Ist bald Sommer?

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Der Frühling hat noch nicht richtig angefangen und schon kitzelt es mich in den Fingerspitzen: Sommer. Sommer, Sommer, Sommer.
Nachdem ich mich monatelang (absolut nicht ungern!) in unzählige Schichten gewickelt habe, will ich mit den ersten, noch viel zu kurzen und kühlen Sonnentagen alles von mir schmeißen. Weg mit den dicken Jacken, hoch mit den Hosensäumen. Raus aus den Strickpullis und Tschüss, Mützen und Schals und Handschuhe!

Plötzlich ist mir nach leichten Stoffen. Und nach -schockschwerenot- Farbe. Also, was eine passionierte Schwarz-Grau-Trägerin eben so als Farbe bezeichnet. Ich will barfuß laufen und meine Haare vom Wind trocknen lassen. Mit den ersten Krokussen erwacht mein Appetit auf Salat und Gegrilltes. Und wann ist es endlich warm genug, um auf der Terrasse zu frühstücken?

Kein Wunder also, dass ich mich schon im März mit Sommersachen eindecke. Meine letzten Anschaffungen sprechen eine deutliche Sprache: Leichtes Leinen, sommerliches Blau. Himbeerrot. Und offene Schuhe.

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Sowohl die Shorts als auch das Shirt werden wohl noch eine ganze Weile im Schrank auf ihren Einsatz warten. Die Clogs von Swedish Hasbeens werde ich sicher schon vorher tragen. Kalte Füße in (noch) unangemessenen Schuhen gehören zum Frühling doch irgendwie dazu, oder?

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Die Duftkerze bringt mit ihrem wunderschönen Blau einen Hauch Meeresbrise ins Haus. Natalie Jeans Buch Hey Natalie Jean und die Heritage Post würde ich am liebsten auf einer Decke im Garten, oder noch besser: in einer Hängematte lesen. Doch schon jetzt schleppe ich beim kleinsten Sonnenstrahl reichlich Lesestoff nach draussen auf die Terrasse. Nur um meistens kurz danach mit Buch und Tee auf’s Sofa zu fliehen. Ist halt doch noch März.

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Sommerzeit ist in diesem unserem Haushalt übrigens die Zeit der fehlenden Hosen. Zwischen Mai und September lebe ich bevorzugt in Shirt und Schlüpper. Mein neues Lieblingsshirt? Dieses Exemplar. Es bringt meine Geisteshaltung perfekt auf den Punkt. Kein Wunder, dass meine Mama darauf bestand, es mir zu schenken. Sie kennt ihre Pappenheimer eben.
Damit der Umsetzung dieser To-Do Liste nichts im Wege steht, habe ich mir noch eine Schlafmaske zugelegt. Sicher ist sicher.

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Als wollte sie mein Sommer-Sehnen noch befeuern, schenkte mir eine Freundin einen Rosmarin. Bei meinem vorletzten Besuch hatte ich ihre üppigen Kräuterbeete bewundert, bald kann mein Garten hoffentlich mithalten.
Der winzige Aschenbecher passt nicht nur hervorragend zu meinen neuen Shorts, sondern macht sich auch bestens als Ankerplatz für meine Ringe. Vor Zigarettenkippen muss der Kleine sich übrigens nicht fürchten, ich habe das Rauchen schon vor einiger Zeit erfolgreich aufgegeben.
Komischerweise kamen die meisten Augenfältchen erst, nachdem ich mit dieser unschönen Angewohnheit aufhören konnte. Der Augenbalsam von Dr. Hauschka bügelt sie zwar nicht weg, hilft aber zuverlässig gegen Trockenheitsgeknitter.

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Mit hellen, leichten Shorts und einem weißen Sommerkleid (das schon seit Herbst im Schrank hängt *räusper*) brauchte ich plötzlich “unsichtbare” Unterwäsche. Nunja. Hübsch geht anders. Ganz anders. Aber dieses Modell von Triumph ist ganz ok. Also. Für einen fleischfarbenen Schlüpper find ich den sogar ganz in Ordnung.

