Cobra Rock Boot Company.

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Erklärt mich für verrückt, aber als mir vor ein paar Jahren auf Mucho Mucho Bueno Bueno die South Highland Boots der Cobra Rock Boot Company über den Weg liefen, da war es Liebe auf den ersten Blick.

Sie sehen ein bisschen aus wie das uneheliche Kind von Cowboyboots und einem Schnürschuh, werden in Marfa, Texas von Hand genäht und waren vom ersten Moment an Gegenstand meiner wildesten Schuhträume.

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Eine lange Zeit des Schmachtens und ein geplündertes Sparschwein später habe ich mir endlich ein Herz gefasst und mir ein Paar bestellt. Zu dem Zeitpunkt betrug die durchschnittliche Wartezeit für die Treter sieben Monate.
Ich hab’s jetzt nicht so mit Geduld, da war das ein bisschen wie Folter. Schuhfolter.

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Vor ein paar Wochen konnte ich meine Boots endlich am Zoll in Empfang nehmen. Was hatte ich einen Bammel, dass die Dinger unbequem sein könnten! Oder nicht passen würden!

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Aber nix da. Die passen wie angegossen und sind obendrein auch noch unfassbar bequem.

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Mein Mann hatte übrigens etwas spektakuläreres erwartet, nachdem ich ihm vorher sieben Monate lang mit meiner Ungeduld auf den Sack gegangen bin. Er dachte, da käme jetzt was mit eingebauter Beleuchtung und Sprachsteuerung. Banause.

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Für mich sind die Schuhe perfekt. Auf den ersten Blick klassisch, aber dann irgendwie doch speziell. Mit Ecken und Kanten. Und kein bisschen mädchenhaft.

South Highland Boots in Dark Brown by Cobra Rock Boot Company

Und die Moral von der Geschichte? Wenn es um die große (Schuh-)Liebe geht, dann ist keine Wartezeit zu lang und kein Sparschweinopfer zu groß.

Und jetzt leben meine Schuhe und ich glücklich und zufrieden bis ans Ende unserer Tage.

Lieblinge. // So weit, so gut.

Kleinigkeiten, die mich glücklich machen.

Ellen von Je suis Huck

Januar und Februar kommen mir immer unverhältnismäßig lang vor. Diesmal kann ich die Zeit aber echt ganz gut brauchen, um mich langsam in’s neue Jahr einzugrooven. Irgendwie bin ich ein bisschen aus dem Tritt gekommen…

Genau der richtige Moment also, um meinen Fokus wieder öfter auf die Dinge zu richten, deren bloße Existenz mir bei grauem Winterwetter morgens aus dem Bett hilft. Belanglos oder profan gibt es nicht. Wenn es mich glücklich macht, dann ist es wichtig:

Newtons Steckdosennase + Netflix + Familie
+ Rosinenbrot mit Butter + meine neuen Schuhe + weißer Nagellack + Duschöl +
Modern Family + Muskelkater + Facetime mit Gen + The invisible Library
+ Rot + meine N. wiedersehen + großartige kleine Brüder + Ziegenfrischkäse im Speckmantel +
schwarz-weiß gestreift + Blau + weich gekochte Eier + ein neuer Kalender

So. Jetzt geht’s aber auch gleich schon wieder in’s Bett. Ich hoffe, ihr kommt alle gut in die neue Woche! Was macht euch im Moment glücklich?

Winterblues? Attacke!

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Bei dem strahlenden Sonnenschein, der uns grade hier zuteil wird, ist mein Winterblues eher ein Winterblueschen.
Aber das nächste Mistwetter kommt bestimmt und mit ihm auch die schlechte Laune. Vor ein paar Tagen habe ich schon etwas gezeigt, was meine Niedergeschlagenheit trotz Niederschlag im Zaum hält: Das Zwiebelprinzip.

Als jahrelang erprobtes Opfer wetterabhängiger Stimmungstiefs habe ich mittlerweile aber mehr als nur ein Ass in meinem überlangen Ärmel (habt ihr früher auch immer Ärger dafür gekriegt, dass ihr die Ärmel eurer Pullis ausgeleiert habt?). Und weil der Frühling noch weit entfernt und ein Ende der sonnigen Tage schon in Sicht ist, öffne ich heute meine Trickkiste und gebe euch ein paar Waffen gegen trübe Winterstimmung an die Hand. (Um ehrlich zu sein schreibe ich das hier vor allem als Erinnerung für mich selbst, denn sobald es draussen wieder grau, grauer, grauselig ist, möchte ich sicher einfach nur noch unter die nächstbeste Kuscheldecke flüchten…)

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Man kann sich für mehrere Monate auf der Sonnenbank einsperren und so tun, als wäre August. Oder man macht einfach das Beste aus der trüben Situation und widmet sich den Dingen, die bei eitel Sonnenschein nicht halb so gut sind wie bei grauen Wolken und Regen.
Kerzen anzünden zum Beispiel. Wenn es den ganze Tag nicht ein Mal hell wird, sorgen sie für das richtige Licht. Kurbelt es die Vitamin D Produktion an? Eher nicht. Aber beruhigt es die regenzerfressenen Nerven und sorgt dafür, dass der Tee noch besser schmeckt? Absolut!

