wenn wir nicht zur Hundewiese fahren, dann streifen wir nach wie vor äußerst gerne durch’s Weitmarer Holz.

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Und natürlich ist Newton jeden Tag im Garten. So sieht der Garten jetzt auch aus. Gelbe Stellen im Rasen (Hundepipi olé!), Buddellöcher, angekaute Sträucher und Stöckchen.

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Aber wer könnte diesem Gesicht böse sein?!

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Auch wenn er nicht dran kommt: Der Komposthaufen riecht so verführerisch! Ob er nicht mal rein darf? Nur ganz kurz? Bitte?
Wenn er könnte, wie er wollte, er würde sich aus dem Komposthaufen ein Schlemmerbuffet zaubern. MMmmhh, Bananenschalen…

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Wer eine Bordeaux Dogge hat, hat besser auch ein großes Sofa. Oder einen eisernen Willen. Aber: Wer kann diesem Gesicht schon widerstehen? Wir jedenfalls nicht, der Hund darf auf’s Sofa. Und ja, auch ins Bett (und wenn wir ihn rauswerfen kommt er einfach zurück geschlichen sobald wir schlafen, plötzlich bewegt er sich wie eine Elfe…). Aber bei der Badewanne ist Schluss.

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Zum guten Schluss ein tolles Bild in mieser Qualität: Newton gibt den Superman!

Ich glaube nicht, dass der wöchentliche Newton so bald zurück kommt. Aber so ab und an, da hau ich euch hier die Hundebilder nur zu gerne um die Ohren. Wer auch zwischendurch eine Dosis Bordeaux Doggen-Sabber braucht, der guckt mal bei instagram rein, da taucht unsere Fellsau nämlich regelmäßig auf.

Ausgebuddelt.

Radieschen-Ernte

Blogtechnisch gesehen nehme ich mir die vergangen Osterfeiertage zum Vorbild und vollziehe hiermit meine Wiederauferstehung aus den Niederungen des Offline-Lebens.
Das heisst: Niederungen gibt es eigentlich keine. Nur irgendwie rauschten die vergangenen Tage und Wochen so an mir vorbei, da kriegte ich einfach kein Bein auf den (Blog-)Boden.

Hattet ihr denn alle ein schönes lange Wochenende? Hier war viel Familienzeit angesagt, Ausflüge zur Hundewiese, leckeres Essen, jede Menge Schokolade…

Radieschen-Kueche

Seit ein, zwei Wochen sind hier die Radieschen reif. Zwar sind sie irgendwie nicht so furchtbar scharf (schade), aber trotzdem ungeheuer lecker. Momentan esse ich beinahe jeden Tag einen Salat mit Leckereien aus dem Garten. Radieschen, Spinat, Zwiebeln, frische Kräuter…

Radieschen-Salat

HHhhhmmmm! Nach dem ich die Soßen Grundlage für meinen Salat heute fertig hatte, hatte ich vor lauter Hunger keine Kraft mehr für mehr Fotos (eine Runde Mitleid, bitte!). Wenn ich mich recht erinnere habe ich folgende Zutaten zusammen geworfen und verputzt:

- 1 Knoblauchzehe, gerieben
- Zitronensaft, frisch gepresst
- Olivenöl
- Pfeffer + Salz
- Joghurt
- Radieschen (klaro)
- Spinat
- Tomätchen
- Gurke
- Wildreis, gekocht natürlich
- frische Kräuter (Basilikum, Petersilie, Pfefferminze)

Wo ich das grade so aufschreibe kriege ich direkt wieder Hunger…

Radieschen-Samen

Dummerweise habe ich nicht besonders vorausschauend gegärtnert und habe nun einen ernsten Radieschen-Notstand. Also wurde eben noch schnell der grüne Daumen aktiviert und eine ordentliche Portion Radieschensamen in die Erde gebracht. Die Zeit, bis zur Ernte, in der man den Pflänzchen beim Wachsen zusehen kann, ist gleichzeitig toll und nervig. Hunger!!

Und sonst so? Sonst so hat die Juli heute tatsächlich den 1live-Sonderpreis gewonnen und darf heute mit ihrem Mitverschwörer in der Angelegenheit zum Ed Sheeran Konzert. Völlig zurecht!
Ausserdem habe ich mir ein Latzhose und Birkenstocks gekauft und bin dafür ein bisschen von meinem Mann ausgelacht worden. Aber das ist einfach so bequem!! Und sieht auch gut aus (wobei ich nicht unbedingt beides in Kombination trage).
Jetzt fällt mir grade ein, dass ich schon wieder vergessen habe, die Wäsche aufzuhängen. Umpf. Seht ihr? Irgendwie segelt so ein Tag momentan immer an mir vorbei und ich komme kaum hinterher. Der nächste Post wird aber diesmal nicht so furchtbar lange auf sich warten lassen, versprochen!