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Nach mehreren Monaten, in denen mein Schrankinhalt hauptsächlich schwarz, grau, blau und braun bestand, ist dieser Pullover (den gab es bei ZARA in Bonn, im Onlinehsop kann ich ihn aber grade nicht entdecken) für meine Augen im ersten Moment beinahe verstörend bunt. Herrlich. Da wache ich doch direkt aus meiner Winterlethargie auf. Übrigens: Bald erzähle ich endlich, wie es mit mir und meiner Capsule Wardrobe weitergeht (oder auch nicht weiter geht).
Neben Farbe, die ein Spektrum jenseits einer kragen Winterlandschaft bedient, gibt es ein weiteres Novum in meinem Kleiderschrank. Meine Horde dunkler Skinny-Jeans muss enger zusammenrücken, denn am Montag ist eine sogenannte Girlfriend-Jeans eingezogen. Das ist quasi wie eine Boyfriend-Jeans, nur anders. Eigentlich wollte ich ja eine dieser Mom-Jeans. Aber. Leider nein, leider gar nicht. Zwar saß sie obenrum echt gut und hatte quasi die perfekte Länge für meine nicht allzu lang geratenen Beine, dazwischen aber war irgendwie alles verkehrt. Schadeschokolade.

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Tja. Jetzt müsste nur noch Sommer sein. Dann würde ich gleich in Shorts und Shirt und Clogs, mit ungeföhnten Haaren und ohne Strümpfe zur Eisdiele schlendern und mich mit guten Büchern im Garten breit machen. Tja. Als der liebe Gott die Geduld verteilt hat war ich schon damit beschäftigt, mich aus der Kiste mit der Neugier zu bedienen.

Verliebt in Rosa.

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Vor einigen Wochen hat eine meiner liebsten und ältesten Freundinnen (also, so alt ist sie gar nicht, wir kennen uns einfach schon eine ganze Weile – seit 22 Jahren um genau zu sein) haarigen Familienzuwachs gekriegt.
Natürlich musste ich das kleine Fellknäuel auch persönlich kennen lernen. Am Sonntag war es endlich soweit.

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SUPER FLAUSCHIG! Hals über Kopf habe ich mich in Rosa verliebt. Kann man es mir verdenken?

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Für mich, die normalerweise an Bordeaux Doggen Ausmaße gewöhnt ist, ist so ein Cocker Spaniel Welpe natürlich ganz schön klein. Und ganz schön niedlich. Diese winzigen Pfötchen! Diese Löckchen!

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Und bei ganz genauem Hinsehen finden sich sogar ein paar Falten. Ein Qualitätsmerkmal.

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Diesmal musste Newton noch zuhause bleiben, aber das nächste Treffen ist schon vereinbart. Die zwei werden ihre helle Freude miteinander haben!

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Die haben es aber auch alle beide faustdick hinter den Schlappohren. Da können wir uns sicher auf einiges gefasst machen.

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Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich meinem Mann beibringe, dass Newton dringend einen Cocker Spaniel Bruder braucht…

#40Facts4TheHive // 40 Fakten für The Hive. Und auch sonst. So.

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Im April fahre ich zur internationalen Blogger und Tastemaker Konferenz The Hive. Damit die Teilnehmer sich schon vorab ein wenig beschnuppern können, verraten sie unter #40Facts4TheHive 40 mehr oder weniger wichtige Dinge über sich. Weil das ganze eine internationale Angelegenheit ist, schreiben wir die natürlich auf Englisch auf. Klar. Damit halt auch die Blogger, Vlogger und Instagrammer aus Kanada, Dänemark, Griechenland und Ungarn wissen, wie wir unseren Kaffee trinken und nach wem unsere Haustiere benannt sind. Los geht’s. (Das Bild oben hat übrigens meine Sister in Crime Nina gemacht.)

Hello, fellow Hive Attendees! (And all my other lovely readers, of course. Hello!)
Here are 40 facts about me, that you might have not known yet. Let’s go:

1 // I have no middle name, but always wanted one.

2 // I have French ancestors on the maternal side of my family.

3 // I don’t speak French. At least not very well.

4 // I really wish I could speak French fluently.

5 // Today my friend Gen let me do a tiny tattoo on her arm and this made a childhood dream of mine come true. (Gen is a professional tattoo artist. And obviously a very patient woman.)

6 // Yes, I am into tattoos since I was a kid. My mom was not amused. And still isn’t.