Vom Frühstück, über den Arbeitstag, ein heißes Bad (auch nicht zu verachten bei schlechtem Wetter!) und das Abendessen, bis hin zum Fernseh- oder Leseabend: Wenn das miese Wetter schon die passende Kulisse bietet, grenzt es ja beinahe an Verschwendung, das Ganze nicht in flackernden Kerzenschein zu tauchen.

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Im Kerzenschein lässt es sich auch besonders gut kuscheln. Ob mit dem Hund (oder dem Huhn), dem Mann, der Frau, Mama, Papa, Katze, Pinguin, Kissen, der Lieblingsdecke oder eurem Wellensittich. Kuscheln ist prima. Ganz besonders, wenn kalt und grau ist (Kuscheln bei sengender Augusthitze hingegen ist… klebrig).

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Der nächste Tipp schliesst sich nahtlos an die Zwiebellook-Lieblingsmützen-Sache an: Umgebt euch mit Kleinigkeiten, die euch zum Lächeln bringen!
Am allerbesten ist natürlich, wenn man diese Kleinigkeiten ganz nah bei sich trägt. Dieser dicke, glitzernde Herzring, der aussieht als wäre er aus dem Kaugummiautomaten? Der sorgt bei mir im (haha) Handumdrehen sofort für gute Laune.

Wer weder Lieblingsmütze noch Plastikring hat, sich statt dessen aber, sagen wir mal, beim Anblick eines Backsteins freut, der stellt sich diesen Backstein am besten dort hin, wo er ihn den ganzen Tag im Blick hat. Kein Grund, sich zu schämen. So ein Backstein tut doch niemandem weh. Äh…
Was ich sagen will: Wenn es dich glücklich macht, dann ist deprimierendes Winterwetter nur ein Grund mehr, es in deiner Nähe zu haben!

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Ich hätte vielleicht ein Bild mit weniger blauem Himmel nehmen sollen, aber selbst bei schlechtem Wetter ist etwas frische Luft immer eine hervorragende Idee.
Klar, als Hundebesitzerin habe ich nicht wirklich die Wahl, doch auch ohne Vierbeiner kann man wunderbar spazieren gehen. Das ganze muss ja nicht gleich zum Wandertag ausarten. Eine kleine Runde um den Block pustet den von der Heizungsluft angematschten Kopf wieder frei. Denkt nur dran, euch warm anzuziehen (ich kann nur immer wieder sagen: Zwiebelprinzip!).

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Wenn man dann leicht angefroren von seinem Spaziergang wieder nach Hause oder in’s Büro kommt, dann zündet man sich am besten direkt ein Kerzchen an und setzt einen Tee auf. Oder Kaffee. Oder besser noch: Kakao. Mit Sahne.
Was im Sommer die eisgekühlte Limonade ist, die man in der Hängematte liegend schlürft, während einem die Sonne den Bauch kitzelt und der Grill vorglüht… Nicht ablenken lassen jetzt.
Was also im Sommer die Limonade ist, ist im Winter das Heißgetränk. Es gibt mehrere wissenschaftliche Studien, die belegen, dass es sich positiv auf die Stimmung ausübt, wenn man eine warme Tasse in den Händen hält.
Also schnappt euch eine heisse Schokolade (oder was ihr eben am liebsten mögt), wärmt eure Hände an der Tasse und pustet gedankenverloren in euer dampfendes Getränk, während um euch herum die Kerzen flackern.
Na? Ist das nicht fast so schön, wie die Hängemattengeschichte? (Kommt schon. Fast. Beinahe. Ein kleines bisschen.)

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Essen. Gutes Essen hilft immer und gegen so gut wie alles. Zum einen gibt es natürlich viele leckere Wintergerichte, die es einem so richtig warm um’s Herz werden lassen. Chili zum Beispiel. Oder Curry. Eintöpfe, Suppen und Geschmortes.
Gleichzeitig verlang es mich im Winter aber auch immer nach frischem Obst und Gemüse. Mein Körper ist sicher so kluk klug und verschafft sich so seine Fitami Vitamine.
Und dann wären da noch all die leckeren Dinge, die vor allem für’s Herz gesund sind. Also, im übertragenen Sinne. Denn süße Crumbles, Schoko-Lava-Törtchen und Pizza sind nämlich eigentlich eher nicht so gut für die Herzgesundheit. Aber eben für die Seele. Und das ist genauso wichtig wie ein guter Cholesterinspiegel.

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Jaja, ich weiß. Frische Blumen im Januar sind nicht grade umweltfreudlich und so. Aber so ein hübscher, kleiner Strauß auf dem Schreibtisch hebt meine Laune ungemein, wenn es mal wieder den ganzen Tag einfach nur düster ist.
Manchmal ist der Winterblues einfach schlimmer als das schlechte Gewissen. Was soll man da machen? Sich gut um die Blümchen kümmern, damit sie möglichst lange halten, zum Beispiel. (Ich gebe ihnen regelmäßig frisches Wasser und versuche dafür zu sorgen, dass ihnen nicht zu warm wird. Alles, was welkt, zupfe ich direkt raus. So hat man dann sehr viel länger was von den Umweltsau-Blümchen.)