Das Gartengemetzel: Fitnessstudio

Kletterpflanze

Fitnessstudio. Können wir grade mal einen Moment inne halten und uns gemeinsam kringeln vor Lachen? Rechtschreibung hin, Logik her: Das mit den drei ‘s’ finde ich einfach ulkig!

So. Genug gekichert. Kommen wir zu ernsten Themen: Ich habe Garten. Also habe ich Rücken. Und Arme. Und Beine. Auweia.
In einem meiner Garten-Bücher steht so etwas im Sinne von “Den Gärtner plagt kein Zipperlein”. DAS BUCH LÜGT!

Lasst mich von vorne anfangen. Heute vor einer Woche habe ich unsere Hecke geschnitten. Von Hand.
Warum nimmst du denn auch keine elektrische Heckenschere?! Das werdet ihr jetzt ganz sicher fragen. Ebenso, wie meine Mama, mein Mann und all unsere Nachbarn gefragt haben.
Ganz einfach: Ich MAG diese elektrischen Dinger nicht.
Zum einen habe ich einen Heidenrespekt vor allen Messer/ Sägen/ Klingen, die von alleine schneiden. Brotschneidemaschine? Kreissäge? Lasse ich andere Leute benutzen. Und verlasse dabei am liebsten den Raum, um ein mögliches (wahrscheinliches!) Blutbad nicht mit ansehen zu müssen. Die Dinger sind gefährlich!!
Zum anderen bin ich furchtbar ungeschickt. Einmal sollte ich meinem Mann beim Haare schneiden helfen. Damals hat er das noch immer selbst gemacht, mit dem elektrischen Rasierer (oder vielleicht war es sogar so eine extra Haarschneidemaschine, jedenfalls elektrisch). Man, sah der albern aus, nachdem ich ihm da innerhalb von 30 Sekunden nicht eine, sondern gleich drei Macken in die Frisur gehauen habe!
Und schlussendlich bin ich der Meinung, dass man nicht jede Bequemlichkeit in Anspruch nehmen muss. Ja, klar, wenn irgendwo eine Bank steht, dann setze ich mich. Ich liege lieber, als dass ich stehe, und ich finde den Gedanken an einen Butler durchaus reizvoll. Aber solange ich fit bin kann ich die meisten Dinge ganz gut selbst erledigen. Treppen steigen etwa. Ohne Rolltreppen wären alle ein bisschen fitter und Strom könnte man auch sparen (für alte und kranke Menschen gibt es Fahrstühle, für deren Wartung dann dank wegfallender Rolltreppen mal genug Personal zur Verfügung stünde).

Und auch meine Hecke kann ich ganz gut ohne Strom schneiden. Ohne abgesägte Gliedmaßen. Und ohne tiefgreifende Ausrutscher. Und weil der Muskelkater hinterher für eine knappe Woche reicht kann ich mir auch das Fitnessstudio (hihi…) sparen.
Wie bekloppt sind wir denn eigentlich alle?! Wir machen es uns alles so leicht, dass wir uns in unserer Freizeit dann etwas suchen müssen, wobei wir uns anstrengen können.
Meine Muskeln sind jetzt jedenfalls gestählt und die Hecke hat ordentlich abgenommen:

Heckenschnitt

Und das ist nichtmal alles, da liegt noch ein Häufchen Heckenschnitt im Garten, für das ich keine Tüte mehr übrig hatte. Jetzt muss ich das ganze Zeug nur noch zur Deponie bringen…

Gerne hätte ich euch heute noch ein paar mehr Bilder aus unserem Garten gezeigt. Leider sind die irgendwie alle nix geworden. Unscharf!! Langsam aber sicher wird es Zeit für eine vernünftige Kamera und den dazu passenden VHS-Kurs…

Um euch aber noch ein kleines Schmankerl zu gönnen, neben Gartenabfällen und sprießender Clematis (wie schnell wächst dieses Kraut bitte?!) komm hier noch ein Hund an Himbeere:

Hund-Himbeere

Was auch immer ich im Garten tue, Newton muss mit seiner Nase dabei sein. Ach was, mittendrin statt nur dabei!
Fange ich an zu graben, gräbt er mit. Mache ich Fotos, muss er sich das auch mal aus der Nähe ansehen. Schneide ich Äste ab, beisst er sich auch einen ab. Unkraut rupfen kann er übrigens auch!
Na, wem von euch kann ich meinen kleinen Azubi mal ausleihen? Ich garantiere nur nicht dafür, dass er immer an der richtigen Stelle gräbt, die richtigen Äste abbeißt und statt Unkraut nicht eure Tulpen ausreisst. Davon abgesehen ist er aber sehr tüchtig im Garten, ehrlich!