7 // So far, I did Yoga every day this year. This is something I am really proud of. (Usually I’m terrible in sticking at something, so this is a big win for me.)

8 // I have very little to none self discipline. But I’m working on it.

9 // I am more than punctual. I learned from my mother to always be five minutes early and now I can’t stand being late. Most of my friends on the other hand are almost never on time. I love them anyway.

10 // I got married when I was 23. And no, I don’t think this happened too soon.

11 // I know the Addams Family song by heart.

12 // I prefer beer over champagne. Always.

13 // 13 is my lucky number.

14 // I grew up in a football driven household and I still can explain the offside rules.

15 // Since my husband is an American football fan, I’m learning these rules now, too. It’s taking me way longer than understanding the offside rules.

16 // We root for the New Orleans Saints. WHO DAT?!

17 // I have never been to New Orleans, nor any other place in the United States.

18 // I attended a traditional wedding in Tunisia. It was quite a surreal experience.

19 // My Schnitzel are second to none.

20 // My blog is named after Huckleberry Finn.

21 // This is my fourth or fifth blog.

22 // I started my first one 10 years ago.

23 // This year, I feel like going back to my blogging roots: I think Je suis Huck will turn in some kind of online diary for me. More memories, less “valueable” content. (I’m somewhat tired of trying to be “valueable” all the time. And I miss the personal stories on many blogs, that got really big over the last years. I miss the old days! Gosh, I’m getting nostalgic over here…)

24 // I have the strong feeling, that I’m supposed to be an artist. I’m just not really good at using my hands. #dilemma

25 // I goof around. A lot. And I’m never afraid to laugh about myself.

26 // I am still searching for my purpose in this world. Until I find it, I love to help, encourage and support others to fulfill theirs. Heck, maybe this is my purpose?!

27 // I’m raised Catholic and as a teenager I was an acolyte.

28 // I had really short, platinum blond hair when I was teenager, too. I looked like Billy Idol. And I liked it.

29 // Speaking of teenage years: I had terrible acne, got bullied in school, listened to HIM and The 69 Eyes and wasn’t the happiest camper anyway. #understatementofthecentury

30 // Today, my skin still breaks out more often than I would like it to, but I’m the happiest I have ever been.

31 // I now cringe when I hear people talking badly about themselves. You are awesomesauce. Stop telling yourself otherwise.

32 // I’m on cooking duty today and I should be preparing our dinner right now. Ooops.

33 // My husband is a very patient man. And a lucky one, if I do say so myself. (See fact 19.)

34 // The thoughts of war, atomic bombs and the current state of the world scare me and haunt my dreams sometimes.

35 // In University I attended a seminar about the history of porn. It wasn’t as interesting as it sounds. Actually, it was pretty boring.

36 // So far, I have studied Theatre Studies, Comparative German Linguistics, German, History of Arts and Educational Science. I have not finished anything. Yet.

37 // I am not ashamed by that and I am thankful for everything I have learned so far.

38 // I have a secret crush on Marc Harmon. (Well. It was secret.) To be exact, I have a crush on Agent Gibbs. And to be completely honest, I have a huge crush on Abby, too. (Any NCIS fans present?)

39 // I’m a sucker for crime stories. Movies, serials, books… This girl loves her whodunits and mysteries, detectives and murders!

40 // I am going to celebrate the completion of this list with one of my favorite beverages: a cold ginger beer!

Whoa, that was a friggin lot of facts about one single human being. I hope you enjoyed reading them! Have you shared 40 facts about you yet? Tell me! Can’t wait to see you at The Hive in April!

Ich hoffe, für alle, die nicht zu The Hive kommen, war das heute mal eine nette Abwechslung. Und vielleicht hab ihr ja das eine oder andere Stückchen unnützes Wissen über mich dazu gewinnen könne. Beim nächsten mal geht es dann wieder auf Deutsch weiter. Bis bald!

Vorfreudenschreie.

Blumen

Ursprünglich, da hatte ich einen komplett anderen Post geschrieben. Einen, in dem ich furchtbar gejammert habe. Über Monsterrotz, gezerrte Schultern, den Februar im allgemeinen und das Wetter im speziellen.
Seht euch nur mal dieses deprimierende Bild von dem verblühten Strauß Nelken an, das ich passend zum Thema gemacht habe! Ja, wie blöd kann man denn eigentlich sein? (Obwohl, ich finde verblühte Blümchen irgendwie ziemlich schön. Ihr vielleicht auch?)