Mit Kleinigkeiten gegen den Winterblues

Mein letzter Pfeil im Köcher ist gleichzeitig der einfachste und schwerste Trick im Kampf gegen den Winterblues: Lachen.
Das kann einem bei grauem Januarwetter nämlich gerne mal vergehen. Deshalb nutze ich jede Gelegenheit, die sich mir bietet, um lauthals los zu prusten, zu kichern und zu grinsen. Ich gucke Komödien, erzähle Witze und gucke Newton dabei zu, wie er versucht seinen eigenen Schwanz zu fangen. Aber vor allem lache ich über mich selber. Wenn mal wieder was schief geht, ich über meine eigenen Füße stolpere oder ich mal wieder umsonst auf den Wasserkocher warte, weil ich wie so oft einfach vergessen hab, ihn anzumachen? Dann könnte ich mich ärgern. Aber viel lieber lache ich darüber.

Natürlich kann man auch in den Süden fahren und irgendwo Urlaub machen, wo es warm und sonnig ist. Man kann sich Sand ins Wohnzimmer kippen und so tun, als läge nicht auf dem Sofa, sondern am Strand. Man kann jeden Tag ins Schwimmbad fahren, für ein bisschen Südseefeeling.
Oder man schließt einfach Frieden mit dem Winter, macht das Beste aus dem Mistwetter und bietet dem Blues wacker die Stirn.

WWET // Zwiebelig.

WWET – Was würde Ellen tragen?

WWET // Zwiebellook

Ok, Hände hoch: Wer, außer mir, ist auch von diesem Wetter deprimiert?
Seit einer Woche ist es hier in Bochum quasi durchgängig grau, düster und matschig. Es regnet, es ist kalt und ungemütlich. Immer wieder kündigt man mir Schnee an, aber Pustekuchen. Matsch. Regen. Trübsal.

Wie war das noch? Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Naja. Mir scheint davon zwar nicht grade die Sonne aus dem Arsch, aber es gibt schon ein paar Teile in meinem Kleiderschrank, die den Winterblues etwas abmildern.

WWET // Zweibellook

Zum einen natürlich die rote Mütze. Etwas Farbe ist genau das Richtige, um dieses Grau in Grau da draussen besser ertragen zu können.
Weniger bunt (und im Winter vielleicht fragwürdig luftig), aber genauso gut für meine Stimmung ist meine Mir doch egal„-Hose. Faustgroße Löcher an den Knien? Ich sehe damit abgerissen aus? Es zieht ein bisschen? Die Leute gucken blöd? Das Wetter wird und wird nicht besser? Mir doch egal!

WWET // Zwiebellook

Ein bisschen Farbe und ein Paar zerfetzter Hosenbeine allein sind ganz prima. Aber wer sich von diesem Mistwetter nicht davon abhalten lassen will, an die frische Luft zu gehen (oder wer auch bei Eisregen mit dem Hund raus muss), der braucht ein bisschen mehr, um sich nicht augenblicklich unter der Bettdecke zusammenrollen zu wollen bis die Sonne endlich wieder scheint.

WWET // Zwiebellook

Hallo, Zwiebellook! Einer der wenigen Gründe, die für doofes Wetter sprechen: Man kann mehr Lieblingsklamotten auf einmal anziehen. Und das finde ich ganz schön prima, denn die Sachen sind ja alle nicht gemacht, um nur im Schrank rum zu liegen.
Ich stand schon immer darauf, verschiedene Teile übereinander anzuziehen. T-Shirts über Longsleeves, Pullover über Kleidern, Röcke über Hosen. Kurz über lang. Dick über dünn. Und umgekehrt.

WWET // Zwiebellook

Zu meinem Glück macht das nicht nur irgendwie Spaß, sondern es hält auch warm. Und sobald man irgendwo auf einen Kakao einkehrt, kann man sich Schicht für Schicht an die Raumtemperatur anpassen. Jeder, der sich schonmal in einem dicken Rollkragenpullover durch den Tag geschwitzt hat, weil er nichts vernünftiges darunter an hatte, wird das zu schätzen wissen.

WWET // Zwiebellook

Ich bin momentan übrigens auf der Suche nach der perfekten Strumpfhose. Oder Leggings. Halt irgendwas, was ich unter meiner „Mir doch egal„-Hose anziehen kann. Rot sollte sie sein. Oder blau. Oder gemustert. Oder so.

Lieblingsklamotte + Farbtupfer + Zwiebelprinzip = BINGO!

Ganz einfache Kiste.

Klar, Klamotten sind nicht alles und wie gesagt, den Winterblues wirklich vertreiben können sie nicht. Aber zusammen mit anderen Kleinigkeiten, die mich aufheitern, hält es mich doch davon ab, mich bis zum Frühling unter der Bettdecke zu verschanzen.