Sonntag, Sechster April

Kalligraphie

Etwas neues Lernen, das steht schon lange auf meiner Liste mit guten Vorsätzen.

Seit ein paar Tagen stecke ich meine Nase nun tatsächlich in ein Lehrbuch: Kalligraphie.
Eine schöne Handschrift ist etwas, was ich bei anderen sehr bewundere, womit ich aber selber nicht dienen kann. Bisher.
Jetzt übe ich brav das Schreiben. Ein bisschen ist das wie in der Grundschule, wo wir auch erstmal Dachschindeln statt ‘U’s und Igelstacheln statt ‘I’s gemalt haben.
Nur, dass ich nun vor allem Striche male. Viele, viele Striche. Ihr glaubt gar nicht, wie viel man bei einem Strich falsch machen kann! Puh…
Irgendwann werde ich sicher auch mal richtige Buchstaben malen. Hoffentlich. Bis dahin übe ich fleißig weiter meine Striche…

Nachdem ich jetzt endlich mal mit Kalligraphie angefangen habe, will ich auch einige andere Dinge mal ausprobieren, die mir schon länger im Kopf rum spuken. Ukulele spielen etwa. Sticken. Und Nähen. Ich will Französisch lernen (endlich!) und Fotografieren und Jonglieren. Und, und, und.

Was wollt ihr gerne mal lernen?

Taschenspielertricks

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Wir Neugiersnasen stecken ebenjene ganz gerne mal in anderer Leute Sachen. Besonders in fremde Handtaschen.
Worin der Reiz dabei liegt? Nun, der Blick in die Handtasche verrät so einiges über ihre Besitzerin.

Mein kleines Spionage-Herz machte also einen kleinen Salto, als Dana auspackte und uns die Innereien ihrer Tasche offenbarte.

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Die Dana ist selber ein bisschen neugierig und rief zur kollektiven Handtaschenoffenlegung auf. Na, da bin ich doch dabei!

Kann mir mal einer verraten, wie ich es schaffe in meinem chaotischen Taschen-Kosmos irgendetwas zu finden?
Das Durcheinander von obigem Bild besteht aus folgenden Zutaten:

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- mein Moleskine, mein Grimoire, oder auch schlicht: ein Notizbuch
- ein Stift
- Brause-Lolli für den schnellen Zuckerschock
- alte Quittungen und Einkaufszettel
- Imogen Rose Fragrance Stick von Lush (Neben Karma mein aktueller Liebling)
- der Schlüsselbund, der mir alle Türen öffnet
- Reserve-Leckerchen für Newton
- Sonnenbrillenetui, manchmal sogar mit Sonnenbrille drin
- Burt’s Bees Thoroughly Therapeutic Honey & Grapeseed Oil Hand Creme (wie die duftet!)
- loses Kleingeld…
- …das eigentlich in meinen Liebeskind Geldbeutel gehört
- Beutel für Newton’s Hinterlassenschaften
- eine Flasche Wasser für den Hund (für mich bleibt selten was übrig)
- Taschentücher, zwei mal
- eine kleine Tasche

In letzterer befindet sich:

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- mehr Lippenpflege und -färbe Produkte als ein Mund alleine tragen kann
- IKEA-Bleistift
- Cola-Zitronen-Lolli
- Wick Blau Bonbons
- Taschenspiegel
- Kirsch Fisherman’s
- Kopfhörer

Und das ist nur das, was ich so jeden Tag mit mir herum trage. Beim Spazieren, beim Einkaufen… Habe ich mehr vor, habe ich eine größere Tasche bei mir und in der größeren Tasche habe ich noch mehr Kram. Ein Buch. Zwei Bücher. Müsliriegel. iPad. Schal. Pulli. Hundespielzeug. Drei Bücher. Brille. Visitenkarten. Backsteine.

Neugierig, wie ich bin, will ich natürlich wissen: Was versteckt sich in euren Taschen und Täschchen? Packt aus!