Das Leben, und davon bin ich überzeugt, ist nur dann ein Jammertal, wenn man selber eins draus macht. Schlimm genug, dass ich etwa drei Stunden meines Sonntags drauf verwendet habe, rumzunölen und aufzulisten, wie doof doch der letzte Monat zu mir war. Aber euch das ganze dann noch vor die Füße zu kippen, damit ihr auch was von meinem Elend habt? NO WAY! Nicht mit mir, habe ich mir gedacht. Und anstatt auf “Veröffentlichen” zu klicken, habe ich den ganzen Salat einfach wieder, zzzzzap, gelöscht.

Statt dessen habe ich beschlossen, euch an meiner Vorfreude auf diverse Großartig- und Kleinigkeiten in näherer und fernerer Zukunft teilhaben zu lassen. Natürlich nicht, ohne mir zunächst noch einen Moment zu nehmen, mich über die schönen Dinge zu freuen, die der Februar mir gebracht hat. Denn, auch wenn ich die letzten drei Stunden hier haarklein aufgezählt habe, wie blöd der Februar war, er hatte auch seine Highlights. Als da waren:

Ein weiterer, großer Schritt zurück zu blonden Haaren. // Viele vergnügliche Stunden mit Flavia de Luce. // Mehr Sonnenschein, als ich mir eben noch eingestehen wollte. // Die letzte Staffel Sons of Anarchy, die so schlimm und gleichzeitig so gut war. // Hackbraten. Und jede menge Sushi. Und vielleicht das beste daran: Nicht gleichzeitig. // Das Eintreffen meiner Free People Bestellung. // Jede Menge Yoga. // Das Ginger Beer von Fever-Tree. // Neue Sofakissen. // Zeit, die ich mit meiner Familie und guten Freunden wie Gen und Nina verbracht habe.

Wow. Eben noch war ich ein kleiner Stinkstiefel und der absolut festen Überzeugung, dass der Februar als Monat so überflüssig ist wie ein Kropf. Und nach nur fünf Minuten, in denen ich gezielt nach den schönen Momenten Ausschau gehalten habe, ist alle Stinkstiefeligkeit verflogen und ich bin plötzlich der festen Überzeugung, dass ich trotz Erkältungsplage und kurzzeitiger Bewegungsunfähigkeit (wofür man seine Schultermuskeln so alles braucht…) einen fabelhaften Februar hatte.

Und wisst ihr was? Ich bin ein richtiger Glückspilz, denn ich habe auch eine ganze Menge an Dingen, auf die ich mich in den kommenden Monaten extrem freue:

The Hive Conference im April. // Wanderurlaub im August. // Den Garten wieder auf Vordermann bringen (und vielleicht komme ich in diesem Jahr endlich zu meiner heiss ersehnten Hängematte!). // Mein neues Kleid mit meinen neuen Schuhen ausführen. (sobald es warm genug dafür ist) // Das erste Eis des Jahres essen. // Ein neues Design für Je suis Huck. (Hoffentlich klappt das noch vor der Konferenz im April. Doch erst hatte ich keinen blassen Schimmer, was es mal werden soll und jetzt kann ich mich vor Ideen kaum retten, geschweige denn entscheiden… #Luxusproblem) // Wieder ohne Jacke, Schal und Mütze vor die Tür gehen. // Endlich den Umgang mit iMovie lernen. // Das Konzert von Corrosion of Conformity in zwei Wochen. // Wieder Gemüse aus dem eigenen Garten essen! // Sonnencremeduft. // Frühlingsgefühle. // Meinen Superschurken Sonntags auf dem Footballfeld anfeuern. // Erdbeeren. // Ein neuer Minions-Film. // Jeansjackenwetter.

Jetzt, wo ich einmal in Fahrt bin, fallen mir immer mehr Dinge ein, die mich hibbelig mit den Füßen scharren lassen. Ich könnte wirklich quieken vor lauter Vorfreude! So schnell kann’s gehen, seht ihr?
Allein mein knurrender Magen lässt mich an dieser Stelle mit der Aufzählung aufhören und dirigiert mich Richtung Küche.