Welche anderen Kleinigkeiten ich meine? Das erzähle ich euch demnächst. Vielleicht kennt ihr auch noch ein paar Tricks, die Schlechtwetterlaune zum schmelzen zu bringen? Immer her damit!

Ein Sonntagsausflug zwischen Wattenscheid und Gelsenkirchen.

Zeche Nordsternpark Gelsenkirchen

Am Sonntag waren Juli und ich zu einem Ausflug verabredet.

Der Plan? Naja, als wir uns verabredeten versprach der Wetterbericht noch irgendwas ungemütliches zwischen Schnee und Regen. Wir wollten ein Winterpicknick im Wald veranstalten und unangebracht viel Spaß im Schneeregen haben.
Die Realität: Sonne satt. Zumindest am Vormittag. Weshalb wir nach kurzer Planlosigkeit einfach mal drauf los gefahren sind.

Porträt Feld

Zuallererst haben wir einen Stop an Julis liebster Allzweck-Fotolocation eingelegt. Die befindet sich irgendwo in Wattenscheids Feldern. Da haben wir dann erstmal ordentlich vor Julis Kamera rumgeblödelt und uns beim Rumspringen im Feld beinahe die Knochen gebrochen. Aber nur beinahe.
(Auf die Bilder bin ich auch schwer gespannt – Juli, zeig doch mal!)

Nordsternpark Gelsenkirchen

Von da aus ging es nach Gelsenkirchen, in den Nordsternpark. Eigentlich wollten wir ein paar schöne Bilder vom dortigen Förderturm schiessen. Juli war vor ein paar Jahren schonmal da und hatte ein bestimmtes Motiv im Kopf. Auf der Suche nach dem richtigen Winkel sind wir einmal durch den halben Park getapert. Aber das erhoffte Bild kam nicht zustande.

Zeche Nordstern

Wir vermuteten Hexerei, der Zechenturm muss irgendwie anders gestanden haben. Tja. Oder es wurde einfach innerhalb der letzten Jahre der Glaskubus um den Förderturm von Schacht II gebaut, der jetzt den ungestörten Blick auf den Turm von Schacht I verbaut. Aber Hexerei wäre irgendwie spannender…

Förderturm Norsternpark

Nach der ganzen Rumlauferei (wir sind auf der Suche nach dem richtigen Winkel sogar auf einen nicht zu unterschätzenden Hügel geklettert) hatten wir uns dann erstmal eine Pause verdient. Es gab Käsebrote und Buchstabencracker mit Amazonaspfeffer (oder so ähnlich).

Nordsternpark Picknick

Mit den Crackern haben wir eine riesige Sauerei veranstaltet. Also, eigentlich waren das nicht wir, sondern der Wind. Der hat uns die Crackertüte nämlich regelmäßig ordentlich um die Ohren gepfeffert. Und wir konnte unsere Cracker dann aus der Botanik aufsammeln. Hat sich aber gelohnt. Also, nicht nur wegen der Sauberkeit des Parks. Sondern weil das echt leckere Cracker waren (Fünf-Sekunden-Regel!).

Reiscracker Chips Mittagspause

…und weil wir ein bisschen Spaß beim Buchstabieren hatten. Auch wenn es in de Tüte nur Bs, Ra, As, Vs und Os gab. Bravo!

Zeche Consol

Von der Zeche Nordstern sind wir dann noch schnell zur Zeche Consol geflitzt, den Sonnenuntergang einfangen. Nur, dass die Sonne andere Pläne hatte. Also haben wir uns erst ein bisschen die Zeche vor Wolkenkulisse angeguckt.

Zeche Consolidation

Um danach vor Ruhrpottkulisse ein bisschen auf einer Mauer rumzuturnen. Wir sind 8 Jahre alt geworden. Und danach nur noch gewachsen.
Auf der Mauer, auf der Lauer…

Zeche Consol

Joa, das einzige Problem an der ganzen Kiste war dann, irgendwie wieder von dieser Mauer runter zu kommen. Die war nämlich von oben gesehen höher, als es von unten noch den Anschein hatte…

Zeche Consol

Irgendwann habe ich es doch noch von der Mauer wieder runter geschafft. Zur Belohnung gab es einen heißen Kakao. Der war auch bitter nötig, wir waren nämlich ganz schön durchgefroren.

Ich bin ja eigentlich ein großer Fan von gammeligen Kuschelsonntagen. Aber so ein Ausflug dürfte es doch gerne öfters sein.
Frische Luft um die Nase und mal ein bisschen was Neues sehen von der Welt. Oder von der Nachbarschaft.

Wie sieht euer Sonntag aus? Gemütlich oder abenteuerlich? Und habt ihr jetzt auch einen Ohrwurm von „Auf der Mauer, auf der Lauer“?

Mach dich WAS?! Eine weitere Wutrede gegen den Diät-Irrsinn.

Mach dich locker

Mach dich krass! Mach dich leicht!