Wer wissen will, wie der Inhalt meiner Tasche vor etwa einem Jahr aussah, der schmeisse hier mal einen Blick drauf. Abgesehen, von meiner verblassenden Vorliebe für Pink hat sich nicht viel geändert, oder? (Die Fisherman’s und der Lolli sind aber zwischenzeitlich verzehrt und ersetzt worden…)

Nicht Sonntag, sondern Montag, Einunddreißigster März

Garteneinblick

Ihr merkt es schon: Das Internet stand in den letzten Tagen (Wochen…) nicht besonders weit oben auf der langen Liste meine Prioritäten. Erst war mein Mann unterwegs, dann ich, dann wieder er. Wir haben unseren Hund endlich (!) von seinem Schnupfen befreit und sobald das Wetter halbwegs einladend war, gab es für mich nur eines. Raus. Und wenn ich nicht unterwegs, Strohwitwe, beim Tierarzt oder draussen war, dann war ich müde. Frühjahrsmüde. Kennt ihr das? Jedenfalls War nicht viel Zeit und Hirnkapazität für Je suis Huck übrig.

Deshalb gibt es, von obigem Schnellschuss einmal abgesehen, auch kaum Fotos, die das, was ich gleich erzähle, belegen (ein, zwei Aufnahmen findet ihr vielleicht noch bei instagram).

So. Nu nicht mehr lang schnacken, Kopp in’ Nacken! Wie stand es in der letzten Woche um meine Vorsätze?

Mein Yoga, das muss ich zugeben, musste ein wenig zurückstecken. Ich war an den vergangenen Abendenden einfach viel zu platt für so was! Ab heute hau ich auf dem Gebiet aber wieder voll rein. Ehrenwort.

Schon länger spukt mir das Ungeheuer Plastik im Kopf herum. Bilder von Mülldeponien, Plastik-Inseln im Ozean, verendete Tiere. Auf der anderen Seite ein Blick in unseren Kühlschrank, in unser Badezimmer, in unsere Mülltonne: Plastik. Und zwar jede Menge davon. Das meiste absolut unnötig. Inwieweit man zunächst auch mit weniger Plastik auskommen kann, ohne sich einzuschränken, das interessiert mich sehr.
Mein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufe ich etwa nicht mehr fertig eingeschweisst, sondern lose. Kleinteiliges, was sich nicht gut unverpackt transportieren lässt (etwa Tomaten und Trauben), verpacke ich in einer Papiertüte, anstatt im Plastikbeutel. Unser Edeka hat an der Gemüsetheke tatsächlich Papiertüten hängen. Klasse!
Davon abgesehen gibt es natürlich noch viele, viele andere Bereiche, in denen sich was am Plastik-Konsum sparen lässt. Kosmetik steht als nächstes auf meiner Liste. In der vergangenen Woche habe ich mir dann noch aus Interesse den Film Plastic Planet von Werner Bote angeschaut. Der Film selbst ist eher solala, aber einige der Bilder sind echt beeindruckend. Ich fühle mich nun jedenfalls in meinem Vorhaben bestärkt.

Zu guter letzt hat unser Garten auf der ‘heimelig’-Skala einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht: Wir haben Gartenmöbel. Endlich. Der Kauf war sehr, sehr spontan, weil uns beim semi-spontanen Planen einer Grillparty auffiel, dass wir (von einer Friesenbank abgesehen) draussen keinerlei Sitzmöglichkeiten haben. Mein Superman ist also Freitagabend noch schnell zu IKEA und hat das Möbeldefizit beseitig (aufgebaut habe ich die Dinger dann aber, hier herrscht eine strenge Aufgabenteilung).
Samstagabend waren dann ein paar Freunde zum Grillen da und was soll ich sagen: Ich war vollgefressen bis zum Grillkoma. Uiuiui. Ich weiß aber aus verlässlicher Quelle, dass es nicht nur mir so ging…
Von diesem schönen Abend habe ich leider kein einziges Foto. Wer neugierig ist, der guckt mal bei der Juli vorbei. Die zeigt in ihrem Wochenrückblick nämlich ein paar klitzekleine Eindrücke.

So. Die Sonne kommt raus, ich muss auf die Terrasse. Wäre ja unverantwortlich, die neuen Möbel so unbeaufsichtigt dem guten Wetter zu überlassen. Kommt gut in die neue Woche!

Sonntag, Dreiundzwanzigster März

Sonnenuntergang

Mehr Abenteuer. So steht es auf der Liste meiner Vorsätze.

