Das Wort zum Montag. // Gewinnen und verlieren.

Wort-zum-Sonntag-Win-Learn

Manchmal gewinnt man. Manchmal lernt man.

Im Grunde habe ich es hier schon mal gesagt: Wenn wir anfangen, unsere Niederlagen als Chancen zu begreifen, können wir uns selbst eine Menge Frust ersparen.
Natürlich ist es toll, wenn alles glatt läuft und uns das Glück gesonnen ist. Doch manchmal braucht es ein, zwei, drei oder auch fünfzig Rückschläge, um am Ende zum besten Ergebnis zu kommen.

Wenn in dieser Woche also was schief geht, ihr irgendwas nicht so einfach hin bekommt oder euch an einer Sache vielleicht sogar die Zähne ausbeisst, dann versucht, das nicht als Misserfolg zu sehen, sondern als großartige Möglichkeit, euch zu verbessern und etwas wichtiges zu lernen.

Die liebe Dana hat übrigens angefangen, sich jede Woche aufzuschreiben, was sie gelernt hat. Ist das nicht eine wunderbare Idee? Ich glaube, da schließe ich mich an und halte ab jetzt regelmäßig in meinem Kalender die kleinen und großen Dinge fest, die ich von Tag zu Tag so lerne. Egal, wie alt man ist, man lernt ja nie aus. Oder?

Tag der Jogginghose!

Lebenszeichen

Heute ist, zumindest für Yvonne und mich, einer der höchsten Feiertage des Jahres: Der Tag der Jogginghose.
Fragt mich nicht, wer mit dieser Idee um die Ecke gekommen ist. Er sollte jedenfalls mit einem Nobelpreis bedacht werden. Es gibt doch nichts besseres, als eine herrlich bequeme Jogginghose, oder? Ich jedenfalls habe mich heute dem Anlass entsprechen gekleidet.
(Ok, ja, ich trage das gleiche wie jeden anderen Tag auch: Joggingbux und Bandshirt. #homeoffice)

Hätten wir also (mal wieder) festgestellt, dass ich ein wandelnder Fashion Fauxpas bin. Und was gibt es sonst Neues im Land wo Tee und Hundesabber fließen?

Die Sonne scheint, was in diesem sonst eher grauen Januar tatsächlich besonders erwähnenswert ist. Leider steigt der Sonnenschein unserem Faltendackel irgendwie zu Kopf. Newton ist heute ausser Rand und Band, womit er mich langsam in den Wahnsinn treibt.
Ich bin nämlich noch immer damit beschäftigt, die Bazillen abzuwehren, die mein verrotzter Mann auf mich losgelassen hat. Da sind einfach nicht viele Nerven übrig, mit denen der Hund Gummitwist spielen könnte.

Bisher kann ich die drohende Erkältung aber tatsächlich ziemlich gut in Schach halten. Zum einen mit heissem Tee, scharfer Suppe, Tigerbalsam und Dampfbädern. Zum anderen mit Yoga. Das Yoga for when you are sick – Video habe ich gestern abend vor dem schlafen gehen durchgeturnt und heute morgen geht es mir tatsächlich schon etwas besser. Vielleicht ist da nur die Macht der Einbildung am Werke, mir soll’s recht sein. Das Ergebnis stimmt.

Ich bin übrigens ziemlich stolz, dass ich bisher noch immer keinen Tag der 30 Days of Yoga Challenge verpasst habe. Ha! 20 Tage am Stück an etwas dran zu bleiben zählt sonst eher nicht zu meinen Stärken. Noch dazu habe ich fast jeden Abend noch ein zweites Yoga-Video absolviert. Keine Ahnung, was mit mir los ist, aber das kann gerne so bleiben.

Was nicht bleibt ist meine Haarfarbe. Das Rot war für kurze Zeit ganz lustig. Nachdem meine Haare binnen weniger Tage aber eher orange wurden, kam das Braun, was mir an sich ganz gut gefällt. Nur diese Ansatzfärberei, die geht mir bereits nach drei Monaten dermaßen auf den Senkel, dass ich die Schnauze schon wieder voll habe. Komisch eigentlich, denn früher hat mich das überhaupt nicht besonders gestört. Da habe ich das sehr viel länger durchgehalten und irgendwann einfach aus Langeweile die Haarfarbe wieder gewechselt. Morgen jedenfalls habe ich den ersten von hoffentlich nicht allzu vielen Terminen bei einem Frisör meines Vertrauens, der mir langsam aber sicher wieder zu meiner Naturhaarfarbe verhelfen wird.
(Warum ich nicht gleich bei Blond geblieben bin, sondern Geld, Zeit und Haarqualität für eine fixe Idee habe draufgehen lassen? Na, weil manchmal einfach was Neues her muss und fixe Ideen ab und an einfach umgesetzt werden wollen. Das andersfarbige Zwischenspiel hat mir jedenfalls trotz allem Spaß gemacht.)

Bevor ich mich jetzt daran mache, das allgegenwärtige Chaos, das Hund hier heute veranstaltet, zumindest etwas einzudämmen, habe ich noch eine Frage an die Foto-Geeks unter euch: Ich bin (seit Jahren schon…) auf der Suche nach einer vernünftigen Kamera und will die Investition nun endlich wagen. Nur für ein Modell entschieden habe ich mich noch nicht. Ich tendiere zu einer DSLR, nur habe ich keine Ahnung, welche von den vielen es werden soll. Nikon? Canon? Was ganz anderes? Ich will das Ding sowohl für den Blog (also Nahaufnahmen, Produktfotos, WWET-Bilder und so weiter) als auch privat nutzen. Die Canon EOS 600D wäre mir zum Beispiel schon ins Auge gefallen. Aber vielleicht gibt es ja was ‘besseres’? (Nein, es muss keine EOS 5D Mark III sein, absolut nicht.)
Könnt ihr mir helfen? Bestimmt, oder? Her mit den Tipps! Dankeschön :)

Sieben Lieben. // Sturmfrei.

Sturmfrei

Draussen stürmt und regnet es. Grau in grau. Tristesse galore. Damit das Elend auch draussen bleibt und sich nicht noch in meinem Heim und meinem Kopf breit macht, setze ich auf ein erprobtes Gegenprogramm.

Tee. Schwarzer Tee mit Milch, Glückstee, Pfefferminztee mit frischer Minze, Rosen-Ingwer-Tee, Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig… Ich habe mal gelesen, dass es wissenschaftlich erwiesen sei: eine warme Tasse Tee, die man in den Händen hält, wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Kann ich nur bestätigen.

Yoga. Heute ist der zehnte Tag der 30 Days of Yoga Challenge und ich merke wieder deutlich, dass mich die Verrenkungen nicht nur stärker und beweglicher machen, sondern dass ich davon auch bessere Laune habe. Ausserdem wird einem bei vielen Übungen richtig schön warm, was bei diesem Wetter ja nicht das schlechteste ist.

Kerzenschein. Schon wird aus schummrig -zackzack-gemütlich. Wenn die Kerzen dann noch toll duften ist mein Glück perfekt. Besonders gut riechen für mich nach wie vor die Lagerfeuerkerzen von Muji. Zu Weihnachten habe ich außerdem vom Superschurken eine große Kerze von Aqua di Parma bekommen. Seit dem bin ich im Duftkerzenhimmel.

Bücher. Das erste Buch für meinen Vorsatz, 52 Bücher in 2015 zu lesen, habe ich schon durch (Spur 24 von Wolfgang Kaes). Momentan stecke ich meine Nase in The Circle von Dave Eggers.
Da kann ja das Wetter und alles sein, wie es will – mit einem guten Buch vergesse ich meine Umgebung und tauche in andere Welten ein. Eine kleine Reise im Handtaschenformat, wenn man so will.

Vorfreude. Zusammen mit Nina und Gen will ich im April zu The Hive fahren. Wir sind alle drei schon ein bisschen hibbelig und freuen uns sehr auf ein Wochenende in Berlin. Wenn es draussen also so richtig mies und fies ist, dann spule ich im Kopf einfach die Zeit schon mal ein paar Monate vor.

Baden. Heisses Wasser, duftende Schaumberge und dann noch ein gutes Buch dazu. Fertig ist der Mini-Urlaub. Momentan greife ich am liebsten zu den Weihnachts-Bathbombs von Lush, die gab es nach den Feiertagen im Sale und ich habe die Gelegenheit natürlich genutzt. Eben noch habe ich ein Bad mit Cinders genossen.

Suppe. Macht warm, satt und glücklich. Und wenn man viel Gemüse rein packt, dann ist sie auch noch gesund. Ich liebe Tomatensuppe, Tom Kha Gai, Chilisuppe, Kartoffelsuppe, Kürbissuppe, Nudelsuppe…
(Ich glaube, ich verrate euch demnächst mal das Rezept für meine Rucki-Zucki-Chili-non-Carne-Suppe)

Lasst euch von dem blöden Wetter nicht die Laune verhageln, sondern macht es wie ich und packt euren Tag voll mit euren Lieblingsdingen! Womit holt ihr euch Sonnenschein ins Haus, wenn es draussen dööfer als doof ist?

Januar. // Eins, zwei, Cha-Cha-Cha.

Januar-suchen-sortieren

Wer sagt eigentlich, dass man seine Neujahrsvorsätze schon am ersten Januar sofort in die Tat umsetzen muss? In Perfektion und ohne Straucheln?

Mit den meisten Vorsätzen bezweckt man ja zunächst mal eines: Veränderung. Und sich zu ändern, das leuchtet doch ein, geht nicht einfach so über Nacht. Das ist ein Prozess. Ein Weg, auf den man sich begibt. Einer mit Höhen und Tiefen. Ein paar Schritte voran, ein kleiner Schritt zurück. Vielleicht auch mal ein bisschen hinfallen.

Wer mit dem Rauchen aufhören will, der erleidet vielleicht einen kleinen Rückfall. Oder zwei, drei. Wer abnehmen will, der kann nicht damit rechnen, dass die Waage Tag um Tag immer weniger anzeigt, da kann auch mal was stagnieren. Oder man nimmt vielleicht auch noch mal ein wenig zu. Wer weniger fernsehen will, der landet nach einem besonders doofen Tag doch wieder mit Friends und den Simpsons auf dem Sofa. Und wer lernen will, Gitarre zu spielen, der lässt das Üben an einigen Tagen vielleicht ausfallen, weil die Finger weh tun. Aber deswegen die ganzen guten Vorsätze direkt in die Tonne treten?

Scheitern gehört dazu, wenn man etwas ändern will. Doch anstatt sich davon ins Bockshorn jagen zu lassen, sollte man die Gelegenheit nutzen. Denn eigentlich ist Scheitern ja auch was Gutes. Also, irgendwie. Wenn was schief geht, dann haben wir zumindest schon mal gelernt, wie etwas nicht funktioniert. Und lernen ist ja immer gut. Dann können wir die Dinge verbessern und es erneut versuchen. Das Wenigste ist von Anfang an optimal. Und um etwas zu optimieren, muss man ein wenig rumprobieren, austesten, was einen weiter bringt. Und was nicht.

Vielleicht sollten wir Rückschritte einfach als Teil eines flotten Cha-Cha-Chas betrachten.

Nachdem im Dezember gefühlt alles durcheinander geraten und zum erliegen gekommen ist, gönne ich mir den Januar also nun, um mich im Tanz mit meinem Vorankommen zu üben. Die großen und kleinen Vorhaben, an denen ich bisher gescheitert bin, brauchen einfach noch ein bisschen Optimierung, damit sie gut laufen.

Diesen Monat experimentiere ich halt ein wenig. Um endlich fitter zu werden, probiere ich nicht nur verschiedene Sportarten aus, sondern teste auch verschiedene Möglichkeiten, sie in meinen Tag zu integrieren. Überhaupt: Im Advent und zwischen den Jahren ging mir jegliche Routine flöten. Nun nehme ich mir die Zeit und baue mir eine neue Routine, erschaffe neue Rituale und feile an meinem Tagesablauf, bis er mir perfekt passt.
Jaja, Routine ist voll langweilig und öfter mal was Neues und überhaupt. Aber ohne eine gewisse Regelmäßigkeit ist bei mir einfach total der Wurm drin. Da ist Scheitern dann kein Tanz mehr, sondern Vollzeitprogramm.

Man könnte also sagen, dass ich mir im Januar das Fundament baue, auf dem ich dieses Jahr mein Tanzparkett aufbringe und mich an neue Abenteuer wage. Denn neben meinen Vorsätzen für 2015 gäbe es zwei, drei Projekte, die schon viel zu lange darauf warten, in die Tat umgesetzt zu werden. Weil mir bisher einfach ein bisschen der Mut fehlte, sie endlich zum Tanz aufzufordern.

Wagt ihr euch mit mir auf die Tanzfläche? Zwei Schritte vor, ein kleiner zurück und Dreeeehung! Kopf hoch, Lächeln nicht vergessen und Cha-Cha-Cha.

2015. // Prost Neujahr!

Prost-Neujahr

Frohes neues Jahr! Nu ist schon 2015, das ging fix. Über 2014 will ich gar nicht mehr viele Worte verlieren. War schon ok, das Jahr. Aber jetzt blicke ich nach vorne und wünsche uns allen ein fantastisches, wundervolles 2015!

Um meinem Glück in den nächsten zwölf Monaten ein wenig auf die Sprünge zu helfen habe ich ein paar gute Vorsätze gefasst. (Ich fasse furchtbar gerne Vorsätze, aber so verwegen wie im letzten Jahr bin ich nicht mehr.)

+ Bewegung. Im Advent geriet mein Sporteifer ein wenig ins Stocken und ich merke nun sehr deutlich, dass mir da jetzt was fehlt. Also will ich wieder an mein Programm von vorher anknüpfen. Für einen guten Start habe ich mich zu 30 Days of Yoga angemeldet. Heute habe ich mich aber dann doch für’s Erste mit Yoga for Hangovers begnügt…

+ Lesen. Was früher eine Selbstverständlichkeit war fühlt sich heute nach großer Herausforderung an: Jede Woche ein Buch lesen. Projekt 52 Bücher nennt sich das. Die Idee dazu habe ich von Nina (was die Erfüllung dieses Vorsatzes angeht baue ich ein bisschen auf einen gemeinsamen Leseurlaub ;) )

+ Einen Unterschied machen. Wie oft war ich im letzten Jahr Tag für Tag von den Leuten genervt! Die Menschen drängeln und meckern und jammern und keiner hat ein nettes Wort für den Nächsten übrig. Häufig bin ich mit schlechter Laune nach Hause gekommen, weil meine Begegnungen einfach so unschön waren, ob beim Einkaufen oder auf der Gassirunde mit Newton. Dieses Jahr will ich mich nicht nur nicht mehr so schnell ärgern lassen, sondern ganz bewusst einen Unterschied machen. Andere Leute vor lassen, geduldig und aufmerksam sein. Die Tür auf halten. Die Kassiererin anlächeln. Für die Obdachlosen nicht nur etwas Kleingeld, sondern vor allem ein paar aufrichtig nette Worte übrig haben. Meinen Sitzplatz im Bus anderen überlassen und nicht immer einfach auf mein Recht pochen. Es ist so leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen ‘DOOF’. Dieses Jahr mache ich es einfach anders.

+ Ja sagen. Verheiratet bin ich ja schon. Doch auch im Alltag möchte ich öfter Ja sagen und nicht immer auf Ausreden zurück greifen oder Nichtigkeiten vorschieben, wenn die Gelegenheit zum Abenteuer an die Tür klopft. Ob es darum geht eine neue Gassirunde zu erkunden (Die bekannten Wege sind ja auch ganz nett? Pah, neue Wege sind vielleicht noch netter!) oder etwas neues zu machen (Und wenn ich das nicht kann/ mag/ gut mache? Ist doch egal!), dieses Jahr will ich probierfreudiger sein.

So. Das war’s auch schon. Abnehmen, reich werden, mit dem Rauchen aufhören? Das überlasse ich anderen. Vielleicht ja euch? Was habt ihr euch für 2015 vorgenommen? Oder habt ihr es nicht so mit Vorsätzen und wollt einfach bleiben wir ihr seid? Das allein wäre ja auch schon ein verdammt guter Plan, finde ich.

Blogmas. // Frohe Weihnachten!

Blogmas-Frohe-Weihnachten

Wenn man bedenkt, dass die meisten Weihnachtswerbespots jetzt wohl laufen, bis dass es Zeit für die Osterwerbung wird, dann ist es am zweiten Weihnachtsfeiertag nicht zu spät, euch Frohe Weihnachten zu wünschen.

Darüber hinaus wünsche ich euch, dass ihr, so wie ich, vollauf damit beschäftigt seid, vollgefressen und zufrieden zu sein. Also macht den Computer aus, legt das Handy weg und husch husch zurück auf’s Sofa. Oder ab auf einen Schneespaziergang!
Da es hier bisher nicht geschneit hat halte ich mich jetzt an ersteres. Und beim nächsten Mal reden wir dann über gute Vorsätze, ja?

Blogmas. // Lasst mich euch ein Geheimnis verraten…

Blogmas-Geheimnis

Alles haben ist reine Definitionssache. Deshalb kann man auch dann alles haben, wenn man nichts hat. Oder wenn man nur wenig hat. Oder wenn man, wie sicher die meisten von uns, eigentlich eine ganze Menge hat, aber trotzdem nicht zufrieden ist.
Wenn wir uns alle mehr über die vielen Dinge (welcher Art auch immer) freuen, die wir haben, dann sind die Dinge, die wir nicht haben, plötzlich sehr viel weniger wichtig.

Ich finde, grade zu Weihnachten, wenn es gefühlt hauptsächlich um Geschenke, Geschenke und Geschenke geht, darum, wer das tollste Festessen serviert und wer die meisten Weihnachtskarten absahnt, ist es wichtig, sich einfach mal glücklich zu schätzen mit den Sachen und Menschen, die man momentan in seinem Leben hat. Ganz egal, was das Christkind uns unter den Baum legt. Die meisten von uns haben doch alles, was sie brauchen.

Mir jedenfalls fehlt nichts. Ausser vielleicht Chips. Chips wären jetzt toll…

Blogmas. // Kinder kommt rein, der Baum brennt.

Blogmas-Baum

Der Baum ist da. Geschenke gibt es zwar erst am Mittwoch, aber für mich ist ab sofort Weihnachten.
Dementsprechend haben wir heute die Raclette-Saison eröffnet und am Esstisch gebrutzelt, bis kein Bissen mehr rein ging. Und dann gab es noch Nachtisch. Ist ja Weihnachten.

Jetzt liegen wir im Schein des Adventskranzes auf dem Sofa und gucken französische Autorenfilme. Quark. Wir gucken Starship Troopers.

Zwar sind Montag und Dienstag hier nochmal ganz normale Arbeitstage (und Arbeit gibt es reichlich), aber irgendwie haben wir die Anspannung, die sich hier in letzter Zeit breit machen wollte, an der Kasse abgegeben, als wir unseren Weihnachtsbaum bezahlten.
Jetzt steht er in unserem Wohnzimmer und wartet darauf, dass wir ihm die Lichterketten umhängen und ihn für die Feiertage schmücken. Doch auch so, ganz nackig, macht er sich hier sehr gut.

Ich finde ja, man sollte sich ganzjährig Bäume in die Bude stellen. So eine Tanne macht ordentlich was her, meine Sansevieria sieht beinahe ein wenig bescheiden aus daneben.

Blogmas-Adventskranz

1 Tablett + 4 rote Kerzen + Zimtstangen + Nüsse + Ausstechförmchen + Christbaumkugeln

Das ergibt einen sehr entspannten Adventskranz.
Jedes Jahr träume ich von einem ‘klassichen’ Kranz. Und jedes Jahr mache ich es doch wieder auf meine Weise. Nonchalant.
Mit dem Baum habe ich es diesmal ganz ähnlich vor. Eine Lichterkerze, ein paar (LED!) Kerzen, rote Schleifen, ein paar Kugeln und vielleicht noch Pfeifenputzersterne, fertig ist die Laube Tanne. Baumschmücken aus der Lamäng.

Aber damit beschäftige ich mich morgen. Jetzt sortiere ich erst mal den Superschurken in’s Bett, der hängt hier nämlich grade halb sitzend und laut schnarchend neben mir auf dem Sofa. Habt einen schönen vierten Advent!

Blogmas. // Kein Baum, kein Stress.

Wie ihr seht, seht ihr nix. Es wäre ja auch zu schön gewesen, hätten wir gestern einen Weihnachtsbaum besorgen können. Aber manchmal steckst du einfach nicht drin, da läuft einfach nichts, wie man es sich vorher ausmalt.

Statt Tannen zu tätscheln habe ich mich gestern nach einem anstrengenden Tag schlussendlich hundemüde mit meiner Cary Grant DVD-Box ins Bett verkrochen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Heute haben wir immerhin schon mal den Großeinkauf erledigt, wenn es nach mir geht müssen wir in diesem Jahr keinen Supermarkt mehr betreten.

Den Baum bekommen wir auch sicherlich morgen noch, da machen wir uns gar keinen Stress. Ist ja schon genug, was vor Weihnachten alles besorgt und erledigt werden will. Geschenke kaufen (hab ich), einpacken (aaargh, Geschenkpapier ist alle), Weihnachtskarten schreiben, verschicken, Plätzchen backen und was wollen wir Weihnachten eigentlich essen? Und dann kommt auch noch die Familie zu Besuch. Oder man fährt die Verwandtschaft besuchen. Im Feiertagsverkehr ist es mit der Besinnlichkeit dann auch ganz fix vorbei.

Da ist es doch ganz vernünftig, immer mal wieder auf die Bremse zu treten und ‘Nein.’ zu sagen. Auf den achten Weihnachtsmarktbesuch innerhalb einer Woche zu verzichten, die Plätzchen bei Oma zu schnorren, statt Braten an Heiligabend Würstchen und Kartoffelsalat zu servieren (wir machen immer Raclette, wenig Vorbereitung und großer Spaß). Oder eben den Baum doch erst kurz vor knapp zu besorgen.

Klar hätten wir heute nach dem Einkaufen noch einen Weihnachtsbaum holen können. Wir haben uns aber lieber den Hund geschnappt, sind mal wieder eine schöne, große Runde spazieren gegangen und haben die Weihnachtsbeleuchtung in den Fenstern und Vorgärten bestaunt. Jetzt haben wir uns mit einer Tasse Tee auf’s Sofa gekuschelt. Ohne Baum. Aber auch ohne ‘Wir müssen noch’, ohne klingelndes Telefon (eine Seltenheit in letzter Zeit) und ohne schlechtes Gewissen.

Ich hoffe, ihr habt zwischen all dem Trubel auch noch Zeit und Luft für ein paar ruhige Momente. Habt ein schönes, entspanntes Wochenende!

Blogmas. // Der beste Dezember?

Blogmas-Newton-Baby

Wenn die Innenstädte überfüllt sind, die Nächte einer Mischung aus Arbeit und Fernsehgucken zum Opfer fallen, man deshalb seltsam dünnhäutig ist und irgendwie nix so läuft wie es soll, dann braucht es in manchen Momenten wirklich eisernen Willen, den besten Dezember aller Zeiten zu haben.

Deshalb habe ich mir eine kleine Blogmas-Pause gegönnt, statt dessen Dinge erledigt, die noch vor Weihnachten erledigt werden wollen. Und zwischendurch immer wieder mit dem Hund gekuschelt. Dabei habe ich Weihnachtsmusik gehört und Bilder von unserem Weihnachten im letzten Jahr angeschaut und bin auf diesen Schnappschuss von Newton gestoßen. Er war damals ein knappes halbes Jahr alt und so niedlich.
Jaja, niedlich ist er noch immer. Nur… anders.

So. Ich hab noch ein paar Punkte von der To-Do-Liste zu streichen und einen Hund zu kuscheln. Mit ein bisschen Glück kann ich euch morgen Abend ein Bild von unserem Baum zeigen, den wir hoffentlich dann holen gehen. Aber ihr wisst, der Teufel ist ein Eichhörnchen und es würde mich nicht wundern, wenn wir erst Heiligabend dazu kommen, einen Baum zu kaufen…