Eigentlich wollte ich es hier zum Jahresanfang entspannt angehen. Ein bisschen Vorfreude mit euch teilen, ein neuer WWET-Beitrag, vielleicht mal wieder ein Newton Special. Jedenfalls hatte ich keinen Post über dies ganzen Diätschwachsinn auf’m Plan, habe ich mich doch erst im Dezember mal wieder darüber ausgelassen.

Uneigentlich habe ich alles, woran ich heute eigentlich arbeiten wollte, grade einfach stehen und liegen gelassen, um uns alle daran zu erinnern, dass dieser ganze „Neues Jahr – Neue Diät“-Müll schlichtweg riesiger Schwachsinn ist.

In den letzten Tagen kann man den Fernseher nicht anmachen, ohne Werbung für Diät- und Fitnessprogramme unter die Nase gerieben zu bekommen. Im Zeitschriftenregal sieht es selbstverständlich nicht anders aus. Hochzeitsmagazine mit Diätproduktbeilage? Scheinbar voll normal. (Lest euch Kats kurzen Wutausbruch mal durch, sie trifft den Nagel voll auf die Zwölf!)
Und im Internet? Reihen sich die extremen Diäten und überzogenen Fitnessprogramme aneinander und tanzen eine Polonaise durch unser angeschlagenes Selbstbewusstsein.

30 Day Shred! Hm, ja ich hab Weihnachten gefressen wie ein Schwein, ich verdiene es zerfetzt zu werden… Whole 30! Das ist ja keine Diät, das ist doch gesund und schön wird man davon auch noch… Kayla Itsines Bikini Body Guide! Oh, eine Bikinifigur, damit könnte ich endlich mal an den Strand… Mach dich leicht! Ich bin fett. Fett. Fett…. Mach dich krass! Boah, mit so einem Sixpack wäre ich echt endlich krass…

BULLSHIT!

Hinter all diesen Dingen stecken Leute, die viel Geld damit verdienen, dass wir uns unattraktiv und minderwertig fühlen. Wollen wir wirklich denen die Entscheidung überlassen, ab wieviel Kilogramm und sichtbaren Bauchmuskeln wir uns wohlfühlen dürfen? Wollen wir ihnen dabei helfen, weiterhin ein krankes und falsches Körperbild in unserer Gesellschaft zu fördern, nur damit sie es gewinnbringend ausbeuten können? Und wollen wir selbst wirklich einen Waschbrettbauch und dünne Schenkel – oder haben wir nur das Gefühl, es damit leichter zu haben im Leben? (Mega Wortspiel…)

Wie gesagt, eigentlich hatte ich gar nicht vor, heute meine Wut auf die ganzen Diät- und Fitnesspäpste raus zu lassen. Aber nach der Dauerkonfrontation der letzten Tage will ich einfach sagen:

Mach dich locker! Und noch viel wichtiger: MACH DICH NICHT BEKLOPPT!

Ja, wir alle haben über die Feiertage viel gegessen. Und uns eher wenig bewegt. Und vielleicht das eine oder andere Kilo zugelegt. Aber tat das nicht auch mal wieder so richtig gut?
Wenn wir jetzt im Januar in den Spiegel gucken und ein bisschen weicher sind als vor den knusprigen Plätzchen und der saftigen Weihnachtsgans, dann können wir natürlich verzweifeln, weil uns die Medien sagen, dass das ganz furchtbar ist. Oder wir können uns einfach entspannen. Hatten wir nicht ein paar richtig schöne, genussvolle Tage? Und ist das nicht etwas Gutes? Wieso sollte es schlimm sein, wenn wir unseren Körpern etwas Gutes ansehen können?

Nach ein, zwei Wochen, in denen wir uns ohne Reue der Maßlosigkeit und Faulheit hingegeben haben, kehren wir jetzt doch alle zu unserem „normalen“ Lebensstil zurück. Einem Lebensstil, der sich für uns gut anfühlt.

Wir essen, was uns schmeckt und uns mit dem versorgt, was unser Körper braucht. Was auch immer das für jeden einzelnen von uns sein mag. Wir bewegen uns, in der Form und Häufigkeit, die wir allein als richtig und wichtig erachten.

Unsere Körper sehen dann aus, wie menschliche Körper nunmal aussehen. Lang, kurz, groß, klein, dick, dünn, weich, hart. Und das ist vollkommen ok, denn wir sind einfach alle krass. Krass zufrieden mit dem, was wir für uns und unser Wohlbefinden tun.

Wenn ihr gerne 500 Sit-Ups vor dem Frühstück macht, zur Entspannung einen Marathon lauft oder am liebsten Möhrenschnitze mit Hüttenkäse knabbert – cool! Macht weiter so!
Wenn ihr euch aber freudlos durch harte Sportprogramme quält und vor einem „figurfreundlichen“ Salatteller hungert, dann hört jetzt auf mit dem Quatsch.

Euer Körper ist dann „optimal“ und „perfekt“, wenn ihr euch mit euch selbst wohlfühlt – nicht, wenn andere Leute es euch gestatten.
Und keine Diät, deren Ende man kaum abwarten kann, keine Fitness-Challenge, bei der man sich zum Durchhalten zwingen muss, ist etwas, womit man sich wohlfühlen kann.

