Franz.

Heute vor zwei Wochen legte mir die Hebamme in den frühen Morgenstunden ein nasses Bündel Mensch auf den Bauch. Wir nannten das Bündel Franz und nahmen es wenig später mit nach Hause.

Hier sind wir nun, genießen die Ruhe im Wochenbett, erholen uns, lernen einander kennen. Wir lassen alles ganz sachte angehen. Gestern waren wir zum ersten Mal alle zusammen spazieren. Wir finden, langsam, unseren Rhythmus.
Newton ist ein vorsichtiger, beschützender großer Bruder. Und Franz wächst und gedeiht unaufhaltsam. Die erste Windelgröße hat er schon fast hinter sich gelassen.
Während die Geburt wie eine Achterbahnfahrt war, ist das jetzt wie ein gemächlicher Roadtrip. Mit verbundenen Augen. In einem fremden Auto. Ohne Führerschein. Querfeldein.

Und mit drei so wunderbaren Beifahrern (und guter Musik dazu) ist das irgendwie ein herrliches, vollkommen verrücktes Abenteuer.

Form + Funktion. // Meine Absage an Vorher-Nachher-Körper.

Babybauch

Afterbabybody. Was für mich lange Zeit nur ein weiteres, kleines Steinchen im großen „Dämliche Erwartungen an menschliche Körper“-Mosaik war, ist langsam aber sicher zum irritierenden, drückenden Stein in meinem Schuh geworden.
Setzt man sich der medialen Darstellung von Schwangerschaft aus, dann kann man ihm nicht entkommen. In welche Richtung man sich auch dreht und wendet, man findet sich zwischen Horrorvisionen und Heilsversprechen wieder. Da stehen sich Beschreibungen des vermeintlich desaströsen körperlichen postpartalen Zustands und stolz plakatierte sogenannte Erfolgsgeschichten gegenüber. Sicher scheint: Nach der Schwangerschaft ist dein Körper ein anderer. Weiterlesen

Mailieblinge. // Highway Queen.

Mailieblinge mit Blumen

Und schon ist der Mai auch schon so gut wie vorbei. Kann mich mal jemand kneifen? Oder den Finger von der Schnelldurchlauftaste nehmen?

Bevor der Juni anfängt will ich noch schnell meine Lieblinge des fast vergangenen Monats festhalten: Weiterlesen

#wennkerjunior // Ein Update, ein Bauch und ein Hund.

Babybauch Update

Dieser Beitrag hätte genau so gut ein WWET werden können, allerdings sind Schwangerschaftsleggings + Bandshirts in allen Variationen hier momentan absolut kein „würde tragen“ sondern mittlerweile gewöhnlicher, langweiliger und sehr bequemer Alltag.

Freunde der Sonne! So ganz ohne immer mal wieder was in dieses Internet zu posten ist ehrlich gesacht auch mal ganz schön. Aber um ganz und vollkommen ehrlich zu sein: Wenn ich nix für Instagram oder auf’m Blog dokumentiere, dann dokumentiere ich so gut wie nix. Da kann ich mir noch so fest vornehmen, mehr Fotos für’s Familienalbum zu machen und ein Schwangerschaftstagebuch zu führen. Pustekuchen.

Außerdem mag es online ja gerne mal nervig sein, aber so ganz ohne ist nach 11 Jahren bloggen dann auch irgendwie komisch 😀

Es folgt nun also: Ein Update in Sachen #wennkerjunior. Mit Gastauftritt von #newtonthefrenchmastiff. Und Bildern von meinem Bauch, der mir im einen Moment schon riesig vorkommt, um nur einen Wimpernschlag später wieder sehr überschaubar und zurückhaltend zu sein. Weiterlesen

Lieblinge. // Jetzt ist Frühling. Angeblich.

Tee trotz Frühling

Gestern war Frühlingsanfang. Also, zumindest meteorologisch (muss nur ich jedes Mal wieder nachschauen, wie man „meteorologisch“ schreibt?). Aus-dem-Fenster-guck-technisch kann ich das bislang noch nicht verifizieren.

Hier herrscht momentan waschechtes Mistwetter. Nass, kalt, schwer windig. Rundum ungemütlich. Tja. Ist wohl noch nix mit Gartenarbeit. Statt dessen mache ich es mir mit Tee gemütlich und warte auf besseres Wetter.
Damit die Zeit bis dahin schneller vergeht und die gute Laune vor lauter „BÄH“ da draussen nicht abhanden kommt (könnte ihr nicht verübeln, jetzt Last Minute in die Sonne zu jetten), freue ich mich einfach noch etwas doller über meine aktuellen Lieblinge: Weiterlesen

Das erste Trimester. // Wie man auch als Ungeduld in Person die ersten zwölf Wochen übersteht.

Das erste Trimester

Siebte Woche oder so – der noch nicht vorhandene Babybauch muss natürlich trotz seines Nichtvorhandenseins dokumentiert werden.

Schwanger. Hui, toll! Los geht’s, kein Halten mehr, sieht man schon was und was mach ich jetzt bloß? Erstmal den eigenen Alltag auf Schwangerschaftstauglichkeit prüfen. Hat sich da schon was bewegt? Nein, nur Blähungen. Ich muss mir jetzt schnell die richtigen Bücher besorgen, ich hab doch keine Ahnung. Und was zum Teufel gehört auf so einen Geburtsplan? Erstmal Kindersicherungen an den Steckdosen anbringen. Wann ist es denn endlich soweit? Weiterlesen