In der vergangenen Woche habe ich direkt mehrere erlebt.
Es fing mau an. Mein Montag war für die Katz, mein Dienstag dank Streik und Stau noch viel blöder.

Dom

Doch dann kam der Mittwoch und mit ihm nicht nur ein schöner Tag in Köln, sondern auch ein toller Abend in zauberhafter Begleitung (Danke, Mama!) und mit einer spannenden Lesung. Dennis Lehane, aus dessen Feder unter anderem die Bücher zu grandiosen Filmen wie Mystic River und Shutter Island stammen, stellte sein neuestes Buch In der Nacht vor.

Creativa

Donnerstags begleitete ich Gen auf die Creativa. Für alle, die in DIY und Handarbeits-Dingen ähnlich bewandert wie ich: Das ist eine Messe für kreatives Gestalten. Was bin ich froh, mich spontan auf so ungewohntes Terrain begeben zu haben! Ich habe viele neue Ideen im Kopf, ordentlich Material gekauft und meine Liebe zu Apfelchips entdeckt habe ich auch.

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Wie es sich für eine Abenteurerin gehört habe ich meine Augen immer offen gehalten. Als Schatzsucher war ich wirklich erfolgreich! Meine Taschen sind voll mit Fundstücken.
Ausserdem war ich in der letzten Woche ausserordentlich waghalsig. So konnte es auch passieren, dass ich beim Kaffee bestellen meine geheime Superheldenidentität preis gab. Nun wisst ihr Bescheid.

Am Freitag war ich wieder auf der Suche nach Schätzen. Anders als im Wald wurde ich in den Dortmunder Trödelläden aber nicht fündig. Juli hingegen schon, was sie gefunden hat könnt ihr hier sehen. Das wahre Goldstück kam dann, als wir anschließend Heidi und ihre Jungs besuchten. Eine unglaublich tolle Familie!
Abends ging es schließlich noch zu einem äußerst quirligen Treffen der Blogowskis, den bloggenden Pottdamen, im Le Chat Noir in Essen. Oh, diese Quiche!

Adler-Olsen

Von meinen vorangegangenen Abenteuern schon ordentlich mitgenommen machte ich mich gestern dann ein weiteres Mal auf den Weg nach Köln. Und das hat sich mehr als gelohnt:
Am letzten Abend der diesjährigen lit.COLOGNE lasen Jussi Adler-Olsen und Peter Lohmeyer aus Adler-Olsens neuem Buch Erwartung. Zusammen mit der Moderatorin des Abends, der großartigen Margarete von Schwarzkopf, bildeten die beiden Kerle ein überaus unterhaltsames Gespann. Dass Krimi-Autoren ungeahnt lustig sind, das ist mir nach vielen Jahren lit.COLOGNE klar. Aber Jussi Adler Olsen hat wirklich den Schalk im Nacken. Boah. Herrlich! Ich bin kein großer Fan seiner Reihe um das Dezernat Q, aber ich würde mich jederzeit wieder in eine Lesung mit ihm setzen. Kann man Lieblingsautoren haben, ohne deren Bücher zu mögen?

Nach dieser ereignisreichen Woche liege ich jetzt müde und leicht angeschlagen auf dem Sofa. Ganz ehrlich? Diese ganze Bahnfahrerei nach Köln und zurück war schon abenteuerlich genug, so dass ich für die nächste Woche glaube ich ganz gerne zuhause bleibe.
Gut, dass meine Männer hier auf dem Tisch getanzt haben und in meiner Abwesenheit ordentlich Chaos verbreitet haben, das gibt mir für die nächsten Tage zuhause auch genug zu tun. Ganz zu schweigen von dem Durcheinander, dass ich in den letzten Tagen in meinen Stippvisiten hier veranstaltet habe… Jetzt muss ich aber erstmal ins Bett. Habt einen guten Start in die neue Woche!

Lieblinge // Zukunftsmusik

Zukunft

Die Zukunft ist eine dumme Sau.

Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang Sven Regener diesen Satz gesagt oder geschrieben hat und was er jetzt genau damit zum Ausdruck bringen will. Für mich jedenfalls ist dieser flapsige Ausspruch eine willkommene Erinnerung daran, dieses ominöse Ding Zukunft nicht immer so furchtbar ernst zu nehmen und einfach mal mit dem Hier und Jetzt zufrieden zu sein.