Während ich mir jetzt also ein spätes Sonntags-Mittagessen koche, lasst ihr euch hoffentlich von meiner guten Laune anstecken (oder noch besser: Ihr habt eh schon gute Laune!) und verteilt eure Vorfreude auf wasauchimmer mit der ganz großen Schöpfkelle wild in der Gegend. Ihr dürft gerne hier in den Kommentaren anfangen, dann können wir uns alle gemeinsam miteinander füreinander vorfreuen. Ok? Ok!

Je suis malade.

Schnupfen-Helfer

Keine Sieben Lieben am Freitag und auch kein Wort zum Montag: Mich hat’s erwischt.

Ich liege hier mit Monsterrotz neben meinem Monsterhund und fühle mich gelinde gesagt ein wenig elend. Oder auch: Ich habe die Nase gestrichen voll. Der Schnupfen aus der Hölle hat mich heimgesucht.

Zum Glück gibt es ein paar Dinge, auf die ich mich in meiner (Atem-) Not verlassen kann.
Eukalyptusöl zum Beispiel. Und Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig. Das Rezept dafür findet ihr bei Nina.
Das grüne Nasenspray von Otriven ist meine Geheimwaffe. Weil ich eigentlich absolut kein Fan von solchen Sprays bin kommt es nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Aber dann so richtig.

Schnupfen-Ultrabalm

Meine arme kleine Nase ist vom vielen Schnauben und Putzen schon ganz wund. Zum Glück habe ich immer Skin Food von Weleda und den wunderbaren LUSH Ultrabalm im Haus. Meine Haut ist also gerettet.

Um trotz aller Hilfsmittelchen nicht an Langeweile einzugehen hat der liebe Gott ja zum Glück Serien erfunden. Gestern Abend haben wir die letzten Folgen von Sons of Anarchy geschaut (Ich habe natürlich Rotz und Wasser geheult. Vor allem Rotz.). Jetzt versuche ich grade, mich zwischen den aktuellen Staffeln von The Good Wife, Orphan Black und Elementary zu entscheiden. Weil das aber irgendwie gar nicht so einfach ist, gucke ich erst noch ein paar Folgen Staffeln Gilmore Girls, trinke meinen Tee und schiebe immer mal wieder eine kleine Snoozel-Einheit ein. Und nachher zwingt überzeugt mein Superschurke mich sicher wieder, zu inhalieren.

Ich hoffe, ihr seid alle fit und könnt das schöne Wetter in vollen (Karnevals-) Zügen genießen! Alaaf und so.

Die Bilder zu diesem Post sind übrigens unter heftigem Naselaufen im Schnupfenwahn entstanden. Die Idee dazu fand ich ganz gut, die Umsetzung war… anstrengend und die Ergebnisse sind nicht wirklich, was ich mir vorher ausgemalt hatte. Meine Kamera ist jetzt voll Honig. Aber dafür hatte ich nach dem Knipsen direkt alles für eine frische Tasse Tee parat. Alles in allem also keine völlige Schnapsidee.

Neue Sofakissen sind wie ein neues Leben.

sofa

Das Winterwetter ist schon grau genug, da können wenigstens die Sofakissen ein bisschen farbenfroh sein. Gedacht, bestellt, ausgetauscht. Und schon ist es, zumindest im Wohnzimmer, vorbei mit tristem Grau in Grau.

Jetzt sorgt meine momentane Lieblings-Farbkombi für ein wenig frischen Wind in den heimischen vier Wänden.

Blau + Gelb + Rosa

Hätte ich noch vor ein paar Wochen nicht unbedingt gedacht, aber doch, ja, ich find’s wunderbar. Sofort finde ich das Wohnzimmer viel toller und sitze nun besonders gerne zwischen den bunten Kissen. Plötzlich kommen mir hier auch jede Menge neue Ideen und überhaupt ist alles irgendwie ein klein bisschen besser. So einfach kann’s manchmal sein, nichwahr?

Das Wort zum Montag. // Be careful how you talk to yourself.

Wort-Montag-Careful

Bei den Dingen, die du über dich selbst sagst und denkst, solltest du immer bedenken, dass du dir zuhörst.