So. Ich hab mich für’s erste fertig aufgeregt und mache hier jetzt mal mit dem weiter, was ich eigentlich heute erledigen wollte.
Ihr habt hoffentlich alle noch einen schönen Sonntag, bevor es morgen wohl für die meisten zurück an die Schippe geht. Lasst euch von diesem ganzen Diätwahn nicht bekloppt machen – ihr seid schon krass. Krass in Ordnung.

Bäng! Peng! Frohes neues Jahr!

Böller Knaller Silvester

Hallo 2016!

Na, seid ihr alle gut reingekommen? Wir haben es uns mit Raclette und Netflix gemütlich gemacht. Für das neue Jahr haben wir einiges vor, da haben wir beschlossen, alles mal ganz langsam anzugehen. Doch bevor ich euch in meine guten Vorsätze einweihe, lasst mich noch einen kurzen Blick zurück werfen:

2015 in einem Wort? Zäh.
Was ich gelernt habe? Geduld. Mit anderen und mit mir selbst. Und einen verdammt guten Crumble zu machen (Oder heisst es das Crumble? Das lerne ich dann 2016).
Ein Vorsatz aus 2015, den ich eingehalten habe? Direkt zwei: Ich habe jede Menge Bücher gelesen und viel bewegt habe ich mich auch.
Ein Vorsatz aus 2015, den ich mit in’s neue Jahr nehme? Öfter mal „Ja!“ sagen.
Die größte Niete des Jahres? Ein kaputter Fuß.
Der Hauptgewinn des Jahres? Die tollen Frauen, die ich bei The Hive getroffen habe. Und Netflix. Und ein neuer Lieblingsmantel. Und ganz viel Zeit mit meinen Kerls. Und ein wunderschöner Urlaub.
Bester Film? Äh, Star Wars?! Ist doch klar.
Bestes Buch? Die Shetland-Krimis. Und The Invisible Library. Und Hotel Alpha.
Liebster Song? Tiny Dancer – nicht neu, aber immer wieder gut.
Liebster Blog? Fox meets Bear!
Beste Investition? Zeige ich euch, wenn sie endlich ankommt.

Im Großen und Ganzen war 2015 ziemlich ok. Auf den ersten Blick haben wir keine großen Sprünge gemacht, aber das vergangene Jahr hat vieles zurecht geschliffen und in Form gebracht. 2016 darf trotzdem etwas spektakulärer werden.
Und damit die Chancen für ein tolles Jahr möglichst gut stehen, habe ich folgende Vorsätze gefasst:

+ Wie schon erwähnt: Nachdem das im letzten Jahr nur bedingt funktioniert hat, will ich 2016 weiter versuchen, öfter und schneller „Ja!“ zu sagen. Ich denk immer so lange nach, bis ich zehn Gründe finde, die mich einen Rückzieher machen lassen. Jetzt heisst es also: Spontan sein.

+ Weniger auf andere gucken. Und mich mehr auf meinen eigenen Kram konzentrieren. Anstatt mich also von den Erfolgen und guten Ideen anderer Leute einschüchtern zu lassen, arbeite ich dieses Jahr fokussierter an meinen eigenen Ideen und mache die Dinge einfach so gut ich kann. Mich mit dem, was andere machen, zu beschäftigten, einfach weil ich es doof finde, das sollte eigentlich eh kein Thema sein. Ist es aber leider. Kennt ihr das nicht auch? Dass ihr euch etwas oder jemanden im Internet anguckt, nur um euch ein bisschen aufzuregen? Super dämlich. Und deshalb ist damit jetzt endlich Schluss.

+ 2016 will ich in allen Lebenslagen mutiger sein. Dieses Jahr trage ich erst recht, worauf auch immer ich Bock habe. Ich höre auf, die Kappe zu halte, wenn ich eigentlich für mich und andere aufstehen sollte. Na, dann hält mich eben jemand für unfreundlich. Oder für bekloppt. Und endlich, endlich lasse ich mir mal die Eier wachsen, meine Ideen auch in die Tat umzusetzen.

+ Lernen. Lernen, lernen, popernen. Meine Liste mit „Och, das könnteste bei Gelegenheit auch mal lernen“ ist länger als das Ende von A.I.. Zeit, endlich mal loszulegen.

Im Grunde könnte ich auch einfach sagen: 2016 will ich weniger denken und mehr machen!

Natürlich will ich dieses Jahr und weiterhin viel lesen. Und Yoga machen (Adriene lädt im Januar zum Yoga Camp ein – seid ihr dabei?). Ich will noch mehr schöne Momente mit meiner Familie und meinen Freunden erleben. Und gutes Essen, davon will ich 2016 auch jede Menge.

Was habt ihr euch für dieses Jahr vorgenommen? Oder gehört ihr zu denen, die sich nix vornehmen? So oder so: Ich wünsche euch, dass euer 2016 bis oben hin voll ist mit großartigen Momenten und schönen Augenblicken. Dass ihr erreicht, was immer ihr euch vornehmt. Und dass euch das Glück immer wieder in die Karten spielt. Frohes neues Jahr!

Merci mille fois!

Herz Hand Danke

Bevor es hier in naher Zukunft anlässlich des endenden und des kommenden Jahres zu einem Rückblick-Vorsätze-Erguss kommt, möchte ich heute erstmal noch was anderes sagen.

Zunächst einmal: DANKE!

Danke, für’s Vorbeischauen, Zugucken und Mitlesen. Aber ein besonders dickes Danke für all die lieben Kommentare, die ihr mir so oft da lasst. Ich komme zwar nicht immer dazu, auf alle zu antworten, aber ich freue mich über jeden einzelnen.
In den knapp drei Jahren, die es Je suis Huck jetzt schon gibt, habe ich nicht ein böses Wort hier lesen müssen. Was im Internet heutzutage leider eine Seltenheit ist.
Umso glücklicher macht es mich, so wunderbare Leser wie euch zu haben! Klar, manchmal sind wir nicht ganz einer Meinung, aber für euch ist das kein Grund, ausfallend zu werden. Und neben einfühlsam rübergebrachter Kritik habt ihr auch immer wieder richtig liebe Worte für mich übrig.

Dazu wollte ich euch heute auch noch etwas mit auf den Weg geben. Ich weiß, dass einige von euch zu sich selbst nicht annähernd so nette Dinge sagen, wie sie sie mir und anderen zu Ohren kommen lassen. Dabei wäre das doch mal angebracht!
Deshalb lasst uns doch Folgendes versuchen: Jedes Mal, wenn ihr jemandem ein Kompliment macht, einen lieben Kommentar unter einen Blogpost setzt oder ein Herzchen auf instagram verschickt, dann macht euch direkt auch selber ein Kompliment und sagt euch selbst etwas liebes. Gut, eigene Bilder liken ist jetzt nicht so der Bringer, aber freut euch doch einfach mal für einen Moment über euren eigenen instagram-Feed, statt immer nur die Beiträge von anderen zu bestaunen.

Seid mit eurem Staunen euch selbst gegenüber im nächsten Jahr genauso freigiebig, wie ihr es jetzt schon für andere seid!

Denn das habt ihr euch verdient ♥

Capsule Wardrobe revisited.

Capsule Wardrobe Kleiderschrank

Für manche ist Silvester ein Tag wie jeder andere im Jahr. Oder einfach nur ein guter Grund, sich dumm und dämlich zu saufen.
Für mich jedoch ist es immer wieder der richtige Moment für einen frischen Anfang. Während andere den Frühjahrsputz zum Anlass nehmen, auszumisten und die hinterletzten Ecken zu schrubben, kann ich kein neues Jahr einläuten, bevor ich mich nicht von allem überschüssigen Ballast befreit habe.

Kleiderschrank ausmisten

Deshalb habe ich vor ein paar Wochen schon mit meinem Kleiderschrank angefangen. Nach meinem Versuch in Sachen Capsule Wardrobe ist mein Schrank jetzt wieder ein herrlich chaotischer Fundus.
Trotzdem will ich nichts darin haben, was ich nichtwirklich gut leiden kann. Und auch, wenn ich mittlerweile sehr viel bewusster neue Klamotten kaufe, bei einigen Teilen lässt die Liebe dann doch irgendwann nach.

Capsule Wardrobe Kleiderschrank

Ausserdem fällt es mir mit der Zeit immer leichter, mich von alten Sachen zu trennen, die ich bisher nur noch aus sentimentalen Gründen behalten habe, aber eigentlich nicht mehr besonders leiden konnte.
Zu guter Letzt gibt es dann auch immer ein paar Dinge, die zu klein geworden oder kaputt gegangen sind.

Capsule Wardrobe

Diesmal war der „Kommt weg!“-Berg nicht besonders groß. Denn auch wenn das Prinzip Capsule Wardrobe für mich nicht so richtig funktioniert, habe ich gelernt, wie ich Schrankleichen beim Einkaufen vermeiden kann.

Schrank ausmisten

Ich gehe zum Beispiel nur noch selten planlos Shoppen. Ich überlege mir vorher sehr genau, was ich haben möchte.
Ich gehe also nicht einfach los um Winterschuhe zu kaufen. Statt dessen suche ich etwa gezielt nach gefütterten, wadenhohen, cognacfarbenen Glattlederboots.
Ich will nicht mehr einfach einen Pullover kaufen. Ich suche so lange, bis ich einen dicken, schwarzen, nicht zu engen Rollkragenpullover aus Wolle gefunden habe. Und wenn ich keinen finde, dann kaufe ich nicht irgendeinen anderen Pullover. Sondern warte, bis mir irgendwann der Richtige über den Weg läuft.

Bordeaux Dogge

Andererseits habe ich gelernt, bei akuter Klamottenverknallheit auf die Vernunft zu pfeifen und das Objekt der Begierde auch dann zu kaufen, wenn es nicht auf meiner Liste stand, ich eigentlich sparen wollte oder kein passender Anlass in Sicht ist, das gute Stück auszuführen.
Wenn mir also morgen ein umwerfender Bikini über den Weg läuft, dann warte ich nicht lange und schlage zu. Ein auffälliger Mantel? Glitzerschuhe? Oder ein Überraschungsfund im Second Hand Laden? Her damit!

Kleidung aussortieren

Denn wenn mein Kleiderschrank eines bieten muss, dann genau das: Überraschungen. So gerne ich schlichte Basics und bewährte Klassiker mag, es wird mir schnell langweilig.
Schon als Kind habe ich mich furchtbar gern verkleidet, woran sich bis heute wenig geändert hat.
Zu meiner Standardausstattung aus Jeans und T-Shirt brauche ich immer wieder eine Prise Drama oder ein kleines Augenzwinkern. Etwas, das mich für einen kleinen Moment in eine andere Rolle schlüpfen lässt. (Momentan offenbar am liebsten in die Rolle eines Holzfällers – doch wer weiß, was ich morgen anziehen will?)

Capsule Wardrobe

Die Balance aus „gut überlegt“ und „spontan verknallt“ fällt mir übrigens gar nicht mehr so schwer. In den letzten Jahren habe ich gelernt zu unterscheiden zwischen Dingen, die ich an anderen cool finde, und Klamotten, die wirklich zu mir und meinem Lebensstil passen. Zarte Flatterkleidchen mit derben Boots? Gucke ich mir fruchtbar gerne an, doch fühle ich mich in den meisten Kleidern und Röcken irgendwie nicht wie ich selbst und kann mich darin ausserdem nicht richtig bewegen. Aber gebt mir zu den Boots ein paar Leggings und einen langen Pullover – Zack, ich fühl mich gut! Auch wenn wahrscheinlich alle anderen froh sind, dass der Leggings-Trend vorbei ist.

Füße

Ich frage mich übrigens beim Shoppen regelmäßig, ob eines meiner sogenannten „Stilidole“ etwas tragen würde, bei dem ich mir über mögliche Zu- oder Abneigung noch unschlüssig bin. Es gibt ein paar Persönlichkeiten, deren jeweiligen Kleiderschrank ich ohne zu zögern übernehmen würde. Darunter befinden sich so gegensätzliche Typen wie Caroline de Maigret, Kat von D, Tasya van Ree, Aleksandra Zee und natürlich Jay (ok, irgendwie kann ich doch einen roten Faden erkennen – ihr auch?).
Natürlich zählt am Ende nur, was ich tragen will, aber wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, ob ich ein Paar knallpinker Pumps furchtbar genial oder einfach nur furchtbar finde, halte ich mich lieber an meine selbstgewählten Vorbilder, als nachher feststellen zu müssen, dass ich im Kaufrausch weit ausserhalb meines Wohlfühlspektrums zugeschlagen habe.

Capsule Wardrobe

Mein Kleiderschrank ist jetzt jedenfalls bereit für 2016. Ich wünschte, ich könnte das auch schon über den Keller sagen. Oder mein Arbeitszimmer. Oder… Sagen wir so: Es gibt noch einiges zu tun.

Ist Silvester für euch auch Anlass, auszumisten und frisch anzufangen? Oder braucht ihr den Jahreswechsel dafür nicht? Und an welchem Vorbild orientiert ihr euch, wenn ihr in der Umkleide steht und euch nicht sicher seid, ob die rosa Spitzenbluse „heisser Scheiss“ oder „großer Mist“ ist?

Joyeux Noël!

…gehabt zu haben!

Mädchen Bordeaux Dogge Hund

Der erste Weihnachtstag ist gleich schon wieder vorbei. Wir liegen glücklich und zufrieden im Fresskoma auf dem Sofa und fragen uns, wie wir morgen noch mehr essen sollen. Und dann fällt mir ein, dass noch Käse im Kühlschrank liegt und plötzlich ist doch noch Platz im Bauch, zwischen Kuchen und Schwiegermutters Schichtsalat.

Ich hoffe, ihr hattet bisher ein schönes Fest. Oder ganz unfestliche, trotzdem wunderschöne Tage. Was auch immer euch glücklich macht.
Und falls euch dieses ganze Weihnachtsbrimborium einfach nur nervt und deprimiert, weil ihr vielleicht andere Sorgen habt zur Zeit oder mit Weihnachten schlichtweg nix am Hut habt, dann wünsche ich euch, dass ihr die Tage, bis wieder Ruhe einkehrt, gut übersteht.

Gleich versuche ich mal, so langsam Richtung Bett zu rollen. Morgen steht noch ein kleines Weihnachtsabenteuer auf dem Programm, bevor wir uns am Sonntag viereckige Augen gucken, Reste essen und Rekorde im Powernapping aufstellen.
Sollte ich rechtzeitig aus meinem Fresskoma erwachen, erzähle ich euch noch vor dem neuen Jahr davon, wie ich meinen Kleiderschrank ausmisten wollte, aber kaum was zum Ausmisten fand. Oder ich teile einen kleinen Rückblick auf das bald endende Jahr mit euch. Vielleicht sogar beides.

Jetzt aber erstmal ab ins Bett. Habt noch einen schönes Abend und ein wunderbares Wochenende!