Der grüne Kühlschrankmagnet von der lit.Cologne ist also auf jeden Fall schon mal ein absoluter Liebling und zu meinem großen Glück ist er damit nur einer unter vielen:

+ gegrillter Mais
+ Jackentaschenschätze
+ Ripper Street (grandios!)
+ Sommerpläne
+ Männer im Anzug im Schnee
+ Linsensalat
+ Kritharaki (griechische Nudeln in Reiskornform)
+ HAPPY!
+ Pfotenabdrücke im Beet
+ (ich komme mit dem Schreiben hier gar nicht voran, ich schaue mir seit einer halben Stunde 24 Hours of Happiness an…)
+ (…immernoch)
+ Quiche
+ Frühlingsgefühle
+ Stippvisiten beim Dom
+ Diese Geschichte über Überraschungsblumen

So. Ich tanze jetzt wild zu Happy durch’s Haus. Und was macht ihr?
Habt ein schönes Wochenende!

WWET // Ich glaub ich steh im Wald

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 2

Hier und heute präsentiere ich ein Paradebeispiel der Kategorie Was Würde Ellen Tragen: Meine Ausgehuniform.

Zugegeben, die Bilder sind schon einige Wochen alt. Wir waren (mal wieder) mit Newton im Weitmarer Holz und ich trug, was ich bei Übergangswetter halt immer so trage:

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 1

Schwarze Bux, schwarze Sweatshirtjacke, Bikerboots und meinen heiligen Gral: meine Jeansweste mit Aufnähern von meinen Lieblingsbands. Kutte sagt der Experte dazu.
Damit es mich nicht nicht friert (es war trotz Sonne noch ordentlich frisch), habe ich brav das Zwiebelprinzip befolg und unter meine Standardkluft noch Unterhemd, Longsleeve und Wollpulli gezogen. Mutti wäre stolz auf mich.

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 4

Damit ich beim Spaziergang die Hände zum Händchenhalten, Leckerchen verteilen und Leine tragen frei habe (und ganz einfach auch, weil ich ein Mädchen bin), geht natürlich nix ohne Handtasche. Die aller besten Handtaschen kommen von bookhou. Momentan sieht man mich selten ohne meine graue Day Bag.
Da passt vom Lippenstift, über 2-3 Moleskines und Häufchenbeuteln für Newton, bis zur Ozzy-Biografie alles rein, was mein kleines Herzchen begehrt.

WWET // Ich glaub ich steh im Wald 3

So. Wo ich mir grade die Bilder anschaue… ich hätte schon wieder Lust auf einen Waldspaziergang mit meinen Jungs. Leider muss das warten, bis ich von meinem kleinen aber feinen lit.COLOGNE Abenteuer heimkehre. Dann erzähle ich euch auch, was ich im Rheinland so erlebt habe. Maat et joot!

Edit: Den Text habe ich schon vor ein paar Tagen geschrieben und für heute getimed und ihn dann beinahe vergessen. Ich bin nämlich noch gar nicht in Köln! Streik und Stau sein Dank. Drückt mir die Daumen, dass ich es heute Abend schaffe.

Neue Woche, neues Glück.

Scherenschnitt Wald

Die vergangene Woche war ja mal gar nicht so schlecht. Und nach diesem Montag bin ich mir sicher: Ab heute kann es nur aufwärts gehen.

Ob es der Montagsfluch ist, oder ob am St. Patrick’s Day einfach aus Prinzip Murphy’s Law gilt – ich bin schon irgendwie froh, wenn der Tag gleich rum ist.
Keine Verpackung konnte ich öffnen, ohne dabei den Inhalt großzügig im Raum zu verteilen. Newton kam so unter anderem in den Genuss von Reis, Nudeln und Meersalz. Er hatte heute wohl seinen Glückstag.

Morgen soll es für mich, so ich denn trotz Streik und Bochumer Verkehrschaos hier weg komme, nach Köln gehen. Dort findet momentan zum 14. Mal die lit.COLOGNE statt. Die gehört für mich mittlerweile zum März wie Weihnachten zum Dezember. Dieses Jahr gehe ich allerdings nur zu drei Lesungen, irgendwie war beim Programm nicht sonderlich viel für mich dabei.
lit.COLOGNE heisst für mich auch immer, ein paar schöne Tage mit meiner Mama zu verbringen. Zu zweit macht so eine Lesung noch mehr Spaß als sowieso schon und vorher bummeln wir noch ein bisschen durch die Stadt.

Jetzt gucke ich aber erstmal die Walking Dead Folge von heute zu Ende. Alter Falter, ist das spannend…