Warum haben wir scheinbar kein Problem damit, über uns selbst Dinge zu sagen, für die wir anderen ohne zu zögern die Freundschaft kündigen würden? Aussagen, die anderen eine saftige Ohrfeige einbringen würden, treffen wir ohne zu zögern über uns selbst.

Doof. Fett. Dämlich. Hässlich. Schwabbelig.
Dicker Hintern. Streuselkuchengesicht. Blöde Haare.
Beine zu kurz. Brüste zu klein. Bauch zu weich.

Ich habe beschlossen, mir sowas von niemandem mehr anzuhören. Ganz besonders nicht von mir selber.
Natürlich soll man ehrlich mit sich selbst sein. Aber Ehrlichkeit muss nicht gemein sein.

Anstatt uns in dieser Woche also wieder selbst schlecht zu reden, lasst es uns doch alle mal mit nett sein versuchen. Denn im Grunde sind wir doch alle ziemlich wunderbar, oder? Und das können wir uns ruhig öfter sagen.

Sieben Lieben // Grüner Daumen

Sieben-Lieben-Gruener-Daumen

Sieben Dinge, die ich diese Woche liebe:

EINS

Nachdem ich früher maximal Kakteen am Leben halten konnte (mein Papa hat mich zu meinem Namenstag regelmäßig mit Nachschub versorgt), freue ich mich heute über die wachsende Anzahl an Zimmerpflanzen, die es bei mir mittlerweile ganz gut aushalten. Klar, ein bisschen Schwund ist immer (mal nur ein paar braune Blätter, mal rafft es eine ganze Crassula rupestris dahin), dennoch wird es im Haus immer grüner.
Jetzt, wo draussen alles kahl ist und unser Garten ein wirklich jämmerliches Bild abgibt, habe ich meine Efeututen und Grünlilien besonders gerne.

ZWEI

Austin Kleons Tipps um mehr zu lesen.

DREI

Was für die meisten Leute Kaffee ist, ist für mich schwarzer Tee mit Milch. Könnte ich den ganzen Tag trinken. Leider ist’s mit schlafen eher Essig, wenn ich davon zu spät am Tag noch welchen trinken. Da kommt neuerdings Tee mit Süßholz in’s Spiel. Süßholz und Minze, Süßholz und Zimt – extrem lecker und erholsamem Schlaf steht nichts im Weg.

VIER

Die Amazon Originals Serie Transparent. Gucken. Punkt.

FÜNF

Wir kämpfen hier noch immer an der Erkältungsfront. Kein Wunder, wir spielen ja auch munter Viren-Pingpong und wechseln uns mit der Rotznase ab. Eine wahre Wohltat ist da Eukalyptusöl. Zum Inhalieren, einreiben, baden und sogar im Tee. Hilft.

SECHS

Bei Nina war sie gestern schon Thema und auch mich lässt sie momentan nicht los: Wanderlust. Ich träume von fernen Ländern, neuen Städten und Roadtrips. Von Weltreisen und Tagesausflügen.

SIEBEN

Was sitzt auf der Wiese und qualmt?

Ein Kaminchen!

Über diesen (zugegeben nicht sehr guten) Witz könnte ich mich momentan dauerhaft beömmeln. Mehr braucht es manchmal einfach nicht, um mich zum Lachen zu bringen.

Wie steht es mit euch? Was bringt euch zum Lachen?
Habt eich schönes Wochenende!

Immer dieser Newton.

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Der Titel für diesen Post ist ja fast ein wenig geschummelt, denn der kleine Faltendackel ist zwar im echten Leben omnipräsent, hier hingegen hat er sich in letzter Zeit ja schon ein wenig rar gemacht.

Höchste Zeit also, für eine geballte Ladung Newton, oder? (Wer jetzt “Nein!” sagt, darf am Freitag wiederkommen, dann gibt es mehr Sieben Lieben und weniger Dog Content)

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Unser Rotwein Mops musste erst 18 Monate alt werden, um endlich seinen ersten Schnee zu erleben. Ich hatte schon Sorge, dass er diesem kalten, weißen Zeug anfangs so skeptisch gegenüber steht, wie das damals mit Wasser der Fall war. Im Napf völlig ok, jenseits dessen jedoch ein Graus.

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Stellt sich heraus: Newton und Schnee, das ist Liebe auf den ersten Blick. Sobald die Flocken vom Himmel fallen ist der kleine Mann nicht mehr zu bremsen. Er pest durch den Garten und schnappt nach den Schneeflocken.
Drinnen bleiben ist dann für Herrchen und Frauchen nicht mehr drin, wir werden vehement dazu aufgefordert, raus zu kommen. Hallo?! Da fallen ja immerhin diese fluffigen weißen Dinger vom Himmel! Und mit denen kann man so lustige Bälle machen, die kann man werfen und dann hat der Hund erst richtig Spaß, jawoll!

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Da wird man dann auch schon mal am Hosenbein nach draussen gezerrt. So eine Bordeaux Dogge hat in jeder Hinsicht einen Dickschädel und den setzt sie auch durch. So oder so.
Selbst wenn ich konsequent bleibe habe ich oft das Gefühl, dass trotzdem Newton der heimliche Gewinner ist. Als wäre das die ganze Zeit sein Plan gewesen. Raffiniertes Vieh.

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Wer so viel im Schnee tobt, der muss auch viel schlafen. Das kann Newton natürlich hervorragend. Er schläft lang und breit und vor allem: Laut. Olle Schnarchnase.

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Und wehe, man weckt ihn auf. Dann wirft der werte Herr einem einen beeindruckend vorwurfsvollen Blick zu und sucht sich, pikiert schnaubend, eine ruhigere Ecke. Unverschämtheit auch, hat man denn nirgends seine Ruhe?

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Am aller liebsten macht er natürlich dort sein Nickerchen, wo ich auch gerne sitzen würde. Klar, Newton ist nicht grade der kleinste Hund der Welt, dennoch bin ich regelmäßig baff, wenn er es wieder schafft, alleine das gesamte Sofa zu besetzen.

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Wie ein Deutscher im Urlaub markiert auch unser kleiner Franzose seine Liegeplätze klar und deutlich. Leider benutzt er anstelle eines Handtuchs jedes Mal eine ordentliche Portion Sabber. (Nicht zuletzt deshalb ist alles in diesem Haushalt mittlerweile abwaschbar…)

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Flegelphase hin, Sabberflecken her. Die meiste Zeit habe ich unseren Newton schon ganz gern. ;)

Das Wort zum Montag. // Gewohnheiten.

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Gestalte dir deine Gewohnheiten so schön wie möglich.

Laut singend das Geschirr spülen. Beim Zähne putzen auf einem Bein stehen. Frühstücken im Kerzenschein. In den schönsten, bequemsten Sportklamotten trainieren. Putzen im Samba-Rhythmus. Gassi gehen wird zur Entdeckungsreise durch die eigene Nachbarschaft. Das Lieblingskleid zur Arbeit tragen. Jedes Essen ist ein Festmahl. Und jede Tasse Kaffee eine kleine Pause vom Alltag.

Das klingt gar nicht so schlecht, oder? Es gibt so viele große und kleine Verrichtungen, die wir tagtäglich mit wenig Freude hinter uns bringen. Auf manches haben wir schlichtweg keinen Bock. Anderes erledigen wir unachtsam, mal eben nebenbei.

Natürlich ist das Leben kein französischer Autorenfilm. Aber wenn wir uns unsere kleinen und großen Gewohnheiten jeden Tag ein wenig schöner und erfreulicher gestalten, dann muss es auch kein langweiliges Trauerspiel sein.

Wie wäre es, wenn wir unseren alltäglichen Gepflogenheiten diese Woche mal etwas Pfiff verleihen? Indem wir zum Beispiel das Aufstehen jeden Tag mit knackig-entspannten 3 Minuten Yoga verbinden. Unseren Tee oder Kaffee mit Bedacht aufbrühen und die warme Tasse in unserer Hand wirklich genießen. Nur das allerliebste Lieblingsduschgel benutzen und uns über den duftenden Schaum freuen. Wir könnten jeden Morgen in unsere schönsten Klamotten schlüpfen und uns auf dem Weg zur Arbeit aufmerksam umsehen, anstatt uns nur müde vom Bett zum Schreibtisch zu schleppen. Und wenn wir abends schlafen gehen, fallen wir nicht einfach nur müde in die Federn, sondern räkeln uns zwischen den Kissen und fühlen uns angenehm behaglich, bevor wir schließlich einschlafen.

Habt eine wunderschöne